Forum: Wirtschaft
Neue Strafzölle gegen China: Trumps Attacke auf die Weltwirtschaft
LEIGH VOGEL/POOL/EPA-EFE/REX

Donald Trump eskaliert den Konflikt mit China: Mit beispiellosem Furor kündigt er per Twitter noch höhere Strafzölle auf Produkte des Landes an - und könnte den Welthandel damit ins Chaos stürzen.

Seite 2 von 22
Garak 24.08.2019, 13:18
10. Trumps Beitrag zum Klimaschutz!

Eigentlich müssten alle Klimaretter Trump feiern, denn weniger Welthandel heisst ja auch automatisch weniger Frachter und Tanker die Waren um die halbe Welt schippern mit hoher CO2 Erzeugung.

Wenn man das Klima retten will sollte es eigentlich das Ziel sein soviel wie möglich der benötigten waren so nah wie möglich am Verbraucher zu prodizieren.

Stattdessen reden die gleichen Politiker die angeblich das Klima retten wollen davon die schlimm es wäre weniger China Plastikmüll zu importieren weil der Verbraucher dann ein paar hundert Euro oder Dollar mehr pro Jahr zahlen muss.

Die Folgekosten für die Umwelt wenn man die Rohstoffe erst nach China schafft um danach die fertigen Produkte nach Amerika und Europa zu bringen anstatt die Rohstoffe nach Amerika und Europa zu bringen und dort zu verarbeiten und zu verkaufen stört anscheinend die Regierungen und Konsumenten nicht.

Das dieser "Umweg" (für billige Produktionskosten in China) pro Schiff ca. 10.000 Tonnen! schmutzigen Schiffstreibstoffes verbrannt werden.

Und dann müssen die fertigen Waren aus China noch nach Amerika oder Europa die Hauptabsatzmärkte.

Sie können sich ausmalen das wir da von Millionen Tonnen CO2 pro Jahr reden die sich einsparen liessen wenn wieder mehr Waren in den USA und Europa hergestellt würden anstatt in China.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
v.papschke 24.08.2019, 13:19
11. Würde China nachgeben,

dann würde es sein Gesicht verlieren. Das geht nun aber mal gar nicht, und das ist das Vertrackte an der Situation. Nachgeben würde bedeuten, und das nicht nur für China, sondern für alle Anderen auch, daß der Herr mit der tollen Locke, die Schraube immer weiter dreht, denn er würde registrieren, dass er damit durchkommt.
Es gibt nur ein Mittel, der Rest der Welt muß sich unabhängig machen von der Dominanz des Dollars. Dann könnten wieder normale Beziehungen entstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 24.08.2019, 13:19
12. Teilnehmer der Weltwirtsaft fluechten in Deckung, dann gibt es KEIN Um

Zitat von ForistGump2
Das einzig effektive Umweltschutzprogramm.
Teilnehmer der Weltwirtsaft fluechten in Deckung, dann gibt es KEIN Umweltschutz mehr, dann ist sich jeder selbst der Naechste und laesst Leidiges wie Massnahmen zur CO2 Neutralitaet ueber die Klinge springen.
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 24.08.2019, 13:21
13.

Zitat von ForistGump2
Das einzig effektive Umweltschutzprogramm.
Wenn mehrere hundert Millionen Arbeitslosen auf der Welt danach auf die Straße gehen und nehmen, was sie brauchen, dann würde heißen, Militär gegen Bürger!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
timi_moon 24.08.2019, 13:21
14.

Zitat von Johann Dumont
unser globales Wachstum ist nicht qualitativ - und somit endlich. Was sollen wir mit chinesischen Bohrmaschinen oder billigster Kleidung die nicht mal kurzfristig ihren Zweck erfüllt. Leinenhandtücher meiner Uhrgroßmutter gekauft 1910 sind besser als neue aus Fernost. Fein Bohrmaschinen aus den 70er Jahren halten noch länger als heutige. Ganz ohne Absicht hilft uns Trump gerade dabei den Wachtumswahnsinn mit viel Rohstoffverbrauch zu bremsen. Allerdings müssen wir die Gelegenheiten jetzt nutzen: Ändern wir doch einfach unsere Schwerpunkte - anstatt Unsummen für Öl, Gas und Kohle zu überweisen - in Länder die ggf. die Welt destabilisieren sollten wir den Zukunftstrend aufgreifen. Wir selbst habe die entscheidenden Grundlagen zum Teil mit Steuern finanziert geschaffen. Wir müssen anfangen weniger zu verbrennen. Dazu durfte Herr Gabriel beispielsweise nicht selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom besteuern. Herr Seehofer hat in Bayern Windräder faktisch verboten die 10 H Regelung. Wenn wir weniger Verbrennen wollen haben wir nur drei Werkzeuge dafür: 1. Photovoltaik auf alle Dächer und 2. Windräder in Mengen die drehen sich auch nachts. Und 3. Batterien – wir brauchen Hausbatterien und große Batterien wie RedoxFlow Batterien - wie sie in Japan schon genutzt werden mit 60 MWh, es sind große preisgünstige beliebig skalierbare chemische Batterien - oder andere Batterien (Natronlaugen etc.) In Dänemark sieht man wie es funktioniert – dort dürfen keine Öl oder Gasheizungen mehr eingebaut werden. Hausbatterien dezentrale stabilisieren und entlasten unsere Stromnetze. Zur Umsetzung brauchen wir Wärmepumpe - welche mit Strom und 70% Wärme aus der Umwelt die Häuser heizen, solare Klimaanlagen und elektrisch betriebene Autos - innerhalb kurzer Zeit können die Hälfte an Öl, Gas und Kohle einsparen - und das ganze finanzieren durch weniger Geld für Öl, Gas und Kohle. Wir brauchen dazu viele Menschen die das alles umsetzen - und dabei werden viele neue innovative Produkte entstehen - alle Produkte auch für den Weltmarkt - billige Elektroautos kommen leider schon zur diesjährigen IAA aus China.
Vielen Dank für das Loblied auf Omas Leinenhandtücher von 1910. Das lese ich jetzt zum dritten Mal innerhalb von zwei Tagen. Legen Sie bitte eine neue Platte auf. Copy und Paste kann hier jeder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brandmauerwest77 24.08.2019, 13:21
15. Jetzt

kommt raus, dass Trump in Wirklichkeit ein verkappter fanatischer Umweltschützer
ist. Jedenfalls, wenn die Weltwirtschaft abstürzt, für den Planeten als solcher wäre
es eine gute Nachricht, zumindest um mal für eine gewisse Zeit eine Atempause
bei der ganzen Ausbeutung der Ressourcen zu bekommen. Ironie beiseite, es gibt
noch den Ausweg, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sein müssen,
nur darauf würde Trump bestimmt nicht kommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rosinenzuechterin 24.08.2019, 13:22
16. Ohne USA geht es auch

Warum können nicht 190 Länder friedlich freien Handel treiben und die selbstisolationswilligen USA einfach ignorieren? Iran und Nordkorea kann man doch auch einfach vom Welthandel ausschließen, ohne dass dieser darunter leidet. Würde man die Unwichtigkeit der USA in einer Welt, in der alle anderen zusammenhalten, mal anerkennen, wäre deren Gebahren nicht ansatzweise beeindruckend.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dunnhaupt 24.08.2019, 13:26
17. Kein Anderer wagt es, gegen China aufzutreten

Wenn Trump es nicht täte, wer sonst? Amerika ist noch immer die weltgrößte Volkswirtschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kurtbär 24.08.2019, 13:29
18. Die deutsche Industrie sollte sich darauf...

gefasst machen, sämtlichen Handel mit den Vereinigten Staaten auf Null herunterzufahren. Mit einem durch Donald Trump geführten Land kann man keine normalen wirtschaftlichen, politischen, diplomatischen Beziehungen aufrecht erhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FingerinderWunde 24.08.2019, 13:30
19. Man stelle sich das mal vor

das Wohlergehen so vieler Menschen auf diesem Planeten in der Hand eines morgens im Bad Twitternachrichten absondernden Doku Soap Darstellers mit zweifelhafter Persönlichkeitsstruktur!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 22