Forum: Wirtschaft
Neuverträge: Immobilienboom treibt Wohnungsmieten weiter an
DPA

In vielen deutschen Städten ist Wohnraum knapp. Das führt zu stark steigenden Mieten bei Neuverträgen. Vor allem in Großstädten wird es teurer.

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lathea 18.08.2017, 11:23
1. In den Ballungsräumen gibt es....

..... Jobs und öffentliche Verkehrsmittel sowie bessere und billigere Infrastruktur. Den höheren Mieten steht bei Berufstätigen noch immer eine Fahrt- und Zeitersparnis gegenüber, die auch einen Geldwert hat. Für Sozialschwache sind die hohen Mieten jedoch richtig hart.

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licorne 18.08.2017, 11:27
2.

Ein Finanzmann hier in Frankreich hat uns erzählt, dass sein Institut nach dem Brexit nun verstärkt in den deutschen Immobilienmarkt einsteigt um seinen Kunden Gewinne zu sichern.

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Kurt-C. Hose 18.08.2017, 11:48
3. Einfach

Den Druck auf die Neuvermietungsmieten produziert die Politik mit der starken Regulierung der Bestandsmieten selbst. Wer seit langem eine Wohnung gemietet hat, über den hält derStaat schützend seine Hand, der darf auf viel zu großen Flächen billig wohnen und sie dann auch gewinnbringend bei AirBNB anbieten. Die Zeche zahlen all die, die neu auf den Wohnungsarkt kommen oder sich bewegen müssen. So ist das, wenn Politiker simple wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstehen.

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audioexil 18.08.2017, 12:03
4. @lathea Kommt immer drauf an

Ich hab lange (und gerne) in der Großstadt gewohnt und bin jetzt zwecks Familiengründung ins Grüne gezogen. Der Fahrtweg (50km) ist viel länger aber die Fahrtzeit ist gleich geblieben. Vorher hab ich mit dem Auto ca 40 Minuten im Berufsverkehr vom Zentrum (Wohnung) zur Randlage (Uni / Arbeit) gebraucht. Jetzt fahr ich 20 Minuten Autobahn und ca. 15 Minuten Landstraße. Straßenbahn wahr leider auch keine Alternative weil durch das Umsteigen die Zeit genausolang war wie mit dem Auto. Fahrrad war auch keine Option weil ich mehrere Sachen transportieren muss. Dazu kam, dass ich zur wWohnungsmiete noch eine Garage oder einen Stellplatz ( der noch schwerer zu finden war als die Wohnung!) bezahlen musste, wenn ich nich immer abends noch 20 Minuten eine Parkplatz in der Altstadt suchen wollte. Es gibt natürlich auch ändere Konstellationen. Ein Kollege wohnt nur 10 Fussminuten von der Uni enfernt. Da kann man nich pauschal sagen was "besser" ist. Es ist individuell sehr verschieden. Aber die reine Entfernung sagt nicht immer viel aus. Wenn man die Möglichkeit hat sich strategisch ein Haus zu kaufen, das eine gute Verkehrsanbindung an die Stadt hat, kann sich die Fahrtzeit trotz des längeren Weges sogar verringern. Von der nervigen Parkplatzsucherei gar nich zu reden.

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alsterherr 18.08.2017, 12:03
5.

Ein hoch auf die EU und den freien Markt!

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katapultoffel 18.08.2017, 12:10
6. @lathea

Mit ihrer Darstellung kann mann 100% mitgehen. Teilweise kann das leben auf dem Land, sofern mann täglich mit dem Auto pendeln muss, sogar teuerer werden als in der Stadt. Da kommen schmell mal 300 bis 400€ Spitkosten zusammen. Da egalisiert sich die teurere Miete recht schnell.
Der einzige Punkt welcher mich mich etwas stört, ist das wohl weitverbreitete denken, das Personen mit wenig/er Finanziellen mitten, immer als "Sozial schwach" betietelt werden. Mann ist (höchstens) "ökonomisch schwach". Andersherum wird da doch oft ehr ein Schuh draus. Das die ökonomisch starken die sozial schwachen repräsentieren.

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funny-smartie 18.08.2017, 12:14
7. schönes Thema - Brexit und Immobilienmarkt

Dass wohl der Brexit sich auch auf den deutschen Immobilienmarkt, insbesondere Ballungsgebiete und ganz speziell Rhein-Main-Gebiet, auswirken wird, dafür muss man nicht in die Glaskugel schauen. Problem ist allerdings, dass der bereits überfüllte Rhein-Main nicht nur ein Schwachpunkt des Wohnungsmagels hat, sondern auch dass die öffentliche Verkehrsmittel am Limit sind und hier in den kommenden 10 Jahren teifgreifende Maßnahmen und Veränderungen vornehmen müssen. ODER aber man muss sich überlegen ein neues Bankenviertel auf der grünen Wiese außerhalb Frankfurter Innenstadt zu errichten. Alles in allem keine "rosige" Aussichten für die Bewohner des Rhein-Main-Gebiets.

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gekreuzigt 18.08.2017, 12:19
8. Verschärft wird der Mangel

an bezahlbarem Wohnraum in Berlin ja zum Beispiel noch durch die Verhinderung von Neubau. Gerade hier müsste jedoch was passieren. In den Bestand kann man nun mal nicht immer mehr Menschen quetschen.

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Solid 18.08.2017, 12:20
9.

Die Mieten steigen gar nicht so sehr. Das Problem ist, dass alle günstigen Wohnungen bereits dauerhaft belegt sind und damit dauerhaft vom Markt sind. Es bleiben daher nur noch große, luxuriöse Luxuswohnungen übrig. Und teure Neubauten.

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