Forum: Wirtschaft
Neuer Überschuss: Gesundheitsfonds sammelt zwölf Milliarden Euro an
DPA

Die gute Kassenlage im Gesundheitssystem wird sich in diesem Jahr offenbar nochmals verbessern: Der Überschuss im Gesundheitsfonds wird nach Berechnungen des Schätzerkreises der Krankenkassen Ende des Jahres zwölf Milliarden Euro betragen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

Seite 9 von 9
FreakmasterJ 11.10.2012, 11:55
80. Ach deswegen gehen die Ärzte auf die Strasse...

Zitat von sysop
Die gute Kassenlage im Gesundheitssystem wird sich in diesem Jahr offenbar nochmals verbessern: Der Überschuss im Gesundheitsfonds wird nach Berechnungen des Schätzerkreises der Krankenkassen Ende des Jahres zwölf Milliarden Euro betragen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

...und demonstrieren für unverschämte Gehälter - die haben festgestellt "Es existiert ein Geld-Pool, der quasi darauf wartet von jemandem geleert zu werden"!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klausbrause 11.10.2012, 12:08
81. Soll das Ironie sein?

Zitat von SpitzensteuersatzZahler
Was sollen wir bösen bösen bösen Gutverdiener denn noch alles bezahlen? Wie wäre es lieber mal mit etwas Eigenverantwortung? Abgesehen davon ist es ja z. B. auch so, dass es riesige Zuschüsse in die Rentenkasse gibt von denen 'wir' rein garnichts haben oder haben werden. Womit werden die bezahlt? Genau: Mit Steuermitteln die zum größten Teil von uns aufgebracht werden müssen.
Die dreifache wiederholung von "bösen" ergibt keinen erkennbaren Sinn.
Wie kommen Sie eingentlich dazu den gesetzlich krankenversicherten mangelnde Eigenverantwortung zu unterstellen? Ihre eigenartige Verbindung von "von uns" aufgebrachten Steuermitteln und Zuschüssen zur RV sind so ohne weiters auch nicht verständlich. Wen meinen Sie denn mit "von uns"?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klausbrause 11.10.2012, 12:10
82.

Zitat von Herr Hold
Der "sog. Besserverdiener" ist ja Teil des Systems. .
Na, dann kann er sich ja mit Beiträgen aus seinem Gesamteinkommen an der Finanzierung der Sozialversicherungen beteiligen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klausbrause 11.10.2012, 12:14
83.

Zitat von rudiiiii
abitur, studium, facharzt, promotion d.h. das diese Menschen auch erst mal 13Jahre später in verdienen kommen.....mit assistenzzeit 2Jahre evtl sogar 15Jahre später als ein behüteter IG-Metaller...dann eigene Praxis investition von 70000-1mio€ je nach Richtung und Geräte...und dann kommt er in ein system, obwohl selbständig und freiberufler, wo kassen ihm ständig die Leistungen kürzen, weshalb viele in die schweiz, england, norwegen und schweden, usa abwandern. Bitte keine Vorurteile...Die Leistung/Versorgung wenn Du dir das Bein brichst, erbringen die Ärzte und nicht eine Versicherung.
Ist das Ihnen eigentlich gar nicht peinlich? Dieses ständige Gejammere und diese merkwürdigen Abwanderungsdrohungen. Mein Gott, haut doch alle ab. Stapelt Euch im Tessin und lebt von der gegenseitigen Behandlung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dokuti 11.10.2012, 12:16
84. Die Geldmaschine läuft in einem verkommenen System

Es ist das totale Unvermögen, wie im Gesundheitswesen mit den Geldern umgegangen wird. Die Kassenpatienten werden durch die Fachartzpraxen oder Klinik-Ambulanzen geschleust, wie Hühner am Fließband. Merkwürdigerweise fällt niemandem auf, dass die Anzahl der täglichen Patienten bei vielen Ärzten viel zu hoch ist, als dass noch genug Zeit für den Einzelnen und für eine ordentliche Behandlung vorhanden wäre. Für dieses "Durchschleusen" der Patienten durch die Praxisräume bekommen die Ärzte Geld - logisch: um so mehr Patienten durchgeschleust werden an einem Tag, um so mehr Kopfgeld gibt es. Kein Wunder, dass die Wartezimmer berstend voll sind und die Wartezeiten extrem. Die Patienten laufen von einer Praxis zur nächsten auf der Suche nach Hilfe, nach einer ordentlichen Behandlung: bei dieser Suche fallen in jeder Praxis die selben Kosten für die selbe nicht erbrachte Leistung an. Dieses Kopfgeld ist völlig bekloppt, Das soll nun angeblich unterbunden werden mit der neuen "Gesundheitskarte", auf deren Chip alle Arztbesuche gespeichert werden. Dann ist es nicht mehr möglich, beispielsweise 10 Hautarztpraxen hintereinander abzuklappern - ohne Ergebnis - bis man endlich entweder auf einen Arzt trifft, der sich um einen bemüht oder bis man einfach aufgibt und sich dem Selbststudium per Internet oder Wunderheilern zuwendet. Dieses Nichterbirngen einer Behandlung, dieses unsinnige Durchschleusen von Unmassen an Patienten an einem Tag und das Einstecken der Kopfgelder, das ist die absolute Verkommenheit. Nur wenige Ärzte nehmen keine neuen Patienten an, wen ihr Limit erreicht ist. Dort sind die Wartezimmer nicht überfüllt und der Arzt wendet sich den Patienten aufmerksam zu, statt wie die anderen Ärzte mental abwesend hektisch nach dem Nächsten zu rufen. Es ist einfach nur ekelhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudiiiii 11.10.2012, 13:04
85. warum nimmersatt?

Zitat von buntesmeinung
habe ich auch gedacht. Die nimmersatten "Gesundheitsdienstleister" (früher habe ich sie respektvoll "Ärzte" genannt) werden schon einen Weg finden, sich die Pfründe zu sichern
Wir zahlen Zwangsbeiträge zur Krankenversicherung, und die Kassen freuen sich über xx Mrd € "Gewinne"-jedes Jahr neue Rekordzahlen und kappen den Ärzten die Kosten, so das ohne Privatpatienten manche Praxen schliessen könnten.
Zum Thema nimmersatt.Man muß mal düber nachdenken 13Jahre Abitur, 5Jahre Studium, 4Jahre Facharzt, Promotion usw. das alles kostet richtig Geld und der Arzt tritt im Vergleich zum Realschüler mit Lehre (10+3)...9Jahre später mit dem Verdienen an, mit xx tausend Euro Schulden und dem gesamten Unternehmerischen Risiko eines Selbsständigen....wieder mit riessen Kosten. Unsere Ärzte gehen ins Ausland und hier ist die Versorgung in Gefahr. Und manch einen Porsche gibts ja auch auf Pump oder in der Familie ist Geld....Die Kasse zahlt so toll nicht mehr .........

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudiiiii 11.10.2012, 13:11
86. Sehr richtig.....

leider ist in der allgemeinen Meining das Wesen der Verwaltung postiv hinterlegt.....keine Kasse kann jemanden mit einem Blinddarmdurchbruch helfen.....aber Geld sparen und keine Leistungen mehr bezahlen, das können sie. Es hiess einmal 5% des Beitrags gehen für die Verwaltung drauf, in Wahrheit sind es 45% der Beiträge.....ist das der Sinn. Wieso stürzt sich da niemand auf dieses Thema, die Selbstverwaltungskosten sind unglaublich hoch.....Thema verfehlt....schade für die Pflichbeiträge...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudiiiii 11.10.2012, 13:18
87.

Zitat von maxibutz
Und wenn man schon reformiert, dann bitte auch noch mehr Wettbewerb bei den niedergelassenen Ärzten bzw. einfach mehr Niederlassungen genehmigen. Wie kann es sein, dass man stundenlang in Wartezimmern sitzt oder Wochen auf Facharzttermine warten muss?
....weil die Ärzte nicht mehr da sind, die gehen nämlich weg, weil woanders ihre Arbeit honoriert wird.....wer tut sich diesen Quatsch hier noch lange an....30€ imQuartal pro Kopf egal wieviel Zeit drauf geht.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
konrat-kommunikator 11.10.2012, 14:58
88. Task Force der Ärzte

Die Ärztekammern haben schon längst Task Forces zusammengestellt mit der Augabe:
"Wie kommen wir an das Geld"
aber Kranke bekommen weiterhin nur 10Minütige Massagen - dabei weiß man daß der Körper mindestens 30 Minuten Massagen braucht um darauf heilsam zu reagieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SpitzensteuersatzZahler 11.10.2012, 19:25
89.

Zitat von rudiiiii
....weil die Ärzte nicht mehr da sind, die gehen nämlich weg, weil woanders ihre Arbeit honoriert wird.....wer tut sich diesen Quatsch hier noch lange an....30€ imQuartal pro Kopf egal wieviel Zeit drauf geht.....
Tja die 30 Euro gibts aber auch, wenn man den Patienten quasi nicht zu sehen bekommt. Das dürfen Sie nicht verschweigen. Es ist einfach der Durchschnitt um den es geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 9 von 9