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Neuverträge: Immobilienboom treibt Wohnungsmieten weiter an
DPA

In vielen deutschen Städten ist Wohnraum knapp. Das führt zu stark steigenden Mieten bei Neuverträgen. Vor allem in Großstädten wird es teurer.

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Willi Wacker 18.08.2017, 12:57
20.

Die vermieterfeindlichen Regeln in Bezug auf Mietnomaden sind für Besitzer von einer Wohneinheit tödlich. Privatleute gehen ein kräftiges Risiko ein.

Wohnungsgesellschaften dagegen können mit Mietnomaden besser umgehen. Im Vorfeld den Bewerber besser durchleuchten, während der Problemphase umgehend die sowieso vorhandene und erfahrene Rechtsabteilung in Bewegung setzen. Nach gewonnenem Prozeß räumen die vorhandenen Hausmeister rasch die Wohnung aus und es wird schnell renoviert und neu vermietet. Emotionslos.
Aber dann jammern die üblichen Verdächtigen, dass die Großen noch größer würden.

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Poco Loco 18.08.2017, 13:10
21. Die Mieten steigen....

.......und warum, weil sie es können. Eine echte Notwendigkeit gibt es eigentlich nicht dafür, zumindest nicht für längst abbezahlte Bestandswohnungen die wieder neu vermietet werden. Die Inflation ist seit Jahren kaum nennenswert gestiegen, die Energiepreise und Handwerkerlöhne sind sogar gesunken, es gibt kaum Leerstand. Es wird eben erhöht weil man es kann aber nicht weil es marktwirtschaftlich notwendig wäre. Und ganz klar, der größte Preistreiber ist der Staat mit seinen ganzen Steuern und den Bestimmungen zu Bauvorschriften und der energetischen Sanierung, diese Sanierungen zahlt alleine der Mieter und das für Immer, ich kenne Wohnungsmieten die haben sich praktisch mehr als verdoppelt nach der Sanierung, die Energieersparnis lag aber nur bei 120,00 € im Jahr.

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Nat 18.08.2017, 13:12
22.

Zitat von lathea
..... Jobs und öffentliche Verkehrsmittel sowie bessere und billigere Infrastruktur. Den höheren Mieten steht bei Berufstätigen noch immer eine Fahrt- und Zeitersparnis gegenüber, die auch einen Geldwert hat. Für Sozialschwache sind die hohen Mieten jedoch richtig hart.
Hallo lathea, von einer billigeren Infrastruktur in Frankfurt am Main kann nun wirklich nicht die Rede sein und eine Zeitersparnis durch das Leben/Wohnen in der Stadt gibt es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der Überfüllung der Stadt auch nicht. Meine Kollegen, die von Auswärts pendeln brauchen (bis zur Stadtgrenze) weniger Zeit als ich. Was tatsächlich gut ist, man kann die meisten Wege mit dem Fahrrad meistern. Das sollten meiner Meinung nach, noch viel mehr Menschen in den Städten tun - aber hierfür fehlt noch eine gute Infrastruktur.

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bergeron 18.08.2017, 13:12
23.

Zitat von lathea
..... Jobs und öffentliche Verkehrsmittel sowie bessere und billigere Infrastruktur. Den höheren Mieten steht bei Berufstätigen noch immer eine Fahrt- und Zeitersparnis gegenüber, die auch einen Geldwert hat. Für Sozialschwache sind die hohen Mieten jedoch richtig hart.
Es gibt auch sozialschwache Berufstätige und nicht zu wenige. Wie sollen sich Friseure oder Einzelhandelskaufleute eine Wohnung in München oder Hamburg leisten?

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DieHappy 18.08.2017, 13:12
24.

Wir Wähler sollten dafür an der Wahlurne diese ganze CDU / SPD / FDP Mischpoke in die Wüste schicken.

Es ist die oberste Pflicht dieser "Volksvertreter" den Menschen Wohnung zu bauen anstatt Mill. um Mill für unsinnige Rüstungsprojekte, Korruption im Gesundheitswesen, oder sonstige Geldverschwendung rauszuhauen.

Eine Bundesregierung aus Grünen und Die Linken könnten daran etwas ändern. Aber dieses Wahlergebnis wird der Deutsche in den nächsten 400.000 Jahren nicht zustande bringen.
Lieber noch ein wenig RTL II oder Dschungelcamp schauen.

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bergeron 18.08.2017, 13:17
25.

Zitat von chamomilla75
In Hamburg wohnt der größte Teil noch zu 'normalen' oder sogar günstigen Mietpreisen. Die Alteingesessenen. Schlimm ist es erst seit den 10er- Jahren. Selbst in Eppendorf bekam man Mitter der 0er- Jahren noch 50qm für 500€ warm. Es kann einem leidtun für Quiddjes.
Tja, das fördert die Familiengründung ungemein. Die Unternehmen müssen sich auf hohe Gehaltsforderungen einstellen: Warum sollte ich nach Hamburg oder München ziehen, wenn ich dort 50% des Gehalts für die Miete ausgeben muss? In London wird übrigens sehr gut verdient. Da können wir auch noch einiges aufholen.

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Jasro 18.08.2017, 13:22
26. Der Staat muss eingreifen!

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen, so wie Essen und Trinken.

Ohne Wohnen geht's nun einmal nicht für den Menschen. Und weil u.a. (aber nicht nur) wegen der massenhaften Einwanderung von mehr als einer Million Menschen ins ohnehin dicht besiedelte Deutschland (mehr als doppelt so viele Einwohner pro Quadratkilometer wie in Frankreich, zehnmal so viele wie in Schweden!) inzwischen massenhaft Wohnungen fehlen, kann der Markt alleine das Problem der Wohnungsnot nicht lösen.

Deshalb darf der Staat seine Bürger hier nicht allein lassen, sondern muss seinen Beitrag leisten, die Wohnungsnot zumindest zu lindern, mit einem staatlichen Wohnungsbauprogramm z.B.

Sonst wären Angela Merkels Worte "Wir schaffen das." der pure Zynismus!

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wintersommer 18.08.2017, 13:30
27. Transparenz !

Wer kauft denn die Wohnungen und leert damit den Markt ? Woher kommt das Geld dafür ? Wird nur auf Bedarf gekauft oder ist es weil es grad sonst nirgendwo mehr Zinsen gibt ? Woher kommen denn bitte die Leute, und nein, Flüchtlinge sind es nicht, und Geburten sind auch niedrig.

Das ist alles so eine fette Blase ! Was ne Sauerei ! Die Städte haben Möglichkeiten gegenzusteueren , z.b. bei Grunderwerb und Einschränkung der "*wer* *wieviel* kaufen darf"...

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Graphite 18.08.2017, 13:31
28. München als Vorzeigestadt

warum wird wohl in Großmetropolen in die Höhe gebaut? eben weil Wohnraum enorm knapp ist. aber das haben viele Stadtväter wohl noch nicht verstanden. Gerade in München ist solch eine Haoltung unverständlcih!

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granhuevos 18.08.2017, 13:38
29. Es reguliert sich von selbst

Gemessen am verfügbaren Einkommen sind die Wohnkosten in Deutschland viel zu hoch. Die Leute geben inzwischen 40 - 50 % , oder sogar schon noch mehr, für das eigene Dach über dem Kopf aus. Das ist im Internationalen Vergleich zu viel. Und das bei ohnehin schon vergleichsweise eher schwachen Netto-Einkommen.

Aber Deutschland ist keine Insel und der Markt wird das letztendlich auch regeln.

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