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Neue Märkte im Osten: Gazprom investiert 2014 vier Milliarden Euro zusätzlich
REUTERS

Fast 20 Milliarden Euro investiert der russische Energiekonzern Gazprom in diesem Jahr - das sind vier Milliarden mehr, als ursprünglich geplant. Ein Großteil des Geldes könnte in Pipelines in den Osten fließen.

cum infamia 21.10.2014, 14:21
1. Ja,ja, Sanktionen

So sieht der Zuschauer mit Staunen, wie unsere Frau Merkel einen Rohrkrepierer nach dem anderen produziert...

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hazerlee 21.10.2014, 15:02
2. Verstehe ich nicht...

Zitat von cum infamia
So sieht der Zuschauer mit Staunen, wie unsere Frau Merkel einen Rohrkrepierer nach dem anderen produziert...
Was an dieser Meldung kann man als Rohrkrepierer von Frau Merkel bezeichnen? Und wieso? Weil Russland sich unabhängiger von Europa machen will? Was bleibt denen auch übrig, wenn Putin gerne andere Länder annektiert und Europa sein Blut-Erdgas nicht mehr will?

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redracer2014 21.10.2014, 15:28
3. Also Hazerlee

Wenn sie zufällig nicht verstanden haben was das bedeutet, dann sollten sie vielleicht doch nicht so oft die BILD-Zeitung aufschlagen. Es bedeutet nämlich das es weniger Gas für Europa gibt und das Russland weitaus weniger abhängig von Europa ist als wir von den Russen. Wenn die Verträge mit Europa abgelaufen sind, wird neu verhandelt und es würde mich wundern wenn Der Westen dann am "längeren Hebel" sitzt. Aber dann hat die BILD ja wenigstens wieder eine Schlagzeile über den "bösen Russen"

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hazerlee 21.10.2014, 16:08
4. Eigentor würde ich sagen!

Zitat von redracer2014
Wenn sie zufällig nicht verstanden haben was das bedeutet, dann sollten sie vielleicht doch nicht so oft die BILD-Zeitung aufschlagen. Es bedeutet nämlich das es weniger Gas für Europa gibt und das Russland weitaus weniger abhängig von Europa ist als wir von den Russen. Wenn die Verträge mit Europa abgelaufen sind, wird neu verhandelt und es würde mich wundern wenn Der Westen dann am "längeren Hebel" sitzt. Aber dann hat die BILD ja wenigstens wieder eine Schlagzeile über den "bösen Russen"
Ich lese zwar keine BILD, aber wenn Sie meinen diese wäre Grundlage für meine Meinungsbildung, dann sollten SIE offensichtlich mehr davon lesen!
Denn: haben Sie den Artikel gelesen? Erst 2018 liefert Russland Gas an China - bis dahin können zb Flüssiggasterminals lange gebaut sein und die Versorgung von Europa wäre über Norwegen oder die USA gewährleistet. Zudem macht man sich ja sowieso schon durch erneuerbare Energien unabhängiger, China zahlt weniger als Europa für Rohstoffe usw. Und Sie meinen also Russland sitzt dann am längeren Hebel? Träumen Sie weiter...

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redracer2014 21.10.2014, 17:47
5. hezerlee

Also Bild lese ich auch nicht. Den Artikel habe ich schon gelesen. Auch das die Lieferung erst ab 2018 erfolgt. Und genau das ist die Absicht der USA. Sie helfen uns bestimmt sehr gern zumal ja ihre Wirtschaft auch nicht gerade brummt und sich "wie durch Zauberhand" ein neuer Kunde auftut. Nämlich Europa! Amerikanische Ölkonzerne bohren mit Rosneft in der Arktis nach neuen Rohstoffen und Europa soll auf durch der USA Sanktionen gegen Rußland verhängen? Die Europäische Wirtschaft wird ja schon genug geschädigt. Und das auch noch wissentlich! Europa wird dann halt von den USA abhängig sein. Allein TTIP ist schon eine Frechheit. Und die Erneuerbaren Energien bringen nichts solange nur Deutschland sie fördert. Alles in allem Topaussichten für amerikanische Unternehmen. Ein Hoch auf den Investorenschutz.

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Leser1000 21.10.2014, 17:58
6. Eben

Zitat von hazerlee
Ich lese zwar keine BILD, aber wenn Sie meinen diese wäre Grundlage für meine Meinungsbildung, dann sollten SIE offensichtlich mehr davon lesen! Denn: haben Sie den Artikel gelesen? Erst 2018 liefert Russland Gas an China - bis dahin können zb Flüssiggasterminals lange gebaut sein und die Versorgung von Europa wäre über Norwegen oder die USA gewährleistet. Zudem macht man sich ja sowieso schon durch erneuerbare Energien unabhängiger, China zahlt weniger als Europa für Rohstoffe usw. Und Sie meinen also Russland sitzt dann am längeren Hebel? Träumen Sie weiter...
Wo ist das Problem? Die EU hat deutlich angekündigt mittelfristig unabhängiger von russischem Gas sein zu wollen. Die Gazprom Leute sind also logischerweise im Gegenzug gehalten, sich zu diversifizieren. Sonst würden Sie einen schlechten Job machen.

Das eigentliche Problem sind doch nicht die Gaspipelines. Diese Diskussion zeigt doch nur, dass zwischen Russland und dem Westen insgesamt kein Vertrauen mehr herrscht und insbesondere die EU sich nunmehr verständlicher- und richtigerweise rückversichern möchte. Der Rest ist Buisiness!

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demokratisch59 21.10.2014, 18:00
7. im prinzip nichts neues

das sich russland neue partnerschaften sucht. höchstwahrscheinlich sogar das beste - russland wäre im westen so wie china nie ein vollwertiger partner und eine gewisse gegenkraft zum westen muss nicht schaden - im gegenteil !!!

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cirkular 25.10.2014, 08:14
8. Flüssiggasterminals in Deutschland?llschaften

Zitat von hazerlee
Ich lese zwar keine BILD, aber wenn Sie meinen diese wäre Grundlage für meine Meinungsbildung, dann sollten SIE offensichtlich mehr davon lesen! Denn: haben Sie den Artikel gelesen? Erst 2018 liefert Russland Gas an China - bis dahin können zb Flüssiggasterminals lange gebaut sein und die Versorgung von Europa wäre über Norwegen oder die USA gewährleistet. Zudem macht man sich ja sowieso schon durch erneuerbare Energien unabhängiger, China zahlt weniger als Europa für Rohstoffe usw. Und Sie meinen also Russland sitzt dann am längeren Hebel? Träumen Sie weiter...
Vielleicht in zehn Jahren. Dann fehlt aber immer noch die Anbindung an das Pipelinenetz und es müssen mehrere Gasgesesellschaften das Flüssiggas anlanden, weil die Kapazitäten in einem komplizierten Verfahren versteigert werden müssen. So will es das geltende Recht. Der Terminalbetreiber darf zudem nicht selbst Gas liefern, sonst darf nur mit halber Kraft gearbeitet werden. Von wegen freier Markt und so.

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