Forum: Wirtschaft
Neuer Höchststand: Deutschland wird flächendeckend ärmer
DPA

Die Wirtschaft floriert, das Beschäftigungsniveau erreicht immer neue Rekorde - und doch kommt der Wohlstand bei immer weniger Menschen an. Nur in vier Bundesländern sank 2015 das Armutsrisiko.

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theanalyzer 02.03.2017, 13:51
30.

Zitat von paulderorc
Gerade in Sachsen-Anhalt/Sachen also Halle/Leipzig ...Kaufkraft = 0, da die meiste Kohle für umsanierte Wohnungen mit total irrealen Mietpreisen drauf geht.
Na, aber doch nicht im Osten, wo Wohnen wenig kostet! Da geht die ganze Kohle doch eher für 65" TV, Playsi, Golf-Tieferlegung, Alk und Drogen drauf.

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dickebank 02.03.2017, 13:51
31. Arithmetrisches Mittel oder Zentralwert

Zitat von peeka(neu)
hat jemand den Unterschied zwischen mittlerem Einkommen und Durchschnittseinkommen nicht begriffen. Das Durchschnittseinkommen dürfte höher liegen als das Medianeinkommen.
Sämtliche Rentnerhaushalte und Studentenhaushalte dürften weit unter den beiden o.g. Werten liegen. Aber 60& vom Durchschnitt dürften besser sein als 60% vom Medianeinkommen.

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peter.stein 02.03.2017, 13:52
32. Nur zum Verständnis

Nur damit ich das richtig verstehe: wenn ich ein Vermögen von 500.000 Euro hätte, um mich herum aber alle 1 Millionen, wäre ich nach dieser Statistik arm (weniger als 60%). Aber wenn alle - gleich - wenig hätten, also z.B. jeder nur 1000 Euro, wäre statistisch keiner arm, weil es niemanden gibt, der weniger als 60% von dem anderen hat. Habe ich das richtig verstanden?

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daktaris 02.03.2017, 13:52
33. Kritik an der Definition von

Unterdessen übt der Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik Walter Krämer scharfe Kritik an der offiziellen Armutsstatistik in Deutschland. Wie dort Armut gemessen wird, sei „unseriös und schwachsinnig“, sagte Krämer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Donnerstag).

Recht hat er!

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antelatis 02.03.2017, 13:52
34. Total verwirrend

Also hier bei Spiegel Online wechseln sich ja fast täglich die Beiträge ab, in denen gesagt wird, dass die Armut immer mehr wird und dann wieder, dass es den Menschen besser geht als jemals zuvor und es noch nie so wenig Arbeitslose gab. Was soll man da jetzt glauben? Und was denkt sich die Redaktion dabei, ständig solche sich widersprechenden Beiträge zu veröffentlichen?

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NahGha09 02.03.2017, 13:52
35. Verteilungen

Zitat von achwas35
Dass die Armen nicht weniger werden, liegt an der hier benutzten Definition von "Armut".
Das stimmt natürlich nur zum Teil. Aber das Beispiel im Text (zwei Erwachsene ohne Kinder mit 1413 EUR monatlich) als arm bzw. an der Grenze zur Armut zu definieren, halt ich für durchaus vernünftig.

Es sind durchaus Vermögens- oder Einkommensverteilungen denkbar, bei denen bedeutend weniger Menschen weniger als 60% des mittleren Einkommens verfügen. Ich fined gerade nichts besseres, aber schauen Sie sich doch mal die Bilder auf dieser Seite mit der links- bzw. rechtsschiefen Verteilung an. Dann sehen Sie auch als Nicht-Mathematiker, was ich meine ...

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Darwins Affe 02.03.2017, 13:53
36. Statistik

Zitat von achwas35
Dass die Armen nicht weniger werden, liegt an der hier benutzten Definition von "Armut".
1) Ganz richtig. Wenn die Einkommen in Deutschland verdoppelt würden, wäre der Prozentsatz an Armen genau der gleiche. Daher hat «wirtschaftlicher Erfolg offensichtlich keinen Einfluss auf die Armutsentwicklung«. Statistik ist halt geduldig.
2) Nebenbei: Hartz4 z.B. liegt in Deutschland immer noch höher als die mittleren Löhne (kaufkraftbereinigt) bei 80% der Weltbevölkerung.

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GinaBe 02.03.2017, 13:55
37.

Zitat von bart001
"Als arm gelten laut Statistischem Bundesamt alle Personen, die in Haushalten leben, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte erzielen. Für ein Paar ohne Kinder setzte der Verband für 2015 beispielsweise als ....
Dabei hat der Artikel (oder die Studie?) jene Gruppe nicht genannt, die zuletzt derart oft in den Medien genannt wurden- die Altersarmut.

Was geschieht mit Erwerbsunfähigen, die nur eine kleine Rente haben erwerben können und mit Grundsicherung aufgestockt werden müssen, um überhaupt in diesem Land mit hohen Mieten, hohen Energiekosten, etc. überleben zu können?
Sie können nichts dazu verdienen, weil sie es eben halt nicht können, zu krank und zu kaputt sind schon.

fake news...gehen anders, mein Freund.

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jh2015 02.03.2017, 13:56
38. Thema endlich ernst nehmen!

Schon erstaunlich , wie einige "Wissenschaftler" und Politiker (wie Herr Landsberg/CDU) noch immer versuchen , das Thema weg- bzw. klein zu reden. Allein wichtig ist doch , dass es in Deutschland TROTZ Wirtschaftsboom einen zu hohen Anteil der Bevölkerung gibt, der schon heute (und erst recht in Zukunft) nicht daran partizipiert. Da hilft es auch nicht , an den Prozentzahlen "herumzujustieren" oder bestimmte Gruppen herauszurechnen. Und dies besonders vor dem Hintergrund , dass daraus eine weiter signifikant steigende Vermögensschere entsteht.

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heinryk 02.03.2017, 13:57
39. Endlich mal die Wahrheit!

Das ständige Gerede von der grossartigen Wirtschaft ist reine Propaganda und Augenwischerei der Besitzerklasse: bei den Top 30% die meistens auch in Aktien und Immobilien oder investiert haben brummt die Wirtschaft natürlich. Der Rest der Bevölkerung ist real ärmer ggeworden oder vom Abstieg bedroht!

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