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Neue IWF-Analyse: Athen braucht mindestens 50 weitere Milliarden
DPA

Das von der Staatspleite bedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds für die kommenden drei Jahre unbedingt ein neues Hilfspaket. Umfang: Mindestens 50 Milliarden Euro.

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bonner85 02.07.2015, 18:51
1. Europaweite Volksabstimmungen!

Nicht nur GR sollte abstimmen ob sie bleiben oder nicht, sondern die 18 anderen Länder sollten abstimmen ob sie GR überhaupt noch wollen... Ist doch kein Selbstbedienungsladen, die Eurozone...

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gewgaw 02.07.2015, 19:04
2.

Angeblich hat Griechenland Gas- und Ölfelder vor ihre Haustüre. Warum werden die nicht erschlossen oder sind das wieder griechische Märchen?

In jedem Fall sind genug Inseln vorhanden, die an den Meistbietenden verkauft werden könnten.

Ansonsten:
Die Drachme und ein Schuldenschnitt sind unausweichlich, von der Politik wird dies jedoch bis zuletzt verzögert und verneint - wie üblich.

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blauervogel 02.07.2015, 19:07
3. 50 Milliarden Euro für wen?

Wie viel von diesen neuen Krediten wird denn tatsächlich bei der zunehmend verarmenden Bevölkerung ankommen? Für was werden die prognostizierten 29 Milliarden bis Oktober 2016 Verwendung finden. Wird das marode griechische Gesundheitssystem unterstützt? Wird davon eine funktionierende Steuerbehörde aufgebaut, die endlich die hinterzogenen Steuern der Reichen? Werden davon zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen?

Wohl kaum! Das Geld wird wahrscheinlich für die Rückzahlung private Kredite verwendet, damit private Investoren, durch Steuergelder (neue Kredite) ihre Investitionen mit sattem Gewinn zurück erhalten.
Griechenland und besonders seiner Bevölkerung wird das nichts helfen.

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Bontainer 02.07.2015, 19:08
4. Aber wer kontrolliert die Verwendung der Mittel....

Das Problem in Griechenland liegt ja nicht in der Person des "Jedermanns" sondern im Geflecht von Seilschaften, Handaufhaltern und sonstigen Teilhabern des Staates.

Erst wenn dieser Sumpf trockengelegt ist, hat das Land eine Chance. Jetzt wieder Geld reinzupumpen bedeutet doch nur das Elend auf einen anderen Tag zu verschieben.

Im englischen Telegraph stand ein schöner Satz:

"It's like someone going to the bank and saying I have a loan with you but I'm not going to pay you back - but by the way I need some more money. Is that reasonable?"

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tageskolumne 02.07.2015, 19:09
5. Vorschlag für die Zukunft:

Die Zahl von weiteren 50 Mrd. Euro kommt nicht wirklich überraschend. Und sie kommt immer wieder. Da fragt man sich doch, wird das immer so weiter gehen? Oder woran liegt es, dass sämtliche, in die hunderte von Milliarden gehenden Hilfskredite immer gleich wieder verbraucht sind und nichts bewirkt haben.
Bei all dem ideologsichen Streit, der über den Umgang mit dem bankrotten Griechenlands ausgebrochen ist, kommt die Frage zu kurz, was schief gelaufen ist und wie man es in Zukunft besser machen.
Geschätzte 500 Mrd. wurden bisher in die Volkswirtchaft gepumpt. Wo ist das Geld hin? In London oder Singapore im Safe der Superreichen oder was?
Was passiert dann mit den nächsten 50 Mrd. und dann wieder 30 Mrd. und dem übernächsten Schuldenschnitt usw? Und die viel drängendere Frage: warum streitet die griech. Regierung nur so brutal über einen Schuldenschnitt, lehnt aber gleichzeitig schon die Diskussion über Reformen barsch ab? Will oder soll Griechenland nicht irgendwann finanziell auf eigenen Beinen stehen? Soll die Welt das kleine Land immer weiter durchfüttern? Ja warum klappt es eigentlich nicht mit der Steuermoral und dem Haushalten? Frau Lagarde sagt, die Griechen seien nicht erwachsen genug, andere behaupten, das Land sei zu alt und zu verkommen. Wieder andere behaupten, die steuer-flüchtigen 600 reichsten Familien des Landes seien schuld. Und die Deutschen sind wie so oft der Buhmann, obwohl sie bereits über 200 Mrd. Euro (welch irre Summe) beigetragen haben. Die Verhätlntisse stimmen hier nirgends, und verantwortlich fühlt sich offenbar auch keiner. Ich denke, es ist Zeit, um ideologischen Streiterein aufzuhören und endlich gemeinsam das Problem von Grund auf zu lösen. Analysieren wir gemeinsam an einem runden Tisch die Fehler der vergangenheit und verabschieden wir gemeinsam den "Marshall-Plan" für die Zukunft. Es darf keine Umsonst-Kredite geben und kein Gefühl des Durchfüttern soder durchgefüttert-werdens. Es muß Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten geben. Einen Aufbauplan, der unbedingt einzuhalten ist, u.a. mit harten Strafen für Steuerunehrliche und Belohnung für erreichte Ziele. Und das ganze am Besten in der eigenen Währung. Damit jeder Grieche weiß, das es "seine" ist, auf die er achten muß wie auf seinen Augapfel.

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karend 02.07.2015, 19:13
6. Das ist kein Fass, das ist ein schwarzes Loch

Seit ihrem Eintritt in die EU (1981) erhielt Griechenland 230 Milliarden € aus dem EU-Subventionen-Trog, einen Schuldenschnitt in Höhe von 150 Milliarden € und vergünstigte Kreditraten, durch die das Land 125 Milliarden € einsparte.

Wie viel Milliarden, Billionen, Trillionen dürfen es denn noch sein? Nichts wird sich ändern, garantiert nichts. Steuern dürfen weiterhin andere zahlen. Lasst das Land aus dem Euroclub endlich austreten.

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Dr. Kilad 02.07.2015, 19:16
7. Na, dann zahlt mal schön, ihr Steuerzahler

vor allem, wenn die Tsipras-Regierung verliert, wird es richtig los gehen. Ein GL nach IWF-Wünschen ziehen allerdings viele vor.

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mpg27 02.07.2015, 19:19
8. Kein Geld für Griechenland

Besser wäre Entwicklungshilfe. Damit die Idioten
mal gezeigt bekommen wie ein Staat größer als ein antiker Stadtstaat funktioniert.

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roland56 02.07.2015, 19:20
9. Wo ist das Problem?

Es stehen Steuerforderungen von 76 Mrd offen, die nicht eingetrieben werden. Es gibt Schwarzgeld ohne Ende. Es besteht die Möglichkeit einer einmaligen Vermögenabgabe bei den wirklich reichen Griechen zu erheben usw.

Warum um alles in der Welt muss es immer das Geld der übrigen Steuerzahler der Euro-Staaten sein?
Übrigens, die Steuerzahler der Nicht-Euro-Staaten sind fein raus. Soviel zur vielbeschworenen europäischen Solidarität.

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