Forum: Wirtschaft
Neue Prognose bis 2016: Krankenkassen droht Milliardendefizit
DPA

Die gesetzlichen Krankenversicherungen müssen bis 2016 laut "Handelsblatt" mit erheblich höheren Ausgaben rechnen. sie könnten sich zu einem Defizit von mehr als sechs Milliarden Euro addieren.

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humorrid 20.03.2015, 12:36
1. Es ist doch kein Problem

Schliesslich wurde die Mlrd-Überschüsse der letzten Jahre nicht an die Versicherten weitergegeben. Da hatten die Kassen etwas von Bildung des Puffers fürs Später gesprochen. Was ist nun damit?

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lacrima74 20.03.2015, 12:36
2.

Dann steigen eben die Beiträge der AN. Ist doch nicht wirklich ein Problem.

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james-100 20.03.2015, 12:37
3.

Hauptsache Schäuble kann eine schwarze Null schreiben, drückt den Pflichtversicherten einseitig gesamtgesellschaftliche Aufgaben aufs Auge und entwendet somit ca 13 Mrd aus der KV. Und viele Pflichtversicherte jubeln auch noch darüber, das dadurch die Reichen weniger Steuern entrichten müssen.

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ostkraft 20.03.2015, 12:37
4. Bitte?

Die Beiträge erhöhen?
Bitte zuerst die Ausgaben prüfen, kürzen wo sinnvoll, z.B. Verwaltungskosten der Kassen, KVen und KZVen...danach bei den überflüssigen OPs, bei Medikamentenpreisen und bei sinnlosen Untersuchungen.

Erst, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sollte an der Einnahmeseite geschraubt werden. Die will nämlich erstmal erarbeitet werden, wehrter Herr Betriebskrankenkassen-Vorsitzender!

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klugschieter112 20.03.2015, 12:42
5. Was für ein Wunder,

wenn einfache Rückengürtel aus dem medizinischen "Fachgeschäft" 250,00 Euro kosten. Und nur die von der Kasse bezahlt werden. Das gleiche Modell aus dem freien Handel für 1/3 der Kosten kommt selbstverständlich nicht in Frage. Man kann es einfach nicht mehr hören.

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jurawel 20.03.2015, 12:46
6. Wie wärs mit Konzentration aufs Wesentliche?

Ob 6-stellige Vorstandsgehälter und Oberklasse Dienstwagen für die Chefs oder Zuschüsse fürs Bodybuilding im Fitnessstudio, was hat das noch mit Gesundheit für alle Versicherten zu tun? Aber wenns um Zahnersatz geht zahlt der Versicherte selbst, bei Hörgeräten wird geknausert. Ähnlich wie bei der Pflege wird nicht der ganze Apparat mal auf effiziente Beitragsverwendung hin untersucht, sondern immer irgendwelchen Lobbyisten gefolgt. Aber wenns um Beitragssenkungen geht ist immer kein Geld da oder es ist die Bezahlung der Pflegekräfte wichtiger als der sorgsame Umgang mit den Beitragszahlern/Kranken. Zweck der Krankenversicherung ist doch wohl die Gesundheit der Beitragszahler und nicht die Bezahlung der Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger oder Krankenkassenmitarbeiter oder sollte das ein Irrtum sein?

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static2206 20.03.2015, 12:48
7. Und für was wurde es ausgegeben?

das ist natürlich die große Frage. Für die Patienten oder haben sich die Bosse noch ein paar Ferraris gegönnt? Wurde lieber in teure unwirksame Medikamente investiert oder in neue günstigere alternativen Behandlungen? Meiner Meinung nach haben die GKs einen Überschuss erwirtschaftet und danach wieder das Geld (auch das, dass sie nicht haben) zum Fenster rausgeworfen. Daher kommt das Defizit

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PowlPoods 20.03.2015, 12:49
8. Sowas

geht gar nicht. Die Beiträge für den Arbeitnehmer gehören schnellstens kräftigst angehoben. Sonst kommen wir nachher noch in die Bredouillie, dass der Arzt auf seinen neuen Porsche verzichten muss und das geht gar nicht. Im Gesundheitswesen geht es auch nicht darum, zu sparen, sondern dem Pflichtversicherten das Fell über die Ohren zu ziehen. Frau Merkel, übernehmen sie. Und lassen sie ja die Finger weg, von den Beiträgen der Arbeitgeber.

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braintainment 20.03.2015, 12:51
9. Dr.

Wieviele Krankenkassen mit ohnehin gesetzlich vorgeschriebene Leistungen gibt es in Deutschland? 100? Das macht mindestens 99x überflüssige Vorstandsbezüge. Bei Abschaffung von 99 Krankenkassen wäre das Milliardendefizit nicht existent.

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