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Neuer Skandal: VW hat Tausende Risikofahrzeuge ungeprüft verkauft
DPA

Versuchswagen für ahnungslose Kunden: VW hat nach SPIEGEL-Informationen Fahrzeuge zu Geld gemacht, die eigentlich zu Testzwecken gebaut wurden. Nun will der Konzern die Problem-Karren wieder einsammeln.

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hohnspiegel 07.12.2018, 14:59
100. VW nein danke

Da hat mich mein Gefühl nicht getrogen, niemals habe ich mir einen VW gekauft und wenn man das alles liest über Dieselskandal, Kundenbehandlung und das Verkaufen von Testwagen kann man nur zusammenfassen:
Was für eine Schweinebande

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curiosus_ 07.12.2018, 14:59
101. Des Lesens...

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Es fehlt also angeblich eine Dokumentation. Das ist falsch. Die Händler werden kein im System haben, weil Händler nur Daten von Serienfahrzeugen haben. VW hat die Daten der PVS Fahrzeuge natürlich und viel besser dokumentiert, weil es Fahrzeuge......
...sind Sie aber schon fähig? Was habe ich aus dem Artikel zitiert:
Darunter sind einige, die gefährlich sein könnten, weil keiner sagen kann, welche Teile in ihnen verbaut wurden.

Und "VW hat die Daten der PVS Fahrzeuge natürlich und viel besser dokumentiert" ist nun mal nicht "keiner".
"Dort wurden keine Lebensgefährlichen Bauteile verbaut."

Nun ja. Keiner weiß was drin ist, aber Sie wissen, dass da "keine Lebensgefährlichen Bauteile verbaut" wurden. Respekt. Ganz abgesehen davon, dass es nicht nur um "Lebensgefährlich" geht, sondern auch um z.B. ausfallgefährdete Bauteile die den Kunden dann viel Geld kosten können.

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marcaurel1957 07.12.2018, 15:05
102.

Zitat von spon_12
Puhh! Wie oft wollen Sie das noch wiederholen? Selbstverständlich steigen die Zahlen VOR dem "Ende" noch Mal an - "Ramschware" geht immer gut über den Tisch. Das wird beim Benziner ganz ähnlich laufen.
Auch wenn es nicht in Ihr Weltbild passt, VW baut hervorragende Autos zu guten Preisen und stellt seit Jahren jedes Jahr mehr Autos her...und verdient gut daran, wie man unschwer aus der Bilanz erkennen kann.

Schade für Sie, aber das ist die Realität!

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curiosus_ 07.12.2018, 15:06
103. Nein

Zitat von Bin_der_Neue
Hat man ja an der Schummelsoftware gesehen, mit der die betroffenen Fahrzeuge ebenfalls nicht dem amtlich freigegebenen Zustand, nämlich der ausgewiesenen Schadstoffklasse entsprachen. Der einzige, der ein Problem hatte, war der Verbraucher. An der Software wurde nachträglich herumgepfuscht und die Autos massiv wertgemindert. VW war doch fein raus.
Bei der "Schummelsoftware" (also der illegalen Prüfstandserkennung) ging es bis zur Fahrzeugstilllegung (falls der Kunde nicht bereit war das entsprechende Software-Update aufspielen zu lassen).

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nickellodeon 07.12.2018, 15:10
104. Kleine Rechnung

17.000 Fahrzeuge verkauft, die im Mittel einen Bruttoumsatz von geschätzt 25.000€ gebracht haben? Nicht schlecht; Entsorgungskosten gespart und gleichzeitig die Zielvereinbarungen des Managments hinsichtlich der Bonussysteme erfüllt. 425.000.000 € Umsatzsteigerung für den Zeitraum.....

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pietschko 07.12.2018, 15:12
105.

Zitat von Spiegelleserin57
das alles kennen wir doch von den Softwareherstellern schon lange...sonst gäbe es ja viele updates gar nicht die Lücken schließen. ( siehe windows ) also keine Aufregung wert. Wenn die Autos laufen....
achso, und bei den leuten, die die autos unwissend gekauft haben, wird das auto also jeden abend getestet? merken sie eigentlich, wie absurd das ist, was sie hier von sich geben?
vw hat wieder einmal seine kunden betrogen.

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pietschko 07.12.2018, 15:14
106.

Zitat von Spiegelleserin57
denn das würde mit Sicherheit in großen Lettern im Spiegel und der Bild-Zeitung stehen! Sicherlich wäre Ihnen das dann auch schon lange bekannt oder etwa nicht ???
artikel gelesen? es ist ja eben jetzt gerade erst herausgekommen.
und wenn sie richtig lesen, erkennt selbst vw an, dass es sich um eine illegale machenschaft gehandelt hat.

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competa1 07.12.2018, 15:18
107. Dann rufen Sie doch bei VW an....

Zitat von paula_f
die VW Ingenieure sind doch keine Idioten und setzen sich in Autos mit schlechten Bremsen oder brechenden Radaufhängungen? Auch Airbags sind selbst in .....
..vielleicht schenken die Ihnen eines dieser "Versuchskaninchen".Am besten noch mit Kindersitz auf dem Rücksitz!

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Olaf 07.12.2018, 15:19
108.

Zitat von paula_f
die VW Ingenieure sind doch keine Idioten und setzen sich in Autos mit schlechten Bremsen oder brechenden Radaufhängungen? Auch Airbags sind selbst in Versuchsfahrzeugen aus Standardkomponenten zusammengebaut. Hier wird mal richtig übertrieben. So ein Auto würde ich manch einem indischen oder chinesischen unter den Aspekt der Sicherheit vorziehen.
Es ist bei diesen Fahrzeugen offensichtlich nicht dokumentiert, welche Teile verbaut wurden. Sollte man also z.B. feststellen, dass bestimmte Bremsanlagen zum versagen neigen, weiß niemand in welchen Autos diese Anlagen stecken und könnte daher auch nicht die Besitzer informieren.

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Ein_denkender_Querulant 07.12.2018, 15:20
109. Richtig

Zitat von alt-nassauer
Ist die VW-Revision aus dem Jahr 2016 UNFÄHIG die Betriebsinterne Datenbank auszulesen?
Ja, das sind sie, weil sie an abgestimmte für die Serien gelten deProzesse halten und dort ist der Verkauf von Vorserienfahrzeugen nicht vorgesehen. Die gehen normalerweise als interne Dienstwagen an Endkunden und fahren natürlich auf der Straße herum.

Und jetzt muss man unterschieden, zwischen "gefährlich" und ich weiß nicht 100%, was es ist. Autos sind nicht baugleich. Es gibt nicht einen abgenommenen Stand und der wird immer gleich produziert. Es gibt über den Daumen gesagt, 5000 Bauteile und 1000 Module, so als Hausnummer.

Jedes dieser Bauteile oder Module wird im Durchschnitt alle 6 Monate einmal geändert. Änderungen bedeuten, das bestimmte Materialen nicht mehr lieferbar sind und gleichwertige gekommen werden, dass sich der Sublieferant vom Material ändert, das Beschichtungen, Lackierungen oder Grundierungen verändert oder weggelassen werden und in seltenen Fällen gibt es Geometrieänderungen.

Dazu gibt es ständig "Abweicherlaubnisse", die nirgendwo in System durchgängig dokumentiert werden. Dann wird temporär für eine kleine Stückzahl halt mal ein anderer Lack genommen, es ist besser, als die Serienfertigung zu stoppen. Und wenn diese Bauteile nach acht Jahren genau deswegen durchrosten? Ist nicht mehr in der Garantiezeit, egal...

Ich verstehe die Probleme der Revision genau. Einer genauen Revision wird vermutlich kein einziges gefertigtes Serien Fahrzeug in Gänze überstehen ohne Mängel, weil immer ein paar der 5000 Bauteile eine temporäre Abweicherlaubnis haben.

Es wird im Augenblick über fehlende Dokumente geredet, nicht über defekte Bauteile. Was ich nach dreißig Jahren in der Autoindustrie sowohl bei VW und jetzt bei Zulieferern erlebt habe, geht auf keine Kuhhaut. Angeschweißte Sitzhalterungen, und an Sitzen ist der Gurt befestigt, die bei der Montage im Werk abgefallen sind. Jaja, ein Einzelfall, jaja, "gefühlt" wurden tausende potenziell gefährliche Sitze ausgeliefert. Da man sie aber nicht von außen unterscheiden konnte, wurde Stillschweigen gewahrt. Die Papiere und Dokumente der falsch in die Schweißvorrichtung eingelegten Bauteile stimmen alle. Für mich war das der Punkt, als ich kündigte.

Was wir hier erleben, ist unschön und wird ein berechtigtes Nachspiel haben. Schaut man auf das Chaos, was die neue Abgasprüfung anrichtet, schaut auch hunderttausende wartende Fahrzeuge auf dem BER und anderen Plätzen, dann versteht man den Druck der gerade herrscht. Der Konzern kann daran zerbrechen. Kein aus der PVS Halle ausgeliefertes Fahrzeug ist gefährlich, denn dort sind die Qualitätsmaßstäbe ganz andere, als aus den Derienprozess.

Die Kritik ist berechitg, der Aufschrei auch. Um vom Thema abzulenken rate ich jedem, nach Prüfungen und Dokumentationen von medizinischen Produkten zu fragen. Ich hoffe, der Aufschrei wird ähnlich ausfallen. Was war die Antwort eines Herstellers auf meine Nachfrage zur EMV Verträglichkeit von Herzschrittmachern? Was ist das? Ah ja....

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