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Neuer Wirtschaftskurs: Trump kommt und arm bleibt arm
Corbis via Getty Images

Es deutet wenig darauf hin, dass Donald Trumps künftiger Wirtschaftskurs denen hilft, die in ihn die größten Hoffnungen setzen. Darin liegt auch eine Chance - für die Zeit danach.

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troubadixderdritte 18.11.2016, 13:43
20. Leider übersehen Sie ein Detail

Bis dato hat noch jeder Demagoge, dessen Versprechungen zu scheitern drohten, den Weg in die Eskalation gesucht. Glauben Sie im Ernst, dass dieser Neofaschist, einmal in Bedrängnis geraten, anders handeln wird?

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stevie76 18.11.2016, 13:45
21. trump

will Lobbyismus beschränken. außerdem sollen Politiker nicht direkt in die wirtschaft wechseln können. das sind forderungen, die es auch in D gibt. erfahren habe ich das im Videotext. warum berichtet kaum einer darüber? ist das zu positiv?

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DMenakker 18.11.2016, 13:45
22.

Zitat von papelbon
Die Fakten sind, der US Dollar wertet auf, der Euro und fast alle anderen Währungen verlieren seit der Wahl von Donald Trump an Wert. Woran liegt das Herr Fricke? Das sollten Sie den Lesern mal erklären.
An der Erwartung eines mehr oder weniger deutlichen Zinsanstieges. Denn von seinen Zielen, Erhöhung der Militärausgaben, Steuersenkungen, und Reduzierung der Staatsschulden wird zwangsläufig eines auf der Strecke bleiben. Wetten, dass es die Schuldenreduzierung ist? Alleine jetzt sind die USA schon 100 Punkte zu niedrig. Wenn jetzt noch zusätzlich die Ausgebenlast steigt und die Chinesen ihr US Engagement zurückfahren, liegen wir bei Leitzinssätzen von bald wieder 4.5 %. Zumindest in den USA. Die Europäer werden das rat race - hoffentlich - nicht mitmachen.

An was es garantiert nicht liegt, ist dass die weltweiten Devisenmärkte jetzt von einer ganz doll starken US Konjunktur ausgehen, die eine Aufwertung des dollars sinnvoll werden lässt.

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ktomy69 18.11.2016, 13:48
23. anders wird es nicht kommen

Wer so blauäugig ist zu glauben, es wird eine Umschichtung von Reich zu Arm geben oder Langfristarbeitsplätze in den niedergegangenen Industriestädten geschaffen werden, der ist selbst schuld.
Bin mal gespannt wann die Trump-Wähler (wie dann auch später mal die AFD-Wähler) bemerken wie sie über das Ohr gehauen wurden. Wahrscheinlich wenn dann alles am Boden liegt und die Reichen das Land verlassen haben.

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tomrobert 18.11.2016, 13:48
24. könnte alles zutreffen

die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr groß, denn seine Feinde sind die Digitalisierung und das Klima. Beides zu ignorieren wäre fatal!
ER müßte die ganze Gesellschaft nach und nach umbauen, und das auch erklären.
Tut er das nicht, wird es sicherlich nicht so glimpflich ausgehen und auch nicht so lange dauern bis es kracht.

Aber das werden wir auch in Europa erleben, wenn die Politik weiterhin nicht auf die Digitalisierung reagiert.
Da stürzen ganze Berufsgruppen ab.Und Parteien wie die AfD
müßten sich tatsächlich langsam was anderes einfallen lassen als immer den Islamismus und die Flüchtlinge bemühen. Davon werden die Leute nicht von ihren verständlichen Ängsten befreit.

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JudoB 18.11.2016, 13:49
25. Niemand weiß was kommt

Welche Logik steckt denn dahinter, vor bzw. nach der Wahl Wahlprogramme und versprochene Politikvorhaben vorgelegt bekommen und nach der erfolgreichen Wahl einfach zu sagen: Niemand weiß was kommt?

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newbie99 18.11.2016, 13:49
26.

Allein diese zwei Forderungen müssten den Mann doch für seine Fans in Deutschland völlig eigentlich unmöglich machen:
- Steuern senken (für Reiche)
- Finanzmärkte deregulieren
Dass er trotzdem in Foren wie diesen um jeden Preis verteidigt wird, zeigt, wie verbohrt das ganze ist!

Typische Reaktion bei jeder Analyse dessen, was dieser Präsident vor hat, die auf Basis seiner bisherigen Aussagen beruht: Kristallkugel, Nostradamus usw. usw.. Hat es einen derartigen Versuch, eine Diskussion zu unterbinden, schon einmal nach irgendeiner anderen Wahl gegeben? Ich kann mich nicht daran erinnern. Man will jetzt halt nichts mehr von dem ungemütlichen Zeug wissen, das Trump in den letzten Wochen so raus gehauen hat.

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mac4me 18.11.2016, 13:50
27. Leider...

Zitat von jujo
Wenn es so kommt werden hoffentlich die Leute, auch in Europa, merken und realisieren müssen, das von den Populisten, sind sie an der Macht , nichts kommt ausser weitere heiße Luft, wie schon im Wahlkampf abgelassen. Doch etwas passiert, sie haben für sich und denen die Ihnen nahestehen ausgesorgt. Um das aber zu merken muss man etwas weiter denken als von einem Bier zum nächsten am Stammtisch.
...geht die Demokratie nie so weit, daß sie etwas Entscheidendes ändern könnte. Sie kann nur die Nutznießer austauschen. Die besten unter denen nutzen dann nicht nur sich selbst wie alle anderen, sondern tun tatsächlich etwas, das denen nutzt, die sonst keine Lobby haben. Aber das ist äußerst selten.

Der letzte in D, der das getan hat, war Helmut Schmidt. Er hat die Künstlersozialversicherung eingeführt, die Tausende von Künstlern davor bewahrt hat, gleich zum Sozialamt beziehungsweise gleich in Hartz IV (ja, das war auch die SPD - aber Schröder statt Schmidt!) zu müssen.

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troka 18.11.2016, 13:50
28. Taschendieb vs Mafia

Fast möchte man sich amüsiert zurück lehnen, um den Kampf des zum Imperialismus entarteten Kapitalismus bei der Selbstzerfleischung zu zusehen. Die Inkarnation des amerikanischen Traumes gegen den institutionellen Kapitalismus. Die entwaffnende Selbsterkenntnis des gierigen Egomanen gegen das Weltmachtstreben des Kapitals. Die panische Aufregung der westlichen Welt resultiert aus genau diesem Umstand, da funkt ein Emporkömmling dem strategisch angelegten imperialen System dazwischen und ist dabei doch nur ein Rad desselben Systems. Es geht nicht darum, dass Trump den Weltfrieden gefährdet (nichts ist dem Kapital ein größeres Gräuel, als eine Welt ohne Konflikte), es geht darum, dass aller so sorgfältig aufgebaute Lobbyismus zwischen Industrie und Politik plötzlich einen unkalkulierbaren Protagonisten hinzubekam. Wenn die größte Angst der "westlichen" momentan darin besteht, dass Trump das Verhältnis zu Russland entspannen möchte, spricht das Bände über die eigentlichen Ziele dieser westlichen Welt. Wenn plötzlich hirngespinstige Szenarien über einen angeblich geplanten Überfall Russlands auf die baltischen Länder die bourgeoise Presse bestimmen und der Ruf nach einer militärischen Stärkung Europas laut wird, erkennt man den Vater des Gedanken. Diese lang angelegte Strategie gegen Russland, gegen China und vor allem gegen die arabisch-islamische Welt könnte ein Querulant wie Trump plötzlich ins Stocken bringen. Der das nicht aus dialektischer Vernunft macht, sondern einfach und trivial nicht einsieht, warum er sich als Immobiliengeschäftsmann mit solchem störenden Gedöns ablenken lassen sollte. Da hatten ein Bush jr. und letzten Endes auch ein Obama doch ganz andere, konkretere und vor allem dem Kapital entsprechendere Ziele zu bieten. Aber, wen bitte soll ein US Amerikaner wählen, der nichts Anderes kennt, als alle 4 Jahre von abwechselnd rechts-nationalem oder wahlweise imperial-neoliberalem Getöse zugeschüttet zu werden. Und keiner dieser "gewählten" Heilsbringer erfüllt nur annähernd die Sehnsüchte der Menschen nach einer sozialeren, gerechteren und menschlicheren Welt. Deshalb swingt der amerikanische Wähler ständig zwischen Not und Elend, zwischen Kapitalismus und Kapitalismus. Die Demokratie in den USA ist nicht anderes als der oben erwähnte Kampf der imperialen Kräfte untereinander. Das große Wehklagen über den Trump-Sieg mit dem Motto "wie konnte das nur passieren" geht an den Ursachen vorbei. Solange sich das System nicht ändert, besser, solange wir das System nicht ändern, werden an der Spitze der Macht nur die Nahmen ausgetauscht, die Wirkung auf die Welt bleibt immer die Gleiche.

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rofis 18.11.2016, 13:51
29. Wahnsinn

Schon eine ganze Woche seit der Wahl und immer noch ist nichts besser geworden! Mal im Ernst, Sie könnten das Trump-Bashing zumindest vorübergehend einstellen. Das es für die Masse der Menschen besser wird, ist auch nicht zu erwarten, aber immerhin ist das Bush-Clinton-Machtkonglomerat (was das wohl ist?) dabei, die Macht zu verlieren. Und dahinter stehen immerhin fast 50 Jahre fest verteilte Pfründe. Warscheinlich ist das gar nicht zu schaffen, aber das Sie in Ihren Artikeln den wahrscheinlichen neuen Verteidigungsminister als "Russlandfreund" titulieren (was nebenbei gesagt, die Sache wohl kaum trifft), dass Sie es nicht fertig bringen, auch einmal zu bringen, dass die Proteste gegen Trump inszeniert werden (die Farben-Revolution kommt jetzt nach Hause in die USA), und dass Sie eine Lobhudelei nach der anderen über Obama bringen, der ja nun wirklich nichts war als ein Platzhalter für einen Haufen Kriegstreiber, ist nun wirklich unerträglich. Sie sollten vielleicht Ihre Postille einstellen oder einfach ein Paar Links setzen auf informativere Seiten.

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