Forum: Wirtschaft
Neue Sozialwohnungen: Heute Flüchtlingsunterkunft, morgen Studenten-WG
Stadt Stuttgart

Es könnte das Comeback der Sozialwohnung sein, zumindest in Berlin und Hamburg. Beide Städte ziehen noch im Herbst Unterkünfte für Flüchtlinge hoch - um sie später auch für andere Zwecke zu nutzen. Andere Städte zögern noch.

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Leo 57 08.10.2015, 15:06
30.

Zitat von teacher20
...bei der Sache ist (auch wenn die Idee zunächst gut klingt), dass die Unterkünfte, wie obiger Forist richtig bemerkt, nach der Belegung durch mehrere Wellen von Flüchtlingen nicht mehr bewohnbar sein dürften. (Dass ist das eine Problem, dass andere ist, dass eine.......
Ich weiß nicht, was das soll, den Flüchtlingen von vornherein quasi zu unterstellen, sie würden hausen wie die Vandalen. Gerade die Syrer sind ein kulturell eher hochstehendes Volk; warten wir also doch erst einmal ab.
Dass die Wohnungen später renovierungsbedürftig sind, ist klar. Ob sie sanierungs- oder abrissbedürftig sind, sehen wir dann!

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schneegrauchen 08.10.2015, 15:08
31. In Köln mangelt es am Platz,

das ist bekannt. In Köln gibt es das so genannte "Kooperative Baulandmodell", was bedeutet, dass ab einem Bauvolumen von mehr als 25 Wohnungen, ein Drittel davon für einkommensschwache Bürger gebaut werden soll. Tatsache ist aber, dass dieses Modell dauernd unterlaufen wird. Gebaut wird genügend, allerdings hochpreisig. Wenn Köln das nicht in den Griff bekommt, dann wird es mit dem Bau von Flüchtlingswohnungen schon mal gar nichts.

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vomDeich 08.10.2015, 15:12
32. Wenn wir wollen...

Frau Merkel Zitat von gestern Abend und ihre ach so angeblich klaren Worte!? Super...monatelang den Mund halten und irgendwann die Sprache wiederfinden ist aber noch keine "Führung". Aber wo sind die Lösungsansätze, wir haben heute bereits ungeklärte Probleme (es lohnt sich mal ein "Schulbesuch/Gespräch mit Lehrkräften" in einem Stadtgebiet mit sogenannten Brennpunkten). Viele wurden alleine gelassen und viel schlimmer, es wurde sich nicht gekümmert, nun werden die Rahmenbedingungen (auch finanziell) schwieriger und diese -Versager- Politik soll anstehende Lösungen aufzeigen und umsetzen?? Vor allem, Wohnkonzentration von Flüchtlingen widerspricht dem Ansatz einer Integration......Sichtbare Beispiele gibt es zu diesem Thema bereits.

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hummel1 08.10.2015, 15:14
33. Absehbar!

Zitat von mikado17
Köln ist mit Blick auf Wohnraum der absolute Alptraum, hier hilft noch nicht einmal ein hinreichendes Einkommen! Wie sollen denn zukünftig die Normalverdiener überhaupt noch adäquaten Wohnraum finden?Normal müssten schon jetzt überall die Baugruben zu sehen sein! In Köln passiert natürlich nichts! Die Rhein Energie reißt noch schnell ihre alte Verwaltung mit Kantine ab, damit bloß keiner auf die Idee kommt, dort Flüchtlinge einzuquartieren! Wo bleiben die Gutmenschen? Keiner mehr in Sicht!
Kleiner Tip. Wandern sie aus und kommen später wieder zurück vielleicht kümmert sich dann ihr Land um Sie. Der Prohpet im eigenen Land wird nur gemolken und für dumm verkauft und das auf eine dreiste Art und Weise das man es nur als Provokation auffassen kann. Ich will gar nicht aufzählen für was alles noch kein Geld da war und jetzt sprudelt es nur so aus allen Löchern. Von der Kita angefangen bis hin zum Gesundheitssystem über die Infrastruktur bis zum Mindestlohn. Und das die "Gutmenschen" recht schnell auf den Boden der Realität zurückfinden war doch klar.

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talwer 08.10.2015, 15:15
34. Klaro!

... erst morgen Studenten-WG!
Also irgendwann in der Zukunft. Aber wann?
In Hamburg dürfen die Studenten noch ein wenig warten, so ca. 30 Semester! Tolle Aussichten!

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michaelis 08.10.2015, 15:16
35. Frage

Wurden die Bauten auch europaweit ausgeschrieben. Und dort werden nie Studenten einziehen. Daa bleiben Flüchtlingsquartiere.

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SpitzensteuersatzZahler 08.10.2015, 15:23
36.

Zitat von JaguarCat
Die freie Wirtschaft investiert lieber in Luxus-Wohnraum, da sich mit diesem sowohl bei Vermietung als auch bei Verkauf höhere Margen verdienen lassen als mit Sozialwohnungen. Also muss der Staat die Sozialwohnungen explizit nachfragen. Dann werden sie auch gebaut. Ob man sie nun für Flüchtlinge, für Hartz-IV-Empfänger, für Studenten, für Obdachlose oder für Rentner nutzt, ist zweitrangig: Zusätzliche Wohnungen in den Städten verbessern das Angebot und senken damit die Preise für alle.
Das liegt einfach daran, dass durch die ganzen Vorschriften Wohnraum in einfacher Qualität mit Gestehungskosten i. H. v. 1.100-1.200 Euro zu Buche schlägt. Hinzu kommen die Grundstückskosten und die Nebenkosten des Erwerbs.

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chrido 08.10.2015, 15:27
37. Chaos Theorie

Möchte Frau Dr. Merkel vielleicht noch ein zweites Mal in o.g. Fachgebiet promovieren? Titel der Dissertation: Wo ich bin herrscht Chaos - aber ich kann nicht überall sein!

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GrinderFX 08.10.2015, 15:30
38.

Zitat von Leo 57
Ich weiß nicht, was das soll, den Flüchtlingen von vornherein quasi zu unterstellen, sie würden hausen wie die Vandalen. Gerade die Syrer sind ein kulturell eher hochstehendes Volk; warten wir also doch erst einmal ab. Dass die Wohnungen später renovierungsbedürftig sind, ist klar. Ob sie sanierungs- oder abrissbedürftig sind, sehen wir dann!
Die Vergangenheit hat aber leider GENAU das gezeigt.
Das dauert keine 2 Jahre, dann sind diese Häuser unbewohnbar.

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waechstwiebloed 08.10.2015, 15:44
39.

Zitat von GrinderFX
Die Realität zeigt da aber leider was anderes. Auch wenn das einige jetzt nicht hören möchten, weil es für die meisten unvorstellbar ist aber diese Gebäude werden nach 2 - 3 Jahren so was von runtergekommen sein, dass sie danach eigentlich nicht mehr bewohnbar und schon gar nicht vermietbar sind. Die Wände beschmiert, das Treppenhaus als Klo benutzt und überall Abfall hingeworfen. Denn das ist leider das traurige Bild solcher Unterkünfte aus der Vergangenheit. Da zogen die Asylbewerber in genau solch neugebauten, top modernen und echt nette Unterkünfte und nach 2 Jahren, waren diese total zerstört. Warum ist mir immer noch ein Rätsel und das ist echt kein Einzelfall sondern die Regel! Dann kommen wieder irgendwelche Linken, die rum heulen, dass die Wohnbedingungen ja so schlecht seien. Dass, diese Wohnbedingung von den Anwohnern selbst geschaffen wurde, wird da einfach mal verdrängt.
Genauso wie Sie es schildern, sieht es in solchen Unterkünften aus. Ich habe das auch mit eigenen Augen sehen können und weiß von befreundeten Sozialarbeitern, daß dies keine Einzelfälle sind. Ich war entsetzt darüber, daß diese Leute, wenn schon die Kommune nicht dafür sorgt, diese einfachen Dinge selbst organisieren." Gerade mit Menschen die politisch links sind (ich eher auch), hatte ich diese Diskussion schon öfter. Fazit war fast immer, daß diese Verantwortung ja den Kommunen obliege!
Diese Einstellung ko..t mich mittlerweile an!

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