Forum: Wirtschaft
Neue Rollenbilder: "Der Mann ist nur noch ein Schatten seiner selbst"
Corbis

Frauen fordern ihr Recht auf Karriere. Und Männer? Wollen sie ein Recht auf Familie? Tatsächlich sind viele verunsichert. Ein Forscher hat mit Männern über ihr Rollenbild gesprochen - und bemerkenswerte Zitate zusammengetragen.

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june84 18.08.2015, 16:54
50.

Zitat von Lichtgestalt1503
Stell dir vor, es gibt von ihren Frauen und ihrer Beziehung un der Gesellschaftliche Sicht frustrierte Männer - das ist kein Vorrecht der Frauen. Und ja, es gibt nicht nur üble Machos sonder auch ganz üble Tussis.
Habe ich das mit einem Wort erwähnt, dass Frauen das machen? Ich spreche von den hier kommentierenden Männern. Sicherlich gibt es solche Exemplare auch bei den Frauen. Sie alle haben aber gemeinsam, dass sie nicht verstehen, dass eine gute Beziehung kein Kampf ist. Das bedeutet nicht, dass es immer konfliktfrei abläuft. Aber wenn es nur noch um Taktik und Machtspielchen geht, dann läuft etwas schief.

Mir tun Leute leid, die sich jahrelang vom Partner (egal ob Mann oder Frau) rumkommandieren und einschränken lassen. Deshalb aber gleich alle Menschen dieses Geschlechts abzustrafen, halte ich für falsch.

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Tacitus73 18.08.2015, 16:54
51.

Zitat von june84
Ich hoffe, dass diejenigen Männer, die hier kommentieren, nicht das Abbild der Gesellschaft darstellen und wenn ich in meinem eigenen Umfeld schaue, dann scheint es zum Glück auch so zu sein. Einer frustrierter.....
Das ist in den Foren auf SPON zum Thema Gleichberechtigung IMMER so- im Gegensatz zu anderen Themen sieht SPON hier auch keinerlei Bedarf, hasserfüllte Kommentare nicht zu veröffentlichen. Immer wieder beklagen sich einzelne Männer, dass die Frauen nur "den reichen Macho" wollten und übertrieben anspruchsvoll seien. Dass das ein vielbemühtes Klischee ist und nur auf einen geringen Teil der Frauen zutrifft, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Ich vermute, dass diejenigen Männer, die das immer wieder vorbringen, selbst ihre Chancen eingrenzen, indem sie nämlich selbst in übertriebenem Maße auf das Äußere wert legen.

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Celegorm 18.08.2015, 16:54
52.

Zitat von kritiker82
"Der" Mann ist nicht ein Schatten seiner selbst, denn "den" Mann gibt es nicht.
Das ist so. Und nicht zuletzt deswegen ist es erst recht unsinnig, sich über das eigene Geschlecht - ob nun biologisch oder sozial - zu definieren. Die - zufällige - Zugehörigkeit zum männlichen Teil der Bevölkerung erachte ich jedenfalls als so prägend wie die Nationalität oder sonst irgendein Attribut, maximal also ein kleiner Teil der gesamten individuellen Persönlichkeit. Wieso man sich deswegen irgendeiner "Rolle" unterordnen soll ist darum auch eher rätselhaft..

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freiheitimherzen 18.08.2015, 16:55
53. nicht Gesellschaft - Gender-

Zitat von june84
Ich hoffe, dass diejenigen Männer, die hier kommentieren, nicht das Abbild der Gesellschaft darstellen und wenn ich in meinem eigenen Umfeld schaue, dann scheint es zum Glück auch so zu sein. Einer frustrierter ......
Sehr geehrte(r) june84,

ich vielleicht eher eine Reaktion auf die Art und Weise wie hier wieder einmal vorurteils-belastete Gender-"Forschung" betrieben wird.
Was ich von dem ganzen Genderkram mitbekomme, ist das wohl eine von Kampf-Feministinnen verseuchte Puppenstube und hat mit der Realität herzlich wenig zu tun.
Viele Grüße

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june84 18.08.2015, 16:59
54.

Zitat von hagr
Nur leider sind Frauen aufgrund ihres kindlichen Gemüts, um es einmal plastisch zu machen, nicht dazu in der Lage. Am Anfang geht das noch in einer Überhöhung des neuen Partners unter, aber dann muss der Mann immer mehr Aufgaben übernehmen. Irgendwann ist er dann auch noch dafür ......
Wow, was haben Sie für ein Frauenbild? Kindliches Gemüt? Ich hoffe mal für Sie, dass das eher ein Troll-Kommentar war als etwas Ernstgemeintes.
Ich wünsche Ihnen viel Glück, mit Ihrer Einstellung jemanden zu finden. Bin ich froh, dass ich solche Männer im echten Leben nicht kenne. Die haben komischerweise alle gesunde Einstellungen zu Frauen. Die Frauen zu den Männern übrigens auch.

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l.augenstein 18.08.2015, 17:02
55. Was soll das?

Ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, dass es diese weichgespülten Typen wirklich gibt. Aber wenn doch, dann sind die doch selbst schuld.
Wer sich hier in Deutschland auf diesen dämlichen Genderismus-Wahnsinn einläßt, hat doch nicht kapiert, worum es wirklich geht.

In einer gut funktionierenden Beziehung müssen beide Partner Freiräume und eigene Interessen haben und diese auch pflegen und leben.
Und das Wichtigste: Mann muß Mann sein und bleiben und Frau muß Frau sein und auch bleiben!
Diese merkwürdigen Versuche, die Geschlechtsidentitäten aufzulösen tragen sicher einen großen Teil dazu bei, dass viele Männer die beschriebenen Probleme haben.

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u30 18.08.2015, 17:04
56. Ich wusste schon länger, dass ich Glück habe...

...mit meinem Mann und das wird mir in diesem Forum immer wieder bestätigt. Für ihn ist es selbstverständlich, dass wir beide gleich viel im Haushalt machen - immerhin arbeiten wir beide gleich viel und jeder hat das ja vorher in der eigenen Wohnung auch so gemacht. Für ihn ist es aber auch selbstverständlich, dass er die schweren Kisten trägt (auch ohne dummen Kommentar) - immerhin ist er ja viel stärker. Da fragt aber auch keiner nach. Vielleicht sind wir auch zu jung um das alles zu verstehen...

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michaelroth3 18.08.2015, 17:05
57. Lesen macht schlau !!!

http://de.wikimannia.org/images/Esther-Vilar_Der-Dressierte-Mann.pdf

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fördeanwohner 18.08.2015, 17:08
58. -

Zitat von hagr
Nur leider sind Frauen aufgrund ihres kindlichen Gemüts, um es einmal plastisch zu machen, nicht dazu in der Lage. ...
Vielleicht ist es Ihnen nicht aufgefallen, aber schon in Ihrem Einleitungssatz wird klar, dass Sie die Lage nicht wirklich beurteilen können.
Persönliche Erfahrungen sind nun einmal nur das: persönliche Erfahrungen.
Was würden Sie wohl über Frauen denken, die sagen, Männer hätten ein kindliches Gemüt und könnten deshalb keine Kompromisse machen?

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MaxiScharfenberg 18.08.2015, 17:11
59. Mutig,

..., sich der Thematik anzunehmen. Inkonsequent, Ursachen und Wirkungen nicht zu analysieren. Schön, dass dabei heraus kommt, dass die " Männer" ihr neues Rollenmodell selbst erfanden und nun liebend gern ausfüllen wollen. Was lernen wir dabei: der Grundtyp des Köpfchen haltenden, stillenden Vaters, immer lieb und niemals laut, wird noch intensiviert werden. Interessant, was den ewigen Gutmenschen einfällt, wenn das Rollenverständnis der Mehrzahl der Asylsuchenden umgesetzt werden wird. Oder dürfen die nicht sein, wie sie wollen und nur, wie wir es für richtig finden?

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