Forum: Wirtschaft
Neue Regel: China unterbricht erstmals Aktienhandel wegen Schwankungen
DPA

Schon am Tag seiner Einführung muss China einen neuen Sicherungsmechanismus zur Stabilisierung des Börsenhandels aktivieren. Schlechte Nachrichten zur Industrieproduktion hatten die Kurse um mehr als fünf Prozent einbrechen lassen.

Seite 1 von 2
movfaltin 04.01.2016, 08:15
1. Spiegelkultur

Bitte nicken Sie den Tenor des Artikels hier im Forenbereich ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tom Joad 04.01.2016, 09:15
2. Welchen Tenor?

Die Chinesen werden schon gewusst haben, wann sie die Zahlen zur Industrieproduktion herausgeben - und sie haben sich halt entsprechend darauf vorbereitet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darwins Affe 04.01.2016, 09:26
3. Staatliche Kurspflege

1. China stößt natürlich auch an seine Wachstumsgrenzen. 2. Der Shanghai Composite stieg innerhalb eines Jahres von ca. 2000 auf über 5000. Seit Juni 2015 jetzt rückläufig bis 3300. Insgesamt immer noch ein schöner Gewinn. 3. Wenn der Staat die Aktienkurse künstlich hoch halten will, wird der Rückschlag umso einschneidender. 4. Auch im Westen sind die seit 7 Jahre ansteigenden Kurse vorwiegend durch die wundersame Geldvermehrung der Zentralbanken und Nullzinspolitik bedingt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
treasurer 04.01.2016, 09:27
4. Weicheier!!

würden die Kurse steigen, würde der Handel mit Sicherheit nicht ubnterbrochen werden. Jetzt fallen die Kurse mal und keiner will eingestehen, das die Blase die letzten Jahre nur größer geworden ist. Nur ein kleiner Hinweis für all die geldgeilen Spekulanten, die sich vielleicht jetzt auf der falschen Seite sehen und hoffen, das ein Handelsstop ihnen hilft. ........ hilft nicht!!! ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darwins Affe 04.01.2016, 10:00
5. Sparstrumpf-Ideologen

Zitat von treasurer
würden die Kurse steigen, würde der Handel mit Sicherheit nicht ubnterbrochen werden. Jetzt fallen die Kurse mal und keiner will eingestehen, das die Blase die letzten Jahre nur größer geworden ist. Nur ein kleiner Hinweis für all die geldgeilen Spekulanten, die sich vielleicht jetzt auf der falschen Seite sehen und hoffen, das ein Handelsstop ihnen hilft. ........ hilft nicht!!! ;-)
Der „kleine Mann“ in China hat häufig Kredite zum Aktienkauf aufgenommen und bleibt nun auf seinen Kursverlusten sitzen. Der Deutsche legt ihr Geld aufs Sparkonto, wo es die EZB mit Nullzins und Gelddruckerei vernichtet. Die chinesischen „geldgeilen Spekulanten“ und die deutschen Sparstrumpf-Ideologen gehen am Ende mit gewaltigen Verlusten aus dem Geschäft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dingstabumsta 04.01.2016, 10:16
6. Von einer....

...zur anderen "Luftblase"...solche eingriffe in den "freien" Markt zeigt wie katastrophal sich die Börse dieses Jahr noch Entwickeln wird.
Dazu drohen noch einige Konflikte, die den Handel noch mehr zum Wackeln bringen wird.
Solange dieses Desasster nicht wieder Solidarisch durch Steuergelder gefüttert wird, kann der Wert von Papieren ruhig weiter gehen....ist doch Lustig!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berndine 04.01.2016, 10:56
7. ....

jaja der freie Markt wird es schon richten.
Kapitalismus haben wir nur, wenn die Reichen es abschöpfen wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mictann 04.01.2016, 11:09
8. Ich muss sooo lachen

Jetzt folgen weltweit die Banker der sozialistischen Planwirtschaft. Wer nach dem Motto "Geld stinkt nicht" jeden Tag andere abzockt, sollte jetzt über die geplanten Mechanismen der Börse stolpern. Die Kommunisten haben eben das Kapital gelesen und wissen in der Regel besser wie der Kapitalismus und deren Spießgesellen in den Banken ticken. Jetzt werden Schwankungen einfach wegregiert. Ich find's cool. Noch ein perverser Schachzug für die Perversen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SchneiderG 04.01.2016, 11:59
9.

Zitat von Darwins Affe
... 4. Auch im Westen sind die seit 7 Jahre ansteigenden Kurse vorwiegend durch die wundersame Geldvermehrung der Zentralbanken und Nullzinspolitik bedingt.
So wie ich das bisher verstanden habe, liegen der Dax-Wert ca. auf demselben Niveau wie 2008, wenn der damals genommen Preisindex verwendet wird.

Da aber seit ca. 2008 auf den Performanceindex umgestellt wurde, ist der Sprung nach oben natürlich enorm, aber nicht vergleichbar.

Somit ist die von Ihnen genannte Geldvermehrung mehr an eine Anpassung zum 2008 Betrag nach dem Crash zu sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2