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Neue Studie: E-Autos kosten Deutschland bis 2035 mehr als 100.000 Jobs
DPA

Was bedeutet das E-Auto für den Arbeitsmarkt? Wenig gutes, zeigt eine umfassende Studie des Forschungsinstituts der Arbeitsagentur: Viele Jobs werden wegfallen - vor allem gut bezahlte und nicht nur in der Autobranche.

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hausfeen 05.12.2018, 12:18
10. Fachkräftemangel - schon mal gehört?

Da die E-Autos ja so preiswert sind, würde sich doch nur der Konsum auf andere Gebiete verschieben. Fachkräfte werden auch außerhalb der Autoindustrie händeringend gesucht. Der notwendige Strukturwandel wird hier mit Sicherheit nicht zu privaten Dramen führen. Angstmache ist hier überflüssig und nur ein PR-Trick der Lobby.
Das sollte aufhören, dass Journalisten den Pressetexten der Autolobby unreflektiert folgen.

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hirnbohrer 05.12.2018, 12:19
11. Eine weitere Unfugüberschrift

Es werden keine Jobs wegfallen bzw. diese werden an anderer Stelle entstehen, soweit in den Bereich nachhaltige Energien hinreichend investiert wird. Wer dazu keine Lust hat bzw. meint (s. Braunkohle) Augen zu und auf die Lobby hoffen, verliert halt.
Steht so sinngemäß auch im Artikel, aber man hat sich für die reißerische Überschrift entschieden (gähn).
Wann kommen wieder Spurenelemente von Niveau in diese Plattform?

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misterknowitall2 05.12.2018, 12:19
12. Oh Gott,

ich glaube nicht an den Elektrischen Wandel in der Autobranche. Aber wenn er stattfindet, werden irgendwo anders wieder andere Jobs entstehen. Das ist doch der normale Lauf der Dinge. Irgendwann werden Dinge obsolet, wie die Braunkohleförderung. Das wird die nächste Branche, die ausstirbt. Da hilft kein Wehklagen und Gejammer.

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masterofconfusion 05.12.2018, 12:19
13.

Hier haben wir den Grund, warum es mit den E Autos nicht voran geht. Unsere Politiker sind voller Angst vor so vielen Arbeitslosen. Diese Arbeitsplätze lassen sich nicht 1 zu 1 ersetzten. Zeit für ein Umdenken. Warum nicht ein
bedingungsloses Grundeinkommen für alle, finanziert von den Robotern die in Zukunft die Fahrzeuge bauen.

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Gluehweintrinker 05.12.2018, 12:19
14. Heizer, Gaslaternenanzünder, Mammutjäger...

Alles ausgestorbene Berufe. Na, sowas! Als alter Fachmann aus der Branche des Verkaufs erinnere ich mich an ein Sprichwort: "Handel ist Wandel." Jobs verschwinden, neue entstehen. Ja und? So ist das eben mit dem technischen Fortschritt. Es gab eine Zeit, da hatten der Gewerkschaften durchgesetzt, dass auf jeder Diesellok ein Heizer mit zu fahren hatte, auch wenn es keine Kohle mehr zu schaufeln gab. Vielleicht finden Daimler, VW & Co. noch eine Lösung, indem sie quasi panotmimisch Getriebe und Katalysatoren zusammen- und wieder auseinanderschrauben lassen, quasi als "soziale Abfederung".

Wer stehen bleibt, der fällt zurück und wir in Deutschland sind gerade auf dem besten, bzw. schlechtestem Wege den Anschluss an alles zu verpassen: an E-Mobilität, an Verkehrswende, Energiewende, Plastikmüllvermeidung, Bildungsreform, Infrastrukturstatus, Rentenfragen, Soziale Teilhabe, Gesundheitswesen, Ressourcenverbrauch, Verbraucherschutz, Landwirtschaftwende ... die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Wenn wir weiter die "Arbeitsplätze" der Dinisaurierindustrie beweinen, welche Transportmaschinen mit Ölfeuer voran treibt, dann outen wir uns als ewiggestrig, aber nicht als der Innovationstreiber, der wir gerne wären.

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w.diverso 05.12.2018, 12:20
15. Diese Studie

sollten man schon etwas hinterfragen. Klar fallen bei Elektroautos der Verbrennungsmotor, Getriebe und teilweise sich die Kraftübertragung weg. Wenn man sich aber die elektrischen Antriebseinheiten anschaut, die bestehen auch aus mehr als drei Teilen. Sonst bleibt bei den Autos alles gleich oder sie werden sogar noch komplexer. Diverse elektrisch verstellbare Komfort- und Sicherheitsfeatures bestehen auch aus mehr als Luft. Ob die Elektroautos daher weniger Arbeitskräfte in Entwicklung und Produktion brauchen, ist daher mehr als fraglich. Bis jetzt ist die Anzahl der Teile die bei einem Auto verbaut werden noch in jedem Jahr gestiegen.

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Monotony 05.12.2018, 12:21
16. Vollbeschäftigung

Woher kommt dieser aberwitzige Anspruch, dass möglichst alle Bürger in Arbeit sein müssen? Sämtlicher technologischer Fortschritt ist darauf aus, Arbeit zu reduzieren und zu erleichtern. Es ist eine absolut logische Konsequenz, dass immer mehr Menschen immer weniger arbeiten müssen.

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ufox 05.12.2018, 12:21
17. halte ich für zu optimistisch

Wenn man bedenkt, dass immer mehr Autohersteller sich vom Verbrennungsmotor abwenden sieht es doch eher so aus, dass 2035 eigentlich kein Autobauer mehr in Verbrennungsmotoren investieren wird. Das wird sich beschleunigen wenn der Druck auf den Markt aus Asien weiter so zunimmt. Die Summe von 100.000 Jobs wird wesentlich höher sein, da die Zulieferer von so einem Umbruch viel stärker betroffen sein werden. Die Automobilzulieferer haben ja heute schon wenig Spielraum und werden von den Automobilkonzernen ins Existenzminimum getrieben. Für solche Firmen bedeutet das dann ganz schnell das Ende - was weitere Wellen schlagen wird. Meine Empfehlung lautet: lasst uns Hybride bauen und staatlich maximal fördern. Kurzstrecke elektrisch, Langstrecke Verbrenner. Beide Welten vereint und ohne Einschnitte in Arbeitswelt und Infrastruktur realisierbar. Leider wurde diese Chance von den deustchen Autobauern verpasst.

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Thomas Be. 05.12.2018, 12:23
18. Ein Irrtum..

..ist sicher, daß die deutsche Automobilindustrie im unteren bis mittleren Preissegment bei Elektroautos gegenüber Asien und im speziellen China preislich wettbewerbsfähig bleiben kann. Fahrzeuge in der Preisklasse bis 50.000 Euro werden nicht mehr aus Europa kommen. Elektromobilität ist bis auf die Entwicklung bei den Akkus technisch anspruchslos, das kann (fast) jeder und andere deutlich billiger. Beim Bau von Akkus begeben wir uns aus der Abhängigkeit vom Öl in die Abhängigkeit derer, die sich die Schürfrechte der nötigen Rohstoffe gesichert haben und das sind: richtig, nicht die Europäer.

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HansGluck 05.12.2018, 12:23
19. IAB hat sich verrechnet

1000000 sind realistischer.
Ganze Branchen werden verschwinden schon auf Grund der geringeren Komplexität der Motoren, Antriebe etc.
Jetzt rächt es sich so auf die Automobilindustrie gesetzt und andere Industriezweige aufgegeben oder erst garnicht gefördert zu haben.
Abhilfe schafft hier nur Innovation in neue Produkte.
Das ist langwierig und schwierig aber unbedingt notwendig.

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