Forum: Wirtschaft
Neuverträge: Immobilienboom treibt Wohnungsmieten weiter an
DPA

In vielen deutschen Städten ist Wohnraum knapp. Das führt zu stark steigenden Mieten bei Neuverträgen. Vor allem in Großstädten wird es teurer.

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muellerthomas 18.08.2017, 14:25
40.

Zitat von Chrishan Schaf
"ergab sich in den ländlichen Kreisen nur ein Zuwachs um 3,4 Prozent auf 6,03 Euro." Das Statistische Bundesamt hingegen spricht von einer allgemeinen Mieterhöhung von 1,8 % über die ganzen Fläche der Bundesrepublik. Letzten Monat veröffentlicht. In deren Warenkorb gibt es auch noch die Standardwohnung 80 qm für 360 Euro Monatsmiete kalt zu mieten. So wird hier in Deutschland seit 1950 die Inflationsrate runtergerechnet. 4 Euro der Miet-qm (incl. München und Frankfurt) und 1,8 % Mietsteigerung 2016. Unter 600 Euro Monatsmiete ist kaum noch eine Dreizimmerwohnung auch "up den dörben" zu bekommen und die Mietsteigerungen beträgt für 2016 über die Fläche über 4 %.
oh man oh man.

Das eine sind die Neuvertragsmieten, das andere alle Mieten, inklusive der Bestandsmieten.

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tom_ppp 18.08.2017, 14:27
41. Es ist eigentlich so einfach

1. Mietpreisbremse abschaffen
2. Überregulierung und Bürokratie beim Bauen selbst und Bauanträgen abschaffen
2. Finanzielle Anreize setzen um günstigen Wohnraum zu schaffen (Steurvergünstigungen, höhere Abschreibungen, Bauland günstig zur Verfügung stellen, neue Flächen ausweisen, Aufstockung erlauben).
4. Kündigen von Verträgen möglich machen (aktuell faktisch kann nur der Mieter kündigen)

Und siehe da dieses Problem Wohnraum wird in 10 Jahren behoben sein.

Leider wird das alles nicht passieren, da zu 1. und 4. zu viele Sozis das sagen haben und zu 3. und 4. nicht die Struktur da ist und auch so schnell nicht geschaffen wird.

Also wird weiterhin rumgemurkst und das Ganze potenziert sich...

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Kurt-C. Hose 18.08.2017, 14:28
42.

Zitat von evastastna
und, sollen jetzt alle ausziehen, wenn sie zuviele QM haben??Am Besten in eine ein Zimmer Wohnung. Alte Rentner, was brauchen die noch eine gescheite Wohnung. Wissen Sie eigentlich ,was Sie da schreiben?
JA , weiß ich. Und ich bin sehr dafür, alle staatlichen Mietregulierungen zu streichen. In der Gesamtheit wird das dazu führen, dass die Durchschnittsmeiten leicht steigen, aber lange nicht auf das Niveau der jetzigen Neuvermietungsmieten. Und es wird dazu führen, dass Mieter ihre Wohnungsgrößen ihrem Lebenszyklus wieder anpassen.
Das Gerede vom knappen Wohnraum ist totale Propaganda, nie war die Wohnfläche pro Kopf größer als heute. Wenn man das nicht marktwirtschaftlich über den Preis regulieren will, worüber dann?
Und nein, auch kene Oma hat kein Menschenrecht darauf, eine 140qm -Wohnung für 4,50/qm zu bewohnen. Sie wirds aber weiterhin tun, wenn es sich wirtschaftlich gar nicht lohnt, in eine 55qm Wohnung zu ziehen, weil die mind. das Gleiche kostet. Und der "letzte Überlebende" der studenten-WG, der die anderen Zimmer bei AirBnB vermiette, bedarf auch keines gesetzlichen schutzes.
Gebt Mietzuschüsse einkommensabhängig an die, die sie brauchen. Fertig.
Selbst der soziale Wohnungsbau ist mit einer Fehlbelegungsquote von 40% eine gigantische und unsinnige Geldverschwendung.

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muellerthomas 18.08.2017, 14:29
43.

Zitat von wintersommer
Wer hier mit Marktwirtschaft argumentiert, der soll nächstens für Trinkwasser richtig zahlen.
Äh... ich weiss nicht, wie das bei Ihnen ist, aber ich Zahle für Trinkwasser.

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Byrne 18.08.2017, 14:34
44. Genau

Zitat von wintersommer
Sind Grundbedürfnisse, und haben einen Zwang in der Nachfrage. Wer hier mit Marktwirtschaft argumentiert, der soll nächstens für Trinkwasser richtig zahlen.
Wie Sie richtig schreiben, gibt es außer Essen und Trinken auch das Grundbedürfnis wohnen. Danach müsste nicht nur das Wohnen zu günstigen Preisen staatlich subventioniert werden, sondern auch das Essen und Trinken. Zum Wohnen braucht man nebenbei auch noch ein Bett, ein ausgestattetes Wohnzimmer und eine Küche. Und ohne Klopapier sollte auch niemand auf die Toilette geschickt werden.

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warumjetztgenau? 18.08.2017, 14:47
45. Warum müssen Mieten überhaupt teurer werden?

Ich habe ein kleines Verständnisproblem, und vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen.
Die Wohnung, in der ich München zu einer ziemlich hohen Miete wohne, ist 60 Jahre alt. Als Mieter zahle ich komplett meinen Anteil für Abnutzung, Instandhaltung, Renovierungen, Steuern etc. > diese Kosten sind meines Wissens nach nicht um 200% gestiegen. Ergo: eine Mietsteigerung ist nichts anderes als eine Gewinnsteigerung des Vermieters. Für diese Art, als Grundherr diejenigen auszubeuten, die nicht geerbt haben (denn nur mit Erbe kann man in einer Lebenszeit eine Immobilie erwirtschaften) ist fürchte ich nur ein Begriff zutreffend: Gier. Wir landen in einer ähnlichen Abhängigkeit wie in der Feudalherrschaft. Und wer nur einen Zehnt an seinen Lehensherr abdrücken muss, kann sich glücklich schätzen. In München sind es bei Alleinverdienern 60%. Die Wohnungssuche, oder das Recht etwas in der Wohnung reparieren zu lassen, führt zu absurden Szenen: wie ein Knecht vorm kniend wahnsinnigen König ist man auf dessen Willkür ausgeliefert.
Warum wird es also allgemein akzeptiert, dass die Gier dieses Geldadels keine Grenzen kennt. Warum ist die Miete nicht an die KOSTEN der Wohnung gekoppelt und gedeckelt?
Es stimmt, man muss nicht in München wohnen. Aber viele Jobs gibt es auf dem Land nicht (mehr), die Politik hat die Zentralisierung auf die Städte viel zu lange gefördert. Schon klar, dass es Schlimmeres und wichtigeres gibt als über Mieten zu klagt, aber mir fällt auf, dass wahnsinnig viele Freunde genau dieses Problem beschäftigt, die gerne eine Familie gründen würden, und keine Partei dieses Thema ernstzunehmend anpackt, das 50% der Bevölkerung betrifft (also mehr, als alle der gerne hochgejubelten Scheinthemen)

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Thaddaeus 18.08.2017, 14:57
46. Wohl dem, der in den 70-er Jahren seine City-Wohnung am Bahnhof kaufte

Die ruhige 2-Zimmerwohnung in einer Grossstadt im Rhein-Main-Gebiet kostete damals 30.000 DM und wurde bei Zuwachs in der Familie über eine 3-Zimmer-Wohnung zu einer 4-Zimmerwohnung. Die kostete dann schon 180.000 DM. Wobei die bisherigen Wohnungen nie verkauft wurde und als Mietwohnungen die Restbelastung selbst zahlten. Weil sie als Rentanlage gedacht waren.

Die finanziellen Belastungen aus der Neuwohnung waren natürlich höher als eine Miete, aber ich braucht ja kein Auto und hatte immer genug Geld in der Tasche. Ich habe nie gründlich kalkuliert, sondern den Spruch berücksichtigt: "Reich ist bereits der, der immer einen Pfennig mehr im Portemonnaie hat, als er braucht". Eine neue Arbeitsstelle wurde eben nur angenommen mit dem limitierenden Faktor Wohnung und Bahn.

Ohne Auto ist heute eine Stadtwohnung billiger als das Eigenheim j.w.d. Das war übrigen in den 70-er Jahren und fairen Subventionen für den Berufsweg anders. Im Gegensatz zu heute waren die 70-er Jahre goldenen Jahre. Mit der Musik der Beatles in den Ohren und der Hoffnung auf ein freies Leben im Kopf.

Sozialschwache gab es damals nicht -da jeder eine fair bezahlte Arbeit hatte-, trotzdem gab es wunderbare Sozialwohnungen nach den Ideen des Bauhaus. Wohnungen, die an Wohnwert auf 80 qm meine 120 qm Altbauwohnung mit den 3 m hohen Decken übertrafen. Zu Mieten um 150 DM monatlich in Grossstädten. Da war ich natürlich am Überlegen.

Heute sind die in ihren wunderbaren Sozialwohnungen arm dran. Die Wohnungen wurden nämlich um 2000 von der SPD verkauft, vorher waren die Mieten schon ordentlich gestiegen und heute bezahlen die ihre 600 Euro kalt plus Nebenkosten. Ich hingegen bezahle nichts. Bin natürlich in eine kleinere Wohnung gezogen, als die frei wurde. Nun bezahle ich nur noch das Wohngeld, das in etwas den Nebenkosten plus ca. 100 Euro entspricht. Nicht, das ich diesen Betrag merken würde.

Aber der Durchschnittsrentner in seiner wunderbaren Sozial-Miet-Wohnung, der merkt heute die Miet- und Nebenkosten schmerzhaft, die 65 % seiner Rente verschlingen. Gut, wenn die Frau dann auch eine eigene Rente hat. Für´s Auto reicht´s bei denen nicht mehr. Und Rauchen tun die auch nicht mehr, was ja viel gesünder ist und weniger Renovierungen verlangt.

Über meinen Tod freut sich die Enkelin, wenn sie dann aus 3 Wohnungen Mieterträge in Höhe eines normalen Gehalts hat und die "Pfeil- und Schleudern des wütenden Geschicks" damit abwehren kann.

Die Erben der Sozialwohnung hingegen verfluchen ihre Eltern, weil sie die Räumung und die Renovierung der Wohnung im Todesfall an den Hacken haben. Dafür vorzusorgen ist einem heutigen Rentner nicht mehr möglich.

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hexenbesen.65 18.08.2017, 15:15
47.

Dann wünsch ich Ihnen in späteren Jahren , dass sie auf gerade den Rollator angewiesen sind, und ein Arroganter Schnösel von Ihnen fordert, doch gefälligst aus der Stadt zu verschwinden...Sie verbrauchen den ganzen Platz, den der Schnösel braucht ! Gerade die ALTEN Leute haben mit ihren eigenen Händen noch die Häuser mit gebaut, während Schnösel wie Sie es bequem bauen lassen. Echt, sowas arrogantes.... Hoffentlich denken Ihre Kinder auch mal so von Ihnen !"was, der ist alt--hat ne billige große Wohnung--weg mit dem aufs Land...besser noch, gleich verscharren , damit wir keine Arbeit mehr mit dem haben...." Bei uns in der Stadt gibt es auch "Gebiete" mit älteren Bewohnern....und dort werden Schulen nicht geschlossen ( --in BERLIN werden Schulen wegen "Schülermangel" geschlossen ??? Muahhaaaa, selten so gelacht ) Gerade dort hat es sich bewährt, das Oma und Opa in der nähe wohnen.

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hexenbesen.65 18.08.2017, 15:16
48.

Dann wünsch ich Ihnen in späteren Jahren , dass sie auf gerade den Rollator angewiesen sind, und ein Arroganter Schnösel von Ihnen fordert, doch gefälligst aus der Stadt zu verschwinden...Sie verbrauchen den ganzen Platz, den der Schnösel braucht ! Gerade die ALTEN Leute haben mit ihren eigenen Händen noch die Häuser mit gebaut, während Schnösel wie Sie es bequem bauen lassen. Echt, sowas arrogantes.... Hoffentlich denken Ihre Kinder auch mal so von Ihnen !"was, der ist alt--hat ne billige große Wohnung--weg mit dem aufs Land...besser noch, gleich verscharren , damit wir keine Arbeit mehr mit dem haben...." Bei uns in der Stadt gibt es auch "Gebiete" mit älteren Bewohnern....und dort werden Schulen nicht geschlossen ( --in BERLIN werden Schulen wegen "Schülermangel" geschlossen ??? Muahhaaaa, selten so gelacht ) Gerade dort hat es sich bewährt, das Oma und Opa in der nähe wohnen.

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hexenbesen.65 18.08.2017, 15:16
49.

Dann wünsch ich Ihnen in späteren Jahren , dass sie auf gerade den Rollator angewiesen sind, und ein Arroganter Schnösel von Ihnen fordert, doch gefälligst aus der Stadt zu verschwinden...Sie verbrauchen den ganzen Platz, den der Schnösel braucht ! Gerade die ALTEN Leute haben mit ihren eigenen Händen noch die Häuser mit gebaut, während Schnösel wie Sie es bequem bauen lassen. Echt, sowas arrogantes.... Hoffentlich denken Ihre Kinder auch mal so von Ihnen !"was, der ist alt--hat ne billige große Wohnung--weg mit dem aufs Land...besser noch, gleich verscharren , damit wir keine Arbeit mehr mit dem haben...." Bei uns in der Stadt gibt es auch "Gebiete" mit älteren Bewohnern....und dort werden Schulen nicht geschlossen ( --in BERLIN werden Schulen wegen "Schülermangel" geschlossen ??? Muahhaaaa, selten so gelacht ) Gerade dort hat es sich bewährt, das Oma und Opa in der nähe wohnen.

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