Forum: Wirtschaft
Neues Billig-iPhone: Apple rückt von Zulieferer Foxconn ab
AP

Jahrelang wurden fast alle iPhones und iPads von einer Firma produziert: Foxconn. Doch nun ordnet Apple seine Zulieferungskette neu. Laut "Wall Street Journal" hat der US-Konzern einen taiwanischen Foxconn-Konkurrenten mit dem Bau eines neuen Billig-Smartphones beauftragt.

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Zündkerze 30.05.2013, 10:31
50. Die Jünger werden nicht mehr

Ich bin alles andere als ein Apple Freak und meide diese Produkte wegen der technischen Defizite gegenüber anderen Herstellern, nur muss zur Verteidigung gesagt werden, auch andere Hersteller lassen bei Foxconn produzieren. Es ist nicht nur Apple alleine. Der Unterschied ist, das Apple seine Geräte zu Apotheken-Preisen anbietet und durch geniale Marketingstrategien mehr als nur ein Produkt verkauft. Aber ich habe den Verdacht diese Nummer zieht langsam nicht mehr, das Feuer erlischt langsam und man muss neue Absatzmärkte erschließen. Und da tummeln sich schon einige, das geht meistens in die Hose oder viel Geld und langen Atem. Bestes Beispiel ist Microsoft das vielen Trends hinterhergelaufen ist und das bisher nur meistens mit mäßigem Erfolg (mit Ausnahme der X-Box). Ich wette mal spätestens in zwei Jahren gibt es ein Apple Phone beim Aldi oder Lidl.

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GeMe 30.05.2013, 10:32
51. Gute Argumente

Zitat von lecksmiamasch
Danke für den Link zu Forbes. Da steckt viel Wahres drin. Wer von uns wollte schon so einen Foxconn-Job machen? Den ganzen Tag den selben Handgriff hunderte Male wiederholen.

Holte Apple die Produktion zurück in die USA, dann wäre ein Großteil automatisiert. Allerdings bliebe bei einer Produktion in den USA vermutlich mehr Geld aus dem Produktionsprozess in den USA als es zur Zeit der Fall ist. Im Gegenzug hätten die Aktionäre vermutlich weniger Profit zu erwarten.
Da das Wohl der Aktionäre über allem anderen steht, sollte jedem klar sein wie Entscheidungen getroffen werden.

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happlebee 30.05.2013, 10:32
52. Tim Cook

war bei Apple für dei Optimierung der Lieferkette zuständig das ist sein Spezialgebiet. In ZUkunft wird er also die Margen durchaus halten könne wenn er schon nicht zur Schaffung neuer Produkte fähig ist. Apple wird eine ganz normale amerikanische Firma mit einem CEO der verwaltet.

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sitiwati 30.05.2013, 10:32
53. soso, der

chinesische Staat, aha, wieder einen Esel gefunden, auf den man einschlagen kann, natürlich gehts auch anders. moderne Fabriken gut ausgestattet mit guten Arbeitsbedingungen. von westlichen Unternehmen gebaut und betrieben-bedauerlicherweise zuwenige, es gibt auch Unternehmer, die soziale Löhne zahlen möchten, geht aber nicht, weil, wie es mal ein Bürgermeister ausdrückte-dann alle die hohen Löhne wollen, egal welche Tätigkeit, haben wollen. so sind einige Unternehmer dazu übergegangen eben soziale Leistungen wie Krankenkasse usw zu bezahlen, leider sinds aber diese ausländischen Blutsauger und Aufkäufer, die die Länder und Betriebe ausspielen-also, in XY wird die Jeans, iPod usw zu dem und dem Preis gefertigt, endweder, du gibts mir den selben Preis oder ich geh halt zu dem anderen, ob die ArbeiterInnen barfuss sind und ob da minderjährige arbeiten-intressiert den Aufkäufer nicht, der kann in dei Zentrale melden-wieder 20% Arbeitskosten gespart!

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junit 30.05.2013, 10:36
54.

Zitat von mischpot
Apple Produkte sollten von den Verbrauchern gemieden werden, daran klebt Blut.
Meinen Sie konkurrierende Elektronikhersteller lassen anderweitig produzieren? Wohl kaum. Das gleiche gilt für Ihre Kleidung, Ihr Auto und Ihre Lebensmittel.
Wenn Sie auf alles verzichten würden, was nicht zu 100% menschen- und naturfreundlich ist, dann haben sie original nichts mehr.

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Adlhoch 30.05.2013, 10:39
55. Blut!

Zitat von mischpot
Apple Produkte sollten von den Verbrauchern gemieden werden, daran klebt Blut.
Genauso wie an Sony, Dell, VolksWagen und die Kohle die in deutschen Kraftwerken verfeuert wird. Alles bit Chinesischem Blut billig erarbeitet.
Hauptsache BILLIG !
Gelle, so denken wir doch alle...

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tanenui76 30.05.2013, 10:40
56. Billig-iPhones?

Gucken sie mal was Samsung unter billig versteht, dann koennen sie sich mal vorstellen was Apple auf den Markt werfen wird. Billig-Smartphones von Samsung kosten 25-50% weniger als das Hauptprodukt, aber kosten immer noch $500-750. Verdammt viel Geld, wenn man mich fragt. Herstellungskosten sind wahrscheinlich $50-75. Alles fuer die Dividenden.

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anomie 30.05.2013, 10:40
57.

Zitat von mkummer
Gerade hat Tim Cook auf der D11 einer Modellvielfalt beim iPhone eine deutliche Absage erteilt und heute weiss es SpON besser als Apples eigener CEO. Respekt!
Na das glaub ich aber für dich mit.
Außerdem hat Apples alter "CEO" auch behauptet, dass ein kleineres iPad keinen Sinn machen würde.
Ein paar Monate später kam dann das iPad Mini raus.

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BlakesWort 30.05.2013, 10:42
58.

Die Arbeitsbedingungen bei Foxconn sind gemessen an unseren Standards schlecht. 13 Suizide bei 1.2 Millionen Mitarbeitern, so könnte man zynisch sagen, ist ein toller Wert! Denn in Deutschland nehmen sich fast 13 von 100.000 Menschen das Leben. Also wäre es besser bei Foxconn zu arbeiten.

Den Zynismus beiseite gelassen, Apple denkt nicht nur wirtschaftlich, sondern weiß genau, die Produkte verkaufen sich über das Image. Technisch gesehen ist Apple in keinem Bereich, außer dem der Grafikanwendungen bedingt durch tolle Spezialsoftware, mehr Marktführer. Wenn das negative Image von Foxconn abfärbt, verliert Apple sein extrem wichtiges Hipster-Image. Es ist Apple vermutlich egal, wie die Produktionsbedingungen sind, hauptsache der eigene Ruf leidet nicht.

Nun die schlechte Nachricht - das trifft auf nahezu alle Konzerne zu, die sich nicht vollumfänglich Fairtrade usw. verschrieben haben.

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migeart 30.05.2013, 10:47
59. Ich weiss garnicht

warum man immer Apple hier im Forum kritisiert. Foxconn baut Geräte und Teile für viele andere Elektronik- und Computerfirmen. Die Streuung der Zulieferer ist eigentlich sinnvoll. Was mich eher in diesem Artikel stört sind Aussagen wie "im taiwanischen Taipeh" gibt es woanders noch ein Taipeh oder "Höhere Löhne verteuern die Produktion" vielleicht sollte man da mal Herrn Gou von Foxconn ansprechen der Milliardengewinne verbucht.

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