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Neues Gesetz: Spahn will Krankenkassen zu Beitragssenkungen zwingen
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Gesundheitsminister Jens Spahn bringt sein erstes großes Gesetzespaket auf den Weg: Beitragszahler sollen spürbar weniger zahlen müssen. Bei den Krankenkassen herrscht Alarmstimmung.

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frantonis 20.04.2018, 20:06
20. Besser wäre es, die Leistungen der

Krankenkassenzahlungen auszudehnen. Inzwischen muss vieles vom Patienten selbst gezahlt werden. Aber soweit denkt dieser Span eben nicht.

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haarer.15 20.04.2018, 20:07
21. Luftnummer

Nö, Herr Spahn. Das ist nur Trickserei - und damit gewinnen Sie keinen Blumentopf. Das ganze läuft nur auf ein bisschen Verschiebe von linker in rechter Tasche hinaus. Die paar Groschen weniger werden doch sofort der Pflegekasse wieder draufgeschlagen - mindestens. Das heißt es wird ohnehin teurer, aber keinesfalls günstiger. Wir warten auf eine richtige Reform - und die heißt nach wie vor Bürgerversicherung.

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kaltmamsell 20.04.2018, 20:17
22. Entlastung der Kleinselbstständigen

durch den halbierten Mindestbetrag ist schon mal was. Den gesparten Rest werden sie aber bald der Rentenkasse überweisen müssen. Wichtig wäre, hier den Renten-Beitragsprozentsatz für Kleinstunternehmer etwas abzusenken.

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epcd 20.04.2018, 20:20
23. So einen Gesundheitsminister brauchen wir nicht

Es ist schon geltendes Recht, dass die Rücklage der Krankenkassen mindestens ein Viertel und höchstens eine Monatsausgabe betragen darf. Siehe § 261 SGB V. Kennt der Minister seine Gesetze nicht? Darüber wacht im übrigen das Spahms Bundesversicherungsamt. Kennt er das vielleicht nicht?
Sorry, aber so einer, soll mal richtiges entscheiden und mehr Gehirnschmalz produzieren und nicht solche Dinge fordern, die schon Gesetz sind und die er selbst überwacht.
Ein Schelm, der böses dazu denkt.
Übrigens: Jeder neue Minister hat bisher so ein Schwachsinn gefordert.

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ulrich.schlagwein 20.04.2018, 20:26
24. Vielleicht

bitte einmal den Lebenslauf von Herrn Spahn lessen. Er sollte doch lieber bei den Preisen fuer Medikamente anfangen danach die bilanzen der Krankenkassen auf Nachhaltigkeit pruefen, z. B. Anlagevermoegen, dass nicht zum direkten Kassenbetrieb gehoert, etc. Oder lenkt H. Spahn von den hohen Preisen fuer Medikamente und medizinische Vorsorge ab? Das war doch auch schon alles einmal da unter dem Wunderkind Roesler. Oder ruhen tatsaechlich alle Lobby - Taetigkeiten?

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igora 20.04.2018, 20:27
25. Wie wäre es,

wenn - an Stelle einer Beitragssenkung - die Krankenkassen wieder ihre Leistungen ausweiten würden, welche in den letzten 15 Jahren kontinuierlich abgebaut wurden?
Die wenigsten Medikamente werden heute noch von der Krankenkasse bezahlt.
Bei welchem Arzt wird man ohne private Zuzahlungen heute noch anständig behandelt?

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götzvonberlichingen_2 20.04.2018, 20:29
26. Wie billig

So geht Politik à la Spahn - entweder provokante Sprüche oder ein populistischer Vorschlag, der „bei dem kleinen Mann“ toll ankommen soll...
Soll er doch mal anfangen die wirklichen Probleme anzugehen. Ärztemangel, Pflegenotstand, überteuerte Medikamente etc.
Aber für einen Spahn ist es einfacher die Krankenkassenbeiträge senken zu wollen. Das kann man bequem per BILD fordern.
Ein Jammer, was heutzutage als Spitzenpersonal in der Politik gilt.

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götzvonberlichingen_2 20.04.2018, 20:33
27. Kassenpatient?

Eine Frage drängt sich mir immer wieder auf. Die Damen und Herren, die über die Zukunft der Krankenkassen bestimmen - wieviele von denen sind überhaupt Kassenpatienten? Hier entscheiden vermutlich Beamen und Privatversicherte über Vorgänge, deren wahrscheinliche Misserfolge sie gar nicht zu spüren bekommen.

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RenRlp 20.04.2018, 20:50
28.

Man kann nun natürlich lamentieren, dass es in unserem Gesundheitssystem genug Baustellen gäbe, in die man die Überschüsse stecken könnte. Fakt ist aber, dass dies bis heute nicht passiert, der Topf aus Überschüssen immer größer und größer wird und dies trotz wirklich umfassender Mitversorgung von 1,5 Millionen zu gereister Flüchtlinge. Also habe ich eigentlich nur zwei Wege: Ich zwinge die KK, eben in diese zweige zu investieren, wobei dann dort direkt wieder Bevormundung, gar grassierender Sozialismus, unterstellt wird. Oder aber ich schmelze den Berg ab, der ja anscheinend nicht benötigt wird. Spahn schätze ich mehr als Liberalen ein, passt also zu ihm mMn.
Die Parität wieder herzustellen ist aus Sicht der Beitragszahler absolut begrüßenswert. Denn damit erstarkt die Lobby gegen die der Gesundheits-und Pharmalobby. Also auch eher wirtschaftsliberal. Insgesamt liest es sich für mich gut. Direkt 15 Euro mehr im Monat- wer hat das vorher geschafft? Wenn es denn so kommt ;)

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ge1234 20.04.2018, 20:55
29. Und ...

.... im nächsten Schritt die Zahl der Leistungsempfänger der GKV, die selbst keine Beiträge bezahlen (Ehepartner, Kinder) verringern bzw. gegen Null gehen lassen. Stattdessen könnte man die KV-Beiträge z.B für Kinder durch eine Erhöhung des steuerfinanzierten Kindergeldes gegenfinanzieren, dann aber zu Lasten ALLER und nicht nur der gesetzlich Versicherten!

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