Forum: Wirtschaft
Neue Rollenbilder: "Der Mann ist nur noch ein Schatten seiner selbst"
Corbis

Frauen fordern ihr Recht auf Karriere. Und Männer? Wollen sie ein Recht auf Familie? Tatsächlich sind viele verunsichert. Ein Forscher hat mit Männern über ihr Rollenbild gesprochen - und bemerkenswerte Zitate zusammengetragen.

Seite 4 von 19
ftester 18.08.2015, 16:34
30. Ich

hab's irgendwie nicht verstanden, wird da wieder was konstruiert? Oder hab ich die subjektiv "beste Frau von Allen":-). Darf machen was ich will, na gut manchmal grinst Sie einfach nur über die weniger sinnvollen Einfälle, wenn mir was nicht passt muss ich mich selbst drum kümmern(siehe Klamotten für die Kids oder besonderes Essen kochen) und auf Arbeit gibts kaum Frauen, weil MINT ist, trotz anders lautender Aussagen, immer noch wenig von der holden Weiblichkeit frequentiert... Haus und Grundstück meine, da frag ich eh nur nach der Farbe und nicht nach der Durchführbarkeit des "neuen Projekts". Im Einkommen sind wir ähnlich. Irgendwie fehlen mir die Reibungspunkte wie im Artikel beschrieben, bin ich Anormal:-)?

Beitrag melden
Schwaben-HH 18.08.2015, 16:34
31. Konfliktbereitschaft

Wer in anderen Bereichen des Lebens, wie dem Job, tagtäglich Kompromisse eingehen muss und Auseinandersetzungen führt, präferiert irgendwann in einer Beziehung den Weg des geringsten Widerstandes. Entweder in Form von Verzicht auf die eigenen Bedürfnisse oder in Form von emotionalem Rückzug, und Resignation, was am Ende zum mehr oder minder bequemen Single-Dasein führt. Alles vor dem Hintergrund der Konfliktvermeidung. Das gilt vermutlich aber gleichermaßen für Mann und Frau. Eine echte geschlechterspezifische Benachteiligung der Männer in Ihrem Rollenverständnis sehe ich (als Mann) ehrlich gesagt nicht.

Beitrag melden
fritzkowski 18.08.2015, 16:38
32. endlich

Zitat von ackermart
, ist er eine Attraktion (Anziehungskraft). Also sogar wenn er hauptberuflich Anhänger zieht (Trecker fährt), nur eben ohne dabei den Truckerfahrer zu spielen.
Der erste vernünftige Beitrag. Menschen sollten zu sich selber stehen und nicht versuchen, irgendwelche Erwartungen zu erfüllen. Das geht immer schief. Bei Männern genauso wie bei Frauen.

Beitrag melden
kritiker82 18.08.2015, 16:40
33. Mitnichten.

"Der" Mann ist nicht ein Schatten seiner selbst, denn "den" Mann gibt es nicht. Ja, es gibt genügend Geschlechtsgenossen, die sich in einem Konkurrenzkampf mit Frauen wähnen, oder glauben, sie könnten es Frauen nie Recht machen, oder die resignieren, weil sie angesichts #aufschrei einerseits und traditionellen Erwartungen an ihre Männlichkeit andererseits verzweifeln. Diese Männer gibt es, und man sollte sie dazu ermuntern, ihre Verwirrung zu hinterfragen. Denn es geht auch anders.
Es gibt auch heute noch Männer, die ihren eigenen Weg gehen, zielgerichtet und ohne groß Gedanken an irgendwelche gesellschaftlichen Leitbilder zu verschwenden. Männer, die deswegen nicht konservativ oder chauvinistisch sein müssen. Männer aber, die in erster Linie ihren eigenen Ansprüchen an sich selbst genügen wollen, und nicht den Ansprüchen irgendwelcher Frauen oder Rollenbilder. Männer, welche Frauen respektvoll behandeln, aber umgekehrt auch von den Frauen Respekt erwarten. Nicht Unterwürfigkeit, aber Respekt. Und die bereit sind, Frauen, welche es an Respekt mangeln lassen, Grenzen aufzuzeigen. Diese Männer gibt es. Aber sie sind rar, und werden immer weniger.

Beitrag melden
adal_ 18.08.2015, 16:40
34. Selbstmitleid statt Testosteron

Zitat von june84
Ich hoffe, dass diejenigen Männer, die hier kommentieren, nicht das Abbild der Gesellschaft darstellen und wenn ich in meinem eigenen Umfeld schaue, dann scheint es zum Glück auch so zu sein. Einer frustrierter als der andere. An was für Frauen sind die Männer hier bitte geraten, dass sie derart bösartig über Frauen reden? Kleiner Tipp: Zu .....
Was wollen Sie denn? Der Artikel findet seine Adressaten, ist das nicht prima?
Männer, die sich mit dem Satz identifizieren können:
"Der Mann ist nur noch ein Schatten seiner selbst". , Armer Schwarzer Kater.

Beitrag melden
FetTerBender 18.08.2015, 16:40
35.

Zitat von hansfrans79
Ja, wirklich? Ihr "guter Freund" macht sich den Rücken freiwillig krum, also obwohl er gar kein Extra-Geld braucht und genauso gut auch ins Theater oder Kino gehen könnte? Ganz erstaunlich, man möchte meinen unglaublich.
Er hilft bei Freunden und Bekannten aus, macht sein eigenes Holz und arbeitet auch sehr viel an seinem eigenen Haus.

Eventuell kennen Sie einfach niemanden, der Spaß an handwerklicher Arbeit hat?
Und was Sie mit den lustigen Anführungszeichen implizieren wollen, tangiert mich periphär.

Beitrag melden
Lichtgestalt1503 18.08.2015, 16:42
36. Stell Dir

Zitat von june84
Ich hoffe, dass diejenigen Männer, die hier kommentieren, nicht das Abbild der Gesellschaft darstellen und wenn ich in meinem eigenen Umfeld schaue, dann scheint es zum Glück auch so zu sein. Einer frustrierter .....
vor, es gibt von ihren Frauen und ihrer Beziehung un der Gesellschaftliche Sicht frustrierte Männer - das ist kein Vorrecht der Frauen. Und ja, es gibt nicht nur üble Machos sonder auch ganz üble Tussis.

Beitrag melden
shechinah 18.08.2015, 16:43
37. Trauerspiel

War neulich Samstag Morgens bei Ikea - ein einziges Trauerspiel an Männern. Um die 32, Outdoor Sandalen, Cargo Shorts und T-Shirt. Kinderwagenschiebend, ein zweite Blag anbettelnd es möge do bitte folgen, Rucksäckchen mit Windeln und Fläschchen auf dem Rücken, während die Göttergattin neue Gartenmöbel aussucht. Wenn ich solche Schlappschwänze sehe, wird mir ganz anders. Kein Wunder, wenn die Dame dann beim ersten Anzeichen ihrer Midlifecrisis mit einem richtigen Macker abzieht, und plötzlich die Devote gibt.

Beitrag melden
MartinB. 18.08.2015, 16:44
38. Warum...

...sieht die Frau im Bild des "traditionellen" Typen kreuzunglücklich aus?
Ist es so völlig undenkbar, das manche *Frau* ebenfalls das "traditionelle" Rollenmodell leben *möchte*?

Meine Frau und ich haben mehr oder weniger identische Ausbildungen. Und wir haben uns *gemeinsam* dafür entschieden, unsere Rollen "traditionell" auszuleben. Das funktioniert seit 13 Ehejahren und zwei Kindern ohne (größere) Probleme.

Beitrag melden
widower+2 18.08.2015, 16:45
39. Volle Zustimmung

Zitat von Schwaben-HH
Wer in anderen Bereichen des Lebens, wie dem Job, tagtäglich Kompromisse eingehen muss und Auseinandersetzungen führt, präferiert irgendwann in einer Beziehung den Weg des geringsten Widerstandes. Entweder in Form von Verzicht auf .....
Der sicherste Beziehungskiller ist ein Übermaß an Kompromissen. Es muss immer noch die letzten 20 oder 30 Prozent (je nach Typ) geben, die einfach nicht verhandelbar sind.

Wer sich selbst aufgibt, gewinnt dadurch gar nichts und nützt auch der Beziehung nicht.
Also Jungs und Mädels: Lasst Euch nicht verbiegen.

Beitrag melden
Seite 4 von 19
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!