Forum: Wirtschaft
Neue Reaktoren: EU will Atomkraft massiv ausbauen
Oliver Berg/dpa

Die EU-Kommission will nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen den Bau von Atommeilern vorantreiben. Außerdem sollen neue Mini-Reaktoren entwickelt werden. Insider vermuten hinter den Plänen zwei Motive.

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MiniDragon 17.05.2016, 11:27
600. Diee alte Frage

Zitat von juergen.albrink
Mir geht die Verweigerungshaltung hier in Deutschland mächtig auf den Senkel. Egal ob Gentechnologie, Fracking oder Kernkraft: die Grünen haben es seltsamerweise geschafft, die meisten Deutschen so zu verängstigen, dass alles rundweg abgelehnt wird. Obwohl die meisten inhaltlich keine Ahnung davon haben, wie es funktioniert. Wir laufen langfristig Gefahr, den technologischen Anschluss zu verlieren. Aber unser Know-How ist das, von dem wir leben und was uns früher einmal groß gemacht hat. Wenn hier nicht bald eine Wende erfolgt, kann es sehr schnell abwärts gehen. Aber ich habe Hoffnung, dass hier in Zukunft ein neues Selbstbewusstsein bei den Deutschen wächst.
Wer war früher - Die Henne oder das Ei?

Ohne die ständige Angstmache in den Medien hätten es die Grünen wahrscheinlich gar nicht geschafft, mehr 5 % der Wählerstimmen zu bekommen.

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franz.v.trotta 17.05.2016, 11:27
601. Im Irrenhaus!

Mit deutschem Geld wird durch die EU der Bau von Atomkraftwerken außerhalb Deutschlands gefördert. - Tolle Entwicklung ... und eine eindrucksvolle Bestätigung der Merkelschen Energiepolitik.

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schraubenzieher 17.05.2016, 11:27
602. Einstein

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." - bei der EU schon.

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Beat Adler 17.05.2016, 11:27
603. Statistischer Muell

Zitat von anita51015
Ich frage mich, ob diejenigen, die sich so vehement für die Atomenergie einsetzen, bereit wären in der Nähe eines Atomkraftwerkes zu wohnen. Neben der Gefahr von einem Gau oder der Gefahr von Anschlägen von Terroristen hat eine Studie, die Forscher der Universität Mainz ergeben, dass in der Entfernung von 5 km von einem Atomkraftwerk die Rate von krebskranken Kindern unter fünf Jahren doppelt so hoch ist wie im deutschen Mittel. Also, je näher ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer das Risiko an Krebs zu erkranken. Nach der Katastrophe von Tschernobyl mussten fast 400 00 Menschen ihr Zuhause verlassen und es wird noch 200 - 300 Jahre dauern, bis Menschen in die Region zurückkehren können werden. 125000 Aufräumarbeiter sind an den Folgen der Atomkatastrophe verstorben. Wer von denen, die sich so vehement für die Atomenergie einsetzen, wäre bereit bei Aufräumarbeiten zu helfen, in dem Fall, dass es in Deutschland zu einem Gau kommt, um den Schaden zu begrenzen. An den Fall, dass in einem solchen Fall, alle oder fast alle schreiend laufen gehen, möchte ich gar nicht denken. Übrigens die Katastrophe ereignete sich vor 30 Jahren. Das damals geschmolzene Uran, das noch im Reaktor lagert, wird Milliarden Jahre strahlen. Fast 400.000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen.
"eine Studie, die Forscher der Universität Mainz ergeben, dass in der Entfernung von 5 km von einem Atomkraftwerk die Rate von krebskranken Kindern unter fünf Jahren doppelt so hoch ist wie im deutschen Mittel"

Diese Ausage ist statistischer Muell. Es lassen sich nicht, nie, 2 extrem seltenen Ereignisse statistisch "zusammenfuegen". Das geht mathematisch nicht. Die Zahl der Atomkraftwerke ist zum Glueck sehr klein. Die Haeufigkeit von Leukaemie ist unter Kindern, zum grossen Glueck, ebenfalls sehr klein.

Die Atomkraftwerke sind die Dinosaurier der Technologiegeschichte. Sie gehoeren alle abgestellt. Nicht wegen falscher statistischer Aussage von Krebs bei Kindern, nein sondern schlicht und einfach darum, weil sie nicht rentabel sind und fuer 2000 zukuenftige Generationen Probleme hinterlassen.
mfG Beat

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tempus fugit 17.05.2016, 11:28
604. Ja, das mit der Beweisführung...

Zitat von genewolfe
Das müssten Sie erstmal belegen. Ich kenne Menschen, die durch Windkraft gesundheitlich geschädigt werden. Mir fehlt aber der "wissenschaftliche Nachweis" also darf ich das nicht in die Diskussion einbringen.
...ist halt bei dieser hinterfotzigen Technik, Wasser heiss zu machen, extrem schwer.
Oder vielleicht will man es garnicht 'so genau' wissen/erforschen...

"[...]Die Forscher suchten im Gewebe der Schilddrüsentumore nach einem speziellen Merkmal, das nur beim strahleninduzierten Krebs auftritt. Und tatsächlich konnten sie die Vervielfältigung spezieller Chromosomenabschnitte nachweisen. Dieses Merkmal fehlt bei Schilddrüsenkrebs von Kindern, die keiner Strahlung ausgesetzt waren. Der Unterschied zeigt sich auch auf Ebene der Proteine. Für die Forscher ist das ein eindeutiger Marker für strahleninduzierten Schilddrüsenkrebs. Zwar haben sie die verräterischen Hinweise bisher nur bei Betroffenen entdeckt, die als Kinder exponiert waren. Doch die Forschung ist ein wichtiger Schritt auf der Suche nach Belegen für das Krebsrisiko durch niedrige Dosen radioaktiver Strahlung.[...]"

Quelle: http://www.zdf.de/leschs-kosmos/tschernobyl-lehren-aus-dem-super-gau-im-kernkraftwerk-42788812.html


Und was beim Wein machbar ist, geht bei menschlichem Gewebe nicht?


http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/radioaktives-isotop-atombomben-spuren-verraten-wein-jahrgang-a-684908.html


Und hierzu eine Meinung der WHO - nachdem die internationale Atomlobby IAEA ihr mal den Maulkorb abgenommen hatte:


http://ueberhauptgarnix.blogspot.it/2013/10/weltgesundheitsorganisation-who.html
@
5. Mai 2011. Margaret Chan (Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO)) erklärt bei einem Treffen mit Mitgliedern der kritischen „Initiative für eine unabhängige WHO“: „Es gibt keine ungefährlichen Niedrigwerte radioaktiver Strahlung“ und bricht damit erstmals das M a u l k o r b a b k o m m e n von 1959 mit der IAEO. Bisher hat die WHO die von der IAEO vorgegebene Position vertreten, dass radioaktive Strahlung unterhalb bestimmter Grenzwerte ungefährlich sei.
Die Aussage Chans bezieht sich auf die Strahlung von radioaktiven Partikeln (z.B. Jod-131, Cäsium-137, Strontium-90 und Plutonium) die über Nahrungsmittel, Wasser oder Atemluft im Körper aufgenommen werden, sich in Schilddrüse, Knochen oder inneren Organen ablagern und dort weiterstrahlen.
@


Und das hier ist ein masiver Hinweis:

http://www.heise.de/tp/artikel/14/14400/1.html

Atomenergie soll für über 65 Millionen Tote verantwortlich sein
Christiane Schulzki-Haddouti 20.03.2003
Nicht nur Atomwaffen, auch die zivile Nutzung der Atomkraft fordern ihre Opfer



Sowas nicht zur Kenntnis zu nehmen ist schlicht seelenloser, empathieloser und unmenschlicher Zynismus!

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grecco-el 17.05.2016, 11:28
605. Wo?

wo Workshop bleibt das Forum zum "Workshop für Arschficker_Innen"?

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sekundo 17.05.2016, 11:29
606. Meine liebsten Kommentare

Zitat von dean_reed
Beim "Recyceln" von Brennstäben fällt fast ebenso viel hochradioaktiver Abfall an, das ist nur Augenwischerei! https://www.greenpeace.de/themen/energie/energiewende/wiederaufarbeitung-die-wichtigsten-fakten
sind die, die mit "Unsinn", "Irrtum",
"Quatsch", "Falsch" oder "Nonesense"
beginnen.

Die Autoren sind allesamt im Besitz
der ganzen Wahrheit, des Eies des Kolumbus,
des Steins der Weisen und schlagen obendrein
den Gordischen Knoten mehrmals
täglich mit einem Schlag durch!!

Bewundernswert!!
Wäre ich doch auch so neunmalklug.

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Referendumm 17.05.2016, 11:29
607. Peinliche Experten

Zitat von einkleinerprinz
Woher stammt dieFehlinformation über nahezu CO2-neutrale Atomkraft? Von den EU-"Experten"?
Wohl aus der selben Quelle, die immer noch von Atomkraft labert, statt - korrekterweise - von Kernkraft.

Jedes Braunkohlekraftwerk, jeder Verbrennungsmotor, jedes Streichholz IST Atomkraft. Bei einem Kernkraftwerk wid allerdings Kernspaltung betrieben - ein kleiner aber feiner Unterschied. Merkt man spätestens dann, wenn es außer Kontrolle gerät.

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ottonorma 17.05.2016, 11:29
608. Gehirngewaschen

mir scheinen hier viele von greenpeace und den Grünen gewaschen zu sein, weil hier über die Kernkraft hergezogen wird.
In Greifswald wird am Fusionsreaktor geforscht, mit recht guten Fortschritten. Aber wir müssen ja Zwangsgelder (Schutzgelder) für die alternativen Energien erheben. Was ließe sich mit 30 Mrd. € !!! wohl alles erforschen und vorantreiben, z. B. Fusion, als nur Subventionsgewinnler zu unterstützen ? Das wäre Innovation und Investition in die Zukunft - unserer Kinder.

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tempus fugit 17.05.2016, 11:29
609. Unser...

Zitat von jh2015
Offensichtlich ist die Atomlobby in Bruessel erfolgreicher. Ich erwarte dass die Bundesregierung klar macht , dass keine deutschen Steuergelder darauf verschwendet werden , den Atommuell anderer Laender einzulagern , schliesslich haben wir mit dem Muell hier schon mehr als genug Probleme.
...Denglisher - ex EU-Energiekommissar - hatte doch durchgesetzt, dass jeder seinen eigenen Atomscheiss
entsorgt? Hab' das irgendwo abgespeichert...

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