Forum: Wirtschaft
Neue Steuerschätzung: Einnahmen des Bundes fallen um 74 Milliarden Euro
Klaus-Dietmar Gabbert /DPA

Die Wirtschaft schwächelt, der Spardruck auf die Große Koalition steigt: Laut neuer Steuerschätzung fallen die Einnahmen des Bundes um 74 Milliarden geringer aus als noch im Herbst vorhergesagt.

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MisterD 09.05.2019, 15:13
1. Jetzt rächen sich all die Geschenke...

die Schwarz-Rot in den fetten Jahren gemacht hat und Überschüsse sowie Niedrigzinsphase nicht zum Schuldenabbau genutzt hat... historische Chance vertan, auf Kosten der Mittelschicht und unserer Kinder...

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orca20095 09.05.2019, 15:15
2. Wenn ich das richtig lese, dann

Fallen die Einnahmen in der Summe der nächsten 4 Jahre um 124 Mrd, davon 75 Mrd beim Bund. Wenn man das also durch 4 teilt und die Unschärfe bei der Prognose von mehr als 2 Jahren nicht vergisst, dann muss man keine Krise herbeireden.

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harke 09.05.2019, 15:24
3. Geschenke

Müssen endlich aufhören. Grundrente höchstens mit Bedürftigkeitsprüfung, sonstige Renten oder Sozialgeschenke müssen erstmal hinten angestellt werden. Entlastung des Mittelstandes zur Ankurbelung des Binnenmarktes und Investitionen in die Zukunft (Bildung, Technik) sollte Priorität eingeräumt werden.

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Gluehweintrinker 09.05.2019, 15:28
4. Hören wir schon wieder etwas von "Krise"?

Waaas? 74 Milliarden weniger? Hoppla, da muss man doch gleich etwas von "Gürtel enger schnallen" sagen, oder "die fetten Jahre sind vorbei"... irgendso etwas eben. Hat doch bisher immer geklappt mit der Massenverwirrung. Offensichtlich ist die Lage nicht so schlimm und war nie so dramatisch, dass man mit schädlichen Subventionen aufhören wollte oder auch nur im Entferntesten daran dachte, dass man auch Konzerne besteuern könnte. Ich bin sehr gespannt, wie viele Tage es noch dauern wird, bis wir etwas von Einsparungen im Sozialwesen hören.

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fussl 09.05.2019, 15:28
5. Unklar

Wenn ich alles richtig verstehe, umfasst der Prognoserahmen mehr als vier Jahre (bis zum Herbst 2023).
Gleichzeitig besteht eine enorme Diskrepanz zur letzten - etwa sechs Monate zurückliegenden - Steuerschätzung.
Warum wird das eigentlich nirgends hinterfragt?
Zum Einen kosten ja diese Schätzungen sicher auch Geld. Zum Anderen werden auf dem Biden dieser Daten teilweise hochrelevante und weichenstellende Entscheidungen getroffen.
Da erscheint‘s doch wünschenswert, dass die Prognosegenauigkeit zumindest die der Wettervorhersage für den übernächsten Tag erreicht...

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Frank aus Nürnberg 09.05.2019, 15:39
6. Wie so oft komplett irreführender Titel!

Die Einnahmen des Bundes fallen mitnichten um 74,1 Milliarden Euro. Lediglich die Schätzung der Gesamtsteuereinnahmen des Bundes der nächsten fünf Jahr (incl. 2019) fällt um diesen Betrag geringer aus. Zum einen handelt es sich - nach dieser Schätzung - immer noch um höhere Einnahmen als in den vergangenen Jahren. Zum anderen sind diese Einnahmen noch gar nicht realisiert.
Das ist zwar alles nicht schön, allerdings eine vollkommen andere Vermutung als ein „Verlust“ von 74,1 Milliarden Euro. Der Finanzminister wird - selbst wenn er von der SPD kommt - die ursprünglich geschätzte Steigerung der Steuereinnahmen noch nicht verplant haben. Kein Aufreger also.

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Robertz 09.05.2019, 15:49
7. War zu erwarten ...

denn die Wirtschaft kann nicht immer wachsen. Vielleicht wird jetzt mal endlich etwas genauer hin geschaut, was mit unseren Steuergeldern gemacht und diese ganze Verschwendung in der Berater-Affäre, extrem hohe Gehälter der Politiker, 100 Mio. € für die Jahresfeier, unnützige Ministerien, etc. hören endlich mal auf.

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Mister Stone 09.05.2019, 15:53
8. Milchmädchenrechnung

Wenn die Differenz zwischen optimistisch geschätzten bzw. erhofften Einnahmen und tatsächlichen Einnahmen als "Einnahmen fallen um 74 Milliarden Euro" bezeichnet wird, dann sind meine Einnahmen schon so oft um 70 Millionen Euro gefallen, und zwar jeden Freitag beim Euro-Jackpot. Natürlich will uns die Regierung diese Milchmädchenrechnung als Horror-Finanzkrise der Bundesrepublik Deutschland und damit als Spardiktat verkaufen, um staatliche Investitionen weiter zu kürzen und die Daseinsvorsorge noch weiter zu privatisieren.

Schön, dass SPON diesen plumpen Gauklertrick mit einem unauffälligen Satz "Unter dem Strich nimmt der Fiskus dennoch weiterhin mehr ein als in den Vorjahren und kann sogar mit neuen Rekorden kalkulieren" als das entlarvt was er ist: Irreführunder Unfug!

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Querdenker77 09.05.2019, 15:57
9. Höhere Löhne und Respektrente dazu

.... Mietendeckelung auf max. 33 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens. Diese Maßnahmen würden die Binnenkonjunktur schnell und unbürokratisch stärken. Das müssen endlich alle begreifen! Aber die Union steht da leider auf der Bremse....

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