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Neue IWF-Analyse: Athen braucht mindestens 50 weitere Milliarden
DPA

Das von der Staatspleite bedrohte Griechenland benötigt nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds für die kommenden drei Jahre unbedingt ein neues Hilfspaket. Umfang: Mindestens 50 Milliarden Euro.

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Freidenker10 02.07.2015, 20:57
80.

Immer rein mit der Kohle, ist ja nur Steuergeld!
Das Drama wird ewig weitergehen. Bei einem "Ja" gäbe es Neuwahlen ( dauert ewig ) und solange laufen dann wieder die "Notkredite" der EZB. Dann fangen die Verhandlungen über ein wie auch immer geartetes Hilfspaket und weiter geht die Milliarden-Party... Dann folgt ein weiteres Hilfspaket und noch eins und noch eins....

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motorradrudi 02.07.2015, 20:59
81. Fass ohne Boden

Für die meisten der Foristen und mich ist nun ein Ende angesagt. Ein Volk mit 11 Mio. Einwohnern drangsaliert Europa, unvorstellbar! Raus und Ende. Ich kann es nicht mehr lesen, was die Gutmenschen erwarten. WIR HABEN SOVIELE EIGENE PROBLEME HIER IN DEUTSCHLAND. Wünsche mir nur einen einzigen Politiker, der diese vehement , ohne einzuknicken, angeht.

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karend 02.07.2015, 21:01
82. .

Entschuldigung, laut Guardian sagt der IMF, dass Griechenland 10 Milliarden für die nächsten Monate und dann weitere 50 Milliarden benötigen wird. Was sind schon 10, 20, 30... Milliarden? Zwei Eier und Mehl.

Der IMF: Ein Schuldenschnitt wäre nicht nötig gewesen, wenn das Programm umgesetzt worden wäre (welch Überraschung):

3. "If the program had been implemented as assumed, no further debt relief would have been needed under the agreed November 2012 framework."

5. "However, very significant changes in policies and in the outlook since early this year
have resulted in a substantial increase in financing needs."

http://www.imf.org/external/pubs/ft/scr/2015/cr15165.pdf?hootPostID=25d5be728a0bd42f340364856d5 eb366

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mike301243 02.07.2015, 21:01
83. 50 Milliarden pro Jahr wäre realistischer

Schließlich wollen die dortigen (und geflüchteten) Milliardäre ja auch ihr Geld! Und die Banken nicht vergessen!

Wir sollten uns darauf einlassen, den Griechen ihre 50 Milliarden/Jahr zu überweisen, sonst müssten eventuell ein paar Luxusjachten verkauft werden!

Man sollte, um Härten zu vermeiden eine jährliche Steigerung von 10% einkalkulieren

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haarer.15 02.07.2015, 21:02
84. Fehleinschätzung

Zitat von ambergris
Die Infrastruktur der griechischen Volkswirtschaft ist zerstört. Es bricht alles zusammen. Aber es soll ja noch mehr zusammengekürzt und gestrichen werden. Wenn der IWF nur ansatzweise Recht hat, dann liegt es nicht daran, dass da ein paar Staatsbedienstete ihre Verwandten einstellen oder dass da irgendwer 14 Monatsgehalte kriegt, es liegt daran, dass die Einnahmen weggebrochen sind. Man muss wieder aufbauen, nicht noch mehr kaputt machen. Die Dimension des fehlenden Geldes sind so riesig, da wirkt das wochenlange Feilschen um Kleinbeträge nur noch lächerlich. Eine ganze Menge Leute, sowohl in der deutschen Politik, als auch in der EU, und im politischen Arm des IWF wollen wohl auch nicht eingestehen, dass sie die Sache von Anfang an falsch eingeschätzt haben.
Stimmt. Eine grandiose Fehleinschätzung. Ich wundere mich auch andauernd, wie IWF, EU und unsere Politflöten wirtschaftliches Wachstum und Gesundung Griechenlands durch Austerität begründen wollen ? Solche Maßnahmen sind entgegen jeden ökonomischen Sachverstands.

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j4k 02.07.2015, 21:02
85. öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP)

Zitat von surfaxel
... und es außerdem nur Bürgschaften sind, raus mit der Kohle. Ironie aus. Wenn schon alle das Geld aus dem Fenster feuern, warum dann nicht Deutschland? Warum bringen wir nicht unsere gesamte Infrastruktur auf Vordermann und erklären das dann ebenfalls zu einem Problem anderer Leute. Dafür ist die EU doch da, oder?
... unsere Volksvertreter arbeiten an der umfassenden Um-Verteilung der Infrastruktur in private Hände.
Dazu wird erst einmal kaputt gespart, das eingesparte Geld dann in Militärprojekte und Unterstützung für u.a. Griechenland verplant und dann kommt der Bumerang für die Bürger. Private könnten es günstiger, die lassen wir jetzt bauen und die Straßen betreiben. Gezahlt wird von allen Bürgern gleich viel, egal ob reich oder arm (Infrastrukturabgabe ist ein Anfang).
Das ist der wahre Grund der Verankerung der Schuldenbremse im Grundgesetz.
Man will uns das Grundgesetz vor die Nase halten können um zu erklären: Neue Schulden sind nicht erlaubt, aber wir haben solidarische Investoren gefunden, die uns für 'nen Appel und 'nen Ei die maroden Straßen und Brücken herrichten. Das wird natürlich teurer als geplant und man wird die nächsten Einsparungen im Sozialhaushalt alternativlos durchführen müssen, weil die Verträge mit den Privaten Partnern eingehalten werden müssen.
Verträge mit den Bürgern werden ja nicht gemacht. Die Bürger geben nur ihre Stimme ab, den Vertrag macht man mit dem Koalitionspartner, dem ist man wechselseitig verpflichtet.

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localpatriot 02.07.2015, 21:03
86. Griechenland hat eigene Oligarchen

Zitat von bernd.stromberg
Wer will denn in diesem Land investieren? Jetzt hilft auch keine Rettung mehr, dass die Wirtschaft weiter ins bodenlose stürzt und auf Jahre und Jahrzehnte so bleibt ist absehbar.
Griechen gibt es weltweit und die ausgewanderten sind oft erfolgreiche und reiche, sogar sehr reiche Familien. Mehr so als die deutschen Auswanderer.
Diese Gruppe könnte helfen, hat sich jedoch seit Beginn der Krise herausgehalten.
Also, das wäre die erste Möglichkeit.

Zweitens ist es allgemein bekannt dass die Oligarchen seit Beginn der Krise vor 5 oder so Jahren ihre Mittel im Ausland einbunkerten und die Schätzungen liegen zwischen 200 bis 600 Milliarden. Natürlich ist das Geld in der Zwischenzeit vermutlich angelegt, kann jedoch rein technisch fuer Investitionen zur Verfügung stehen.

Aber reiche Leute sind normalerweise vorsichtig und dazu hin nicht dumm. Also warten sie ab bis der Boden erreicht ist und ohne Rückkehr zur Drachme ist man noch weit weg.

Ein Naturgesetz volkswirtschaftlichen Denkens: Vorsicht it die Mutter der Porzellankiste.

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gabrielle.buchholz 02.07.2015, 21:03
87. Sonst noch was ?

Da bin ich aber eher dafür daß die Griechen Ihr Schwarzgeld aus der Schweiz abholen oder wenn sie Ihrem Land nicht helfen wollen eben wieder die Drachme einführen und von der EU Lebensmittel und -Medikamentenspenden erhalten. Schon damit diese unendliche Geschicht endlich einmal aufhört , es gibt
schließlich wichtigere Probleme in Europa zu lösen als reiche Griechen von Ihren Steuerzahlungen zu entlasten denn um das geht es ja im Grund.

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Pandora0611 02.07.2015, 21:03
88. Willkommen Drachme

Griechenland ist ein Fass ohne Boden.
Bisher hat Griechenland 2 Hilfspakete von 240 Milliarden und einen Schuldenschnitt von 105 Milliarden.
Die EZB hat ihnen zusätzlich 90 Milliarden ELA-Kredite genehmigt. Aber der Schuldenstand ist auf über 180% gestiegen.
Jetzt braucht es also noch einmal 50 Milliarden.

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JK60 02.07.2015, 21:04
89.

Ehrlich, ich kann es nicht mehr hören!

50 Milliarden Hilfskredite hier, Milliarden an EU-Fördergeldern da, für wahrscheinlich 100 Millionen Schafe und Olivenbäume die nur auf dem Papier existieren die von kriminellen Bauern beantragt und korrupten Behörden bestätigt werden.

Ich habe Null Vertrauen in die griechische Regierung, weder in die gegenwärtige, noch in die künftige die aus irgendwelchen Schlaraffenland-Wahlen hervorgeht.

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