Forum: Wirtschaft
Neue Gebühr: Deutsche Post kassiert ab März für Postfächer
DPA

In Deutschland gibt es noch immer mehr als 800.000 Postfächer. Ihre Betreiber müssen ab 1. März Gebühren zahlen.

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catcargerry 28.02.2017, 11:07
20. Wohl richtig

Zitat von hakenohr
...braucht dringendst kompetente Konkurrenz.
Konkurrenz hat sie ja, aber richtig ist, dass sie kompetente braucht. Da herrscht eher größeres Chaos. Vielleicht ein Indiz, dass sich das Geschäftsmodell überhaupt über weite Bereiche überholt hat.

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cybion 28.02.2017, 11:24
21. Peanuts

Nachdem in einem andalusischen Ort durch eine Ferienvertretung etwa 5000 Briefe ohne Zustellung hinter der Regalwand der Postzweigstelle verschwanden, stieg ich auf ein Postfach um. Inzwischen kostet dieser "Service" etwa 65.- pro Jahr und ist nur während der Schalterstunden zugänglich. Also bleibt für die Deutsche Post im Zuge der "europäischen Harmonisierung" und "Kundenorientierung" noch ordentlich Luft nach oben ...
Immerhin: das Postfach funktioniert seitdem problemlos.

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Hans58 28.02.2017, 11:25
22.

Zitat von hakenohr
Die Post... ...braucht dringendst kompetente Konkurrenz.
Fragen Sie sich gelegentlich, warum seit Wegfall des Briefmonopols der Deutschen Post AG so wenig Konkurrenz auf dem Markt besteht.

Die bestehenden Konkurrenzunternehmen sind unschlagbar teurer als das herkömmliche Porto der DPA kostet, ergo: die Gründung eines Konkurrenzunternehmens lohnt sich im Allgemeinen finanziell nicht.

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Hans58 28.02.2017, 11:30
23.

Zitat von kundenlos
Guten Morgen, ich war nicht bereit, für ein nicht permanent zugängliches Postfach eine Miete zu zahlen. Die Quittung dafür: Post an die Hausadresse wurde nicht zugestellt, da kein Postfach vorhanden und die aktuelle Adresse, die zwar auf dem Brief stand, nicht ermittelbar ist. ..... Nach jetzt fast vier Wochen trudeln tatsächlich die ersten Briefe im Hausbriefkasten ein. Danke Post - eine Meisterleistung!
Seit längerem ist bekannt, dass Postfächer ab 1. März 2017 nur noch gegen Gebühr gemietet werden können:
ergo, wenn man ein Postfach hat, dieses aber nicht mehr weiter haben will, da es nunmehr nicht mehr kostenfrei ist: rechtzeitig Adressenänderung bekanntgeben, spart den im Beitrag geschilderten Ärger.

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KlausP22 28.02.2017, 12:08
24. 20€ pro Jahr ist immer noch eine Witzgebühr

Zitat von studibaas
Dafür, das man den Zustellern Arbeit abnimmt soll man nun Geld bezahlen. Das geht so in die Hose. Max. 6 Monate, dann sind Postfächer wieder kostenlos.
Quatsch, mit Postfächern spart die Post quasi nix, denn der Postbote muss ja eh alle anderen Adressen anlaufen. Und 20 € "pro Jahr" ist eine Gebühr, die höchstens private Scherzkekse davon abhält sich einfach mal so ein Postfach zuzulegen.

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Braveheart Jr. 28.02.2017, 12:08
25. Wenn ich ein Postfach hätte ...

... dürfte ich dann den Hausbriefkasten "dichtmachen"? Ich ärgere mich seit Jahren über die zunehmende Lawine von Flugblättern, Werbebriefen, sogenannten Stadteilzeitungen und Prospekten aller Art (die von der Post gleich bündelweise in Plastik eingeschweißt geliefert werden? Das wäre mir durchaus 16 EUR pro Jahr wert.

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metastabil 28.02.2017, 12:15
26.

Zitat von Newspeak
Oh mein Gott...manche Leute sind unfaehig, Service zu erkennen. Die haben den Schuss wohl nicht gehoert. Die Post zeigt seit Jahren nur eins, dass ihr die Kunden laestig sind. Immer diese Wuensche von denen. Briefzustellungen taeglich. Wie laestig. Ein Filialnetz. Wie.....
Und weil die Dienstleistung auf einmal etwas kosten soll, ist sie keine Dienstleistung mehr?

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derBob 28.02.2017, 12:27
27. Alles umsonst

Mich nerven die Mitbürger, die immer alles umsonst haben wollen. Gleichzeitig können sich diese Personen herrlich über die Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse aufregen. Das sie selbst mit ihrer "habenwollen" Attitüde dazu beitragen wollen sie nicht wahrhaben.
Ist jemand eigentlich in den Sinn gekommen, dass die Einführung der Postfachgebühren eher mit dem Ziel der Bereinigung erfolgte? Vielleicht war es gerade das Ziel die, die hier mit Schaum vor dem Mund "Abzocke" krakelen, zur Aufgabe ihres Postfachs zu bewegen? Postfächer sind für die Post auch die kostenfrei. Und die "Ich habe ein Postfach - ich bin wichtig" Poser, die einmal im Quartal 'ne Postkarte von Tante Käthe im Postfach haben, sich für die Post auch nicht rechnen?
Denkt doch mal nach: Dir Post hat 40 Millarden Umsatz und 16 Mio Mehreinnahmen durch die Postfachgebühr.
Das wäre so, als würden die Nörgel-bürger bei 40.000 Jahresgehalt 16 (in Worten sechzen) Euro mehr Gehalt verlangen. Natürlich darf der Chef dann auf keine Fall die gleiche Wortwahl ("Abzocker") antworten.

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haenner 28.02.2017, 13:03
28. heute 20€, morgen 50€

ich hatte als Privatkunde seit 25 Jahren ein gebührenfreies Postfach. Dennoch war ich nicht bereit, dafür auch noch Geld bezahlen zu müssen ab morgen. Und zwar aus grundsätzlichen Überlegungen.

Normal muss mir die Post sämtliche Sendungen mit dem Zusteller an meine Privatadresse bringen. Dafür kassiert die Post ja schließlich ihr Porto. Mit diesem Porto sind sämtliche Dienstleistungen der Post abgegolten.

Die Postfächer dienten seit ewigen Zeiten in erster Linie einer vereinfachten Zustellung seitens der Post. Insofern sind die Aufwendungen für den Betrieb der Postfächer aus dem Briefporto zu tragen. Dieses wurde im Übrigen in den letzten Jahren wiederholt angehoben, seit 2012 um stolze 27 %.

Im Übrigen bezahle ich auch keine Gebühr an die DHL (gehört zur "Deutsche Post DHL Group") dafür, dass ich meine Pakete an einer Packstation abhole. Auch dieses System dient zuallererst der DHL für eine vereinfachte und damit auch kostengünstigere Zustellung der Pakete an die Kunden. Für dieses System muss ich aber auch keine Jahresgebühr bezahlen, warum also plötzlich bei den Postfächern??

Letztlich gilt auch die Beendigung der sogenannten Gratiskultur für die Postfächer nur einem Ziel, der Profitabilität, dem Ausschütten höherer Dividenden durch den Vorstand etc. So wird ess mittelfristig auch kaum bei diesen doch sooooo günstigen 20 € pro Jahr bleiben. Diese 20 € sind ein Versuchsballon, bald werden es 50 oder 100 € pro Jahr sein. Und die nächste Erhöhung des Briefportos auf 0,80€ oder mehr kommt bestimmt auch bald wieder.

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karin_mainz 28.02.2017, 13:05
29.

Zitat von Braveheart Jr.
... dürfte ich dann den Hausbriefkasten "dichtmachen"? Ich ärgere mich seit Jahren über die zunehmende Lawine von Flugblättern, Werbebriefen, sogenannten Stadteilzeitungen und Prospekten aller Art (die von der Post gleich bündelweise in Plastik eingeschweißt geliefert werden? Das wäre mir durchaus 16 EUR pro Jahr wert.
Einfach einen Aufkleber an den Briefkasten: "Keine Werbung, keine kostenlosen Zeitungen" und Ruhe ist.
Ist aber schon ein alter Hut.

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