Forum: Wirtschaft
Neue Reaktoren: Bundesregierung reagiert empört auf EU-Atompapier
DPA

Die EU-Kommission stößt mit ihrem Strategieentwurf für einen Ausbau der Atomkraft auf Kritik in der Bundesregierung. Wirtschaftsminister Gabriel nennt die Inhalte des Papiers "absurd".

Seite 17 von 41
schocolongne 17.05.2016, 19:35
160. Tja, dann wissen Sie eben gar nix, wollen aber mitreden...

Zitat von bimmer
Ich weiß nur von subventionierter Wind- und Solarkraft! Die Windräder verschandeln dabei mittlerweile weiteste Teile des Landes, es ist eine absolute Schande! Aber der doofe Michel, obrigkeitshörig wie immer, glaubt natürlich an Tsunamis und Springfluten auch in Bayern oder BaWü - wir haben es nicht besser verdient!
Die Kernkraft wird seit jeher extrem hoch subventioniert, all die Subventionen für Solar und Windkraft sind dagegen nun wirklich PillePalle.

Beitrag melden
checkitoutple 17.05.2016, 19:39
161. Lobbyisten vor

Es gibt nicht wenige Menschen in Europa vor allem in Frankreich deren Lebenswerk die Erforschung und der Betrieb von Atomenergieanlagen ist. Diese Professoren Ingenieure Arbeiter haben ein enormes Interesse daran das es weitergeht. Das Problem ist das dies dann auch die dementsprechenden Experten sind die man befragen muss wenn es um Zukunftsperspektiven geht.
Also muss man ja praktisch den Bock zum Gärtner machen. Die Politische Einflussnahme der Französischen Energieversorger sollte man dabei nicht unterschätzen. Die werden sich das Spiel und die Kosten der Deutschen Energieversorger ganz genau angeschaut haben. Weiterhin gibt es auch in anderen Ländern im Osten von Deutschland durchaus das Interesse aktive Kernkraftwerke zu haben auch aus Militärischen Bedarf. Da kann man sich schon vorstellen das der eine Oder andere ganz gerne Atomwaffen besitzen will desto größer der Pool der Ingenieure ist der sich Prinzipiell mit der Spaltung von Atomen auskennt desto einfacher dürfte die Zusammenstellung eines dafür notwendigen Teams sein.

Beitrag melden
schraubenzieher 17.05.2016, 19:40
162. über die eigene Pfründe hinaus denken...

...können (EU-) Politiker nicht. "Was du auch machst, tue es klug und denke daran, wohin es führt." Jeder AKW Befürworter schreibe diesen Satz täglich 100x (ohne copy/paste) von Hand, bis er auch im Hirn angekommen ist.

Beitrag melden
Freedom of Seech 17.05.2016, 19:41
163.

Zitat von maxuli
Naja, jede Form der Energieerzeugung hat ihre zwei Seiten: Kohle ist (noch) billig aber schmutzig und CO2 erzeugend, Gas ist sauberer aber eventuell teurer (Stichwort Russland) und CO2 erzeugend, Photovoltaik und Wind ist sauber und ohne CO2, muss aber aus Verfügbarkeitsgründen aufwendig gespeichert oder weit transportiert werden, Nuklear ist sauber und ohne CO2, überlässt aber der Nachwelt „ewig“ strahlenden giftigen Müll und birgt im Falle eines Unfalls (oder eines terroristischen Anschlags) sehr hohe Risiken, Wasserkraft ist sauber und ohne CO2 ist aber in Deutschland zu wenig verfügbar, lokal gebunden und birgt im Falle eines Unfalls oder eines terroristischen Anschlags (Dammbruch) hohe Risiken, Biogaserzeugung für Generator treibende Verbrennungsmotoren sind aufwendig und vom Antransport des Biomülls abhängig (außer bei Kläranlagen). Man sollte aber bei der ganzen Energiediskussion auch den Verbraucher nicht außer Acht lassen. Vernünftige Energiesparmaßnahmen wie intelligente Regelung von z.B. Trinkwasserpumpen, Substituierung von energiefressenden Industrien wie Stahl-, Aluminium-, Betonerzeugung sowie Polymerisation und intelligent gesteuerter Energiefluss (smart net) sind ebenso wichtig wie eine effiziente und ökologische Energieerzeugung. Es fehlt hier ein Gesamteuropäischer Masterplan, entwickelt von (von Politikern) unabhängigen Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Soziologen und Ökonomen. Das müssen keine hochkarätigen Wissenschaftler sein, sondern teamfähige erfahrene Leute mit „common sense“, die das Ziel einer nachhaltigen und Konsens fähigen Technologie nicht aus den Augen verlieren.
So ein Masterplan läuft automatisch auf einen Energiemix inkl. EE, moderne Kernreaktoren, moderne Kohlekraftwerke hinaus. Es ist Aufgabe der Politik der Bevölkerung klar zu machen, dass dies der einzige Weg ist, um das Hauptziel (Verringerungdesy CO2 Austoß) zu erreichen. Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hierbei mitzieht wnn man ihnen es gut erklärt und zuallerst die Fakten auf den Tisch legt, d.h. das bisherige deutsche Konzept ist gescheitert (Konsens). Herr Gabriel, das wäre jetzt ihre Aufgabe dies der Bevölkerung zu vermitteln. Zu verlieren haben Sie ohnehin nicht mehr viel, nur zu gewinnen. Also lassen Sie es eingfach sein, dem Volk auf´s Maul zu schauen und ihr Fähnchen in den Umfragewind zu hängen. Machen Sie Zukunftspolitik und keine Empörungspolitik die ohenhin allen auf die Nerven geht.

Beitrag melden
Loisl 17.05.2016, 19:42
164.

Nur ein weiterer wichtiger Grund mehr, gegen eine EU zu sein, die mit ihrer neoliberalen Politik die Zukunft unserer Kinder und Enkel aus reiner Profitgier aufs Spiel setzt.

Beitrag melden
Utx 17.05.2016, 19:45
165.

Zitat von panzertom
Umweltministerin Hendricks warnte: "Zu glauben, man könne mit noch mehr Atomkraft das Klima retten, ist ein Irrtum." Aha. Atomkraft ist gar nicht frei von Kohlendioxid und Stickoxiden, Frau Ministerin? Da schau an. Man lernt doch jeden Tag dazu!
Wenn man bisher geglaubt hat, Uran würde auf Bäumen wachens, sicher.

Beitrag melden
roughneckgermany 17.05.2016, 19:45
166.

@freedom: Wir waren 2014 fast wieder auf dem Stand von 2009. Im Test geschrieben steht auch, dass die hohen Stromexporte verantwortlich sind. Sprich: unnötige Kohle aus, weniger co2 an.

Beitrag melden
wr_schmidt 17.05.2016, 19:47
167. Bitte keine Häme - die Atomkraft ist eine unübersehbare und bleibende Belastung

Langsam, langsam. Es handelt sich um ein Diskussionspapier einer EU- Kommission und keine Bestätigung für all die, denen die Energiewende vorne und hinten nicht passt. Zuerst sollte dann doch noch einmal genauer hingeschaut werden, was zu dieser Entscheidung weg von der Atomkraft und hin zu modernen Energieformen geführt hat, nämlich unübersehbare, generationeübergreifende Risiken mit einem strahlenden Material, dessen Lagerung schon jetzt die Kapazitäten des Möglichen überschreitet. Wer heute die Atomwirtschaft zurückholen will, muss genau erklären, wie er verantwortlich mit den Folgekosten umgehen will. Und davon ist leider überhaupt nichts zu hören.

Beitrag melden
Tiben 17.05.2016, 19:47
168.

Zitat von bimmer
Ob Flüchtlingskrise, Kernkraft oder Griechenland-Rettung - in vielen Punkten denkt "Rest"-Europa (in Wahrheit sogar der Rest der Welt!) völlig anders als unsere hiesigen Politiker. Den völlig überhasteten Atom-Ausstieg nach einem Tsunami (!) am anderen Ende der Welt hat nur Deutschland für nötig gehalten - die horrenden Kosten dafür zahlen die Bürger. Der Rest der Welt (inkl. Japan!) denkt hingegen rational, ganz anders als das links-ideologisierte Deutschland. Dank der in diesem Punkt weitgehend gleich-denkenden Presse glauben nun auch Menschen in Deutschland an Tsunamis mit anschließender Springflut und Super-Duper-Gau... Aber schön zu sehen, dass immer mehr Europäer sich dem deutschen Wahnsinn verweigern - und selber denken!
Gleich der gesamte "Rest der Welt" denkt also anders als unsere Politiker, bzw. somit impliziert so wie Sie?
Kleiner hatten Sie es wohl nicht?

Die Atommüllendlagerung gibt es dann umsonst oder klammern Sie diese nur aus, da sie gerade so schlecht in ihre Tirade passt.
Nebenbei ist es ja auch komplett abwegig, dass es zum Unglücksfall in einem Reaktor kommen könnte, ich werfe dann mal lieber nicht Tschernobyl ein.

Bin ich froh, dass Sie "selber denken" können.
Bitte machen Sie gelegentlich davon gebrauch.
Danke.

Beitrag melden
shoper34 17.05.2016, 19:49
169. Prof. Dr. Öttinger, Burschi-Herr

War nicht Herr Ministerpräsident Öttinger, CDU , bis vor kurzem der zuständige EU-Energie-Kommissar ....?
Na ja, da er ausser Schwäbisch keine EU-Sprachen versteht, ist wohl an ihm vorbei gegangen, was da in Brüssel ausbaldowert wird...
Im Juni 2014 äußerte er bei einer Veranstaltung des CDU-Wirtschaftsrates, Deutschland sei „unterwandert“ von Hauseigentümern mit Solaranlagen, Bauern mit Biomassekraftwerken und Bürgern, die in Windkraftanlagen investieren. Er würde das EEG am liebsten komplett abschaffen, sehe hierfür jedoch keine Chance. Das Kind sei schon in den Brunnen gefallen....

Beitrag melden
Seite 17 von 41
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!