Forum: Wirtschaft
Neue Studie: Vielen Minijobbern wird Mindestlohn vorenthalten
picture alliance / dpa

Knapp die Hälfte der Minijobber in Deutschland soll 2015 nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn erhalten haben. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Möglicherweise sind Millionen Menschen betroffen.

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deglaboy 30.01.2017, 06:56
10. Das wäre jetzt ein Paradethema für unseren neuen Messias.

Denn die schwarze Königin wird dazu, wie zu vielem, was das eigene Volk betrifft, laut schweigen. Allenfalls eine niedere Knallcharge vorschicken, um ein paar salbungsvolle Worte abzusondern, wie damals den "crétin des Alpes" Pofalla in der Abhöraffäre. Placebos eben. Bis heute funktioniert diese Politik ja einwandfrei. Sie lässt sich auf die Kurzformel bringen: "Dem Volk Placebos, der Hochfinanz und Großindustrie cash und Privilegien."

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kosu 30.01.2017, 06:59
11. Ein Fall für M. Schulz

jetzt ist die SPD noch in der Regierung!
Also nicht nur Sprüche und sogenannte große Reden! An Taten wird gemessen!

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Reissack 30.01.2017, 07:03
12. vielleicht auch mal was gegen den Missbrauch tun....

...wie wäre es da z. B. mit einer Meldestelle beim Arbeitsministerium, wo man auch anonym bleiben kann. Arbeitgeber nennen, Arbeitszeit und Entlohnung, dann kann man das nachprüfen.
oder auch ein simples Mittel
auf der Angebotsseite der jobboerse.arbeitsagentur.de mal die Anbieter zwingen, wenigstens einen Mindeslohn in Euro für eine Arbeitsstunde der angebotenen Tätigkeiten zu nennen.

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Phil2302 30.01.2017, 07:08
13. Wer macht diese Jobs?

Ich habe mit 14 oder 15 schon einen Nebenjob gehabt, in dem ich 6 € die Stunde bekommen habe. Das ist 15 Jahre her. Jeder Nebenjob im Studium war besser bezahlt, dabei hatte ich keine Ausbildung vorzuweisen. Im Ernst: Wer ist gezwungen, einen Job anzunehmen, der so schlecht bezahlt ist, und der dann dessen Hauptjob ist? Das kann mir doch niemand erzählen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass etwa eine Aushilfe im Supermarkt nicht den Mindestlohn bekommt, das könnten sich die Unternehmen imagetechnisch doch gar nicht leisten. Also, wer ist davon wirklich betroffen?

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joking_hazard 30.01.2017, 07:13
14. Gewinnmaximierung ist wichtiger als Menschlichkeit

Der neoliberale Kapitalismus begünstigt Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Gerade die sozial Schwächsten werden ausgebeutet wo es nur geht, damit die Wohlhabenden ein paar Euro mehr auf dem Konto haben. Der globalisierte Kapitalismus in seiner derzeitigen Form schürt Neid, Hass, Umweltzerstörung und Konflikte weltweit. Wann werden wir begreifen das eine reglementierte, soziale Marktwirtschaft menschenwürdige und gerechte gesellschaftliche Verhältnisse bringen kann? Geld und Wirtschaft müssen der Gesellschaft dienen, nicht umgekehrt.

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Freidenker10 30.01.2017, 07:20
15. Nicht zu fassen

Wenn man bedenkt was für Unsummen Vorstände kassieren und jedes Jahr wirds mehr und mehr und diejenigen die sowieso schon ganz unten werden auch noch beschissen, da muss einen Menschen mit Ehrgefühl und Anstand doch die kalte Wut packen! Aber Deutschland scheint nur noch aus denen zu bestehen die oben stehen, also alles in bester Ordnung....

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and_one 30.01.2017, 07:24
16. Nicht nur den Minijobbern

Viele Tausend abhängig beschäftigte und scheinselbständige Ausbilder und Dozenten sind in Maßnahmen von JobCentern, Arbeitsagentur und BAMF bekommen Honorare, die nach Abzug aller Sozialabgaben weit unter dem Mindestlohn liegen. Viele werden mit Wissen der Behörden auch noch um den gesetzlichen Jahresurlaub betrogen. Letztlich arbeiten diese Menschen mittelbar für das Bundesministerium für Arbeit uind Soziales, das so etwas eigentlich verhindern soll.

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Kommentarschreiber 30.01.2017, 07:24
17. Immer das gleiche..

Egal welches Nachrichtenmagazin, egal welche Zeitung, egal welche Internetseite: geht es um den Mindestlohn, werden jedes mal Reinigungskräfte herangezogen (siehe Bild). Reinigungskräfte haben nur leider in der Realität einen Tariflohn von 10?/h und somit mit dem Thema nichts zu tun!

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reinhard_d 30.01.2017, 07:30
18. Hier sollte man die Firmen und ihre Produkte veröffentlichen und ächten!

Wenn schon keine Bestrafung möglich zu sein scheint, sollten Konsumenten wenigstens wissen was sie kaufen und bei wem!

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comtom 30.01.2017, 07:37
19.

Traurig das es Menschen gibt die anscheinend dermaßen verzweifelt sind und für so wenig Geld arbeiten gehen. Und da wird immer von der Würde des Menschen geredet die laut Grundgesetz verpflichtend ist.
Ich wünschte mir, dass diese Jobber endlich mal aufstehen und sagen "mit uns nicht mehr".

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