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Neue Gebühr: Deutsche Post kassiert ab März für Postfächer
DPA

In Deutschland gibt es noch immer mehr als 800.000 Postfächer. Ihre Betreiber müssen ab 1. März Gebühren zahlen.

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studibaas 28.02.2017, 07:11
1. Ich sehe das richtig:

Dafür, das man den Zustellern Arbeit abnimmt soll man nun Geld bezahlen. Das geht so in die Hose. Max. 6 Monate, dann sind Postfächer wieder kostenlos.

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kpkuenkele 28.02.2017, 07:21
2. Ob sich das rechnet?

Immerhin spart sich die Post durch das Postfach die Zustellung vor Ort. Gewerbebetriebe erhalten meist täglich Post, die ohne Postfach zum Firmensitz ausgetragen werden muss. Entweder ist also der Lohn des Zustellers für diesen Gang unter 10 Cent gesunken, was bedenklich wäre, oder man hofft darauf, dass die Firmen wegen 20 Euro keinen Aufstand machen.

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mgerhard 28.02.2017, 07:31
3. Direkte Lieferung billiger als Postfach?

Es ist schon erstaunlich, dass es für die Post billiger sein soll, einen Brief persönlich zu einer Adresse zu liefern anstatt ihn direkt mit kurzen Wegen in ein Postfach zu legen. Ich hätte eher gedacht, dass es betriebswirtschaftlich anders herum wäre und die Post evtl. sogar einen Bonus zahlen würde, wenn man sich seine Post (ähnlich wie mit der Packstation für Päckchen und Pakete) an ein Postfach liefern läßt anstatt per persönlichem Boten nach Hause.
Also ich werde mein privates Postfach demnächst kündigen und wieder auf den Botendienst direkt nach Hause zurückgreifen.

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thomas234 28.02.2017, 07:42
4. Die Geschäftskunden werden bleiben

denn für die sollten 16 Euro, die ja auch noch steuerlich absetzbar sind, verschmerzbar sein. Vor allem aber wäre der Aufwand, alle Kontakte über die zukünftig "richtige"Adresse zu informieren, deutlich höher.

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made_up_name 28.02.2017, 07:47
5.

Was ist das den für eine Rechnung? Der Zusteller wird gespart. Ja aber die Postsendungen liegen nicht im Park auf einer Wiese zur Abholung bereit sondern in beheizten Räumen, mit Licht und regelmäßiger Reinigung und so weiter. Wer die wirklichen Vorzüge eines Postfach kennt wird den Preis bezahlen.

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GungaDin 28.02.2017, 08:17
6. Kundenfeindlich

Das ist wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, das auch noch aus der letzten Dienstleistung Profit gequetscht werden muss. Sehr schade! Aber da ist ja noch viel Luft nach oben: Extra-Gebühren vom Empfänger für die Zustellung eines Einschreibens, für das Klingeln des Paketboten etc. etc. Da denken sich bei der Post sicherlich schon ein paar Manager das Gehirn wund. Soweit vorhanden.

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franxinatra 28.02.2017, 08:29
7. Die Lamorjanz der Post ist nur peinlich...

Ein weg brechendes Briefgeschäft zu beklagen, aber nicht im Ansatz fähig zu sein, ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für Emails zu entwickeln.
Epost ist in zwei Jahrzehntenen 2 mal grandios gescheitert. DAS ist das Trauerspiel mit unserem gelben Riesen.
Er hat seine Immobilien veräußert, drückt permanent auf die Löhne seiner Mitarbeiter -stark zu Lasten der Serviceleistung, hat sich komplett aus dem Filialnetz zurück gezogen und überläßt das unternehmerische Risiko Kleinunternehmern.
Ach wie lang die Liste doch ist...
Angesichts der ganzen Verwerfungen, die die Privatisierung der Post und die Rosinenpickerei der sogenannen Mitbewerber bedeutet wünscht man sich die Bundespost zurück...

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hakenohr 28.02.2017, 08:33
8. Die Post...

...braucht dringendst kompetente Konkurrenz.

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kundenlos 28.02.2017, 08:45
9. es war einmal ein Postfach

Guten Morgen, ich war nicht bereit, für ein nicht permanent zugängliches Postfach eine Miete zu zahlen. Die Quittung dafür: Post an die Hausadresse wurde nicht zugestellt, da kein Postfach vorhanden und die aktuelle Adresse, die zwar auf dem Brief stand, nicht ermittelbar ist. Das Service Telefon liess mich wissen, ich brauche mir keine Sorgen machen, die Post werde nachgeschickt und einen normalen Brief könne man sowieso nicht verfolgen. Na danke. Nach jetzt fast vier Wochen trudeln tatsächlich die ersten Briefe im Hausbriefkasten ein. Danke Post - eine Meisterleistung!

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