Forum: Wirtschaft
Neuwahlen in Griechenland: Jetzt fängt die Euro-Krise erst richtig an
AFP

In Griechenland gibt es vorgezogene Neuwahlen - die linksradikale Syriza hat gute Chancen auf einen Sieg. Parteichef Tsipras will das deutsche Spardiktat in der Eurozone beenden und einen Schuldenschnitt erreichen.

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bill_dauterive 30.12.2014, 11:46
310.

Zitat von dsch64
Mit Verlaub ihr Artikel kann einem fassungslos machen.
Mich macht eher die unfassbare Faktenverdrehung und teilweise auch die blanken Lügen der Eurofreaks fassungslos.

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marcaurel1957 30.12.2014, 11:56
311.

Zitat von dsch64
In Südamerika gibt es genügend Beispiele was passiert, wenn der Schuldendienst eingestellt wird und ich hoffe die Griechen wollen nicht den Weg Argentiniens in den 80'ern gehen.
Das hoffe ich auch....

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dsch64 30.12.2014, 11:58
312. na ja

Zitat von bill_dauterive
Mich macht eher die unfassbare Faktenverdrehung und teilweise auch die blanken Lügen der Eurofreaks fassungslos.
Wer hier Fakten verdreht ist noch lange nicht entschieden.

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002614 30.12.2014, 12:02
313. Unsinn?

Zitat von Leto13
Herr Christides moege sich an die Versprechen der letzten Jahre der Herren Samaras und Venizelos erinnern (ND und PASOK), die von 500.000 bzw. 700.000 neuen Arbeitsplaetzen sprachen. Wenn jetzt Samaras die 300.000 von Tsipras als Unsinn definiert, was sind dann erst seine eigene Zahl und die seines Regierungspartners, den er vor den Wahlen 2012 aufs groebste beschimpft hatte?
Es hat sich eigentlich schon herumgesprochen, dass Politiker keine Arbeitsplätze schaffen können.
Sie können die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so setzen, dass Wirtschaft stattfindet und Leute eingestellt werden können.

Tsipras hat ausdrücklich gesagt, wie er diese Arbeitsplätze "schaffen" will, nämlich durch Einstellungen in den Beamten- und Staatsbetrieb.

Diese Stellen sind rein konsumptiv. Sie verdienen kein Geld, sie werden aus der (leeren) Staatskasse bezahlt. - Das ist der Unsinn.

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UweZ+ 30.12.2014, 12:11
314.

Zitat von marcaurel1957
Ganz simpel gesagt: Griechenland kann keinen eigenen Weg gehen, weil es ohne Unterstützung bankrott ist! Im übrigen haben die Finanzinvestoren ein moralisches und juristisches Recht, ihr Geld zurückzubekommen!...
Nun ja, Spanien könnte nach Ihrer putzig-moralischen Theorie aber auch keinen "eigenen Weg" gehen.

Womit zusammen mit Griechenland dann bereits 60 Millionen EU-Bürger auf einem angeblich unbegehbaren "eigenen Weg" wären.

Denn die spanische, neu-linke "Podemos" erfreut sich ähnlich überwältigend grosser Zustimmung bei unseren spanischen EU-Mitbürgern, wie die neu-linke "Syriza" im EU-Staat Griechenland.

ZEIT-Online vom 09.11.2014
"Die Spanier haben die Nase voll von einer korrupten politischen Elite, der jeder Bezug zur Realität zu fehlen scheint. Sie wollen den Wandel, selbst zu einem hohen Preis.
[...]
Vergangenen Sonntag überholte Podemos erstmals die beiden traditionellen Parteien – die Regierungspartei Partido Popular (PP) und die oppositionellen Sozialisten – in den Umfragen. Nach den für die Tageszeitung El País erhobenen Daten würden 27,2 Prozent der Spanier Podemos wählen. Die PSOE bekäme 1,5 Prozentpunkte weniger, die PP sieben Prozentpunkte..."


Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/podemos-pablo-iglesias-spanien

Welchen vorhersehbaren, demokratischen Aufwind die bisher noch massenmedial-geschassten "Neue Linken" in den anderen EU-Staaten bekommen werden, wenn die pseusdo-alternativlosen Dämme in Griechenland und Spanien tatsächlich brechen, darf sich jeder selbst ausmalen...

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kilix.brandenburg 30.12.2014, 12:11
315.

Zitat von marcaurel1957
Im übrigen, ich halt es für moralisch einwandfrei, wenn eine Bank ihr Geld gern wieder zurück hätte...
Ja, aber es ist unmoralisch, wenn sie es vom Steuerzahler verlangen, der damit nichts zu tun hat.
Wie war das mit dem Risiko in der "Freien Marktwirtschaft"?

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marcaurel1957 30.12.2014, 12:13
316.

Zitat von bill_dauterive
Das braucht man doch nicht, wenn Deutschland wieder eine eigene Währung hat. Die Investoren stürzen sich doch nur auf diese Wohnungen und Häuser weil die die ohne Gegenleistung für wertloses Spielgeld bekommen und sich gegenseitig hin- und herverkaufen. Mit aus dem nichts generiertem "Gewinn". Den zahlen die Deutschen ja "on top" auch noch durch das Targetsystem. Wir entmieten unsere Groastaedte, lassen die "Unterschicht" im Regen stehen (sogar mehr als das; die müssen ja sogar nich Abenteuer wie die Energiewende bezahlen...) und bezahlen auch noch dafür während die paar Gewinner des ganzen (und ein paar vom Europagedanken entrückte V*llidi*ten) jauchzen und johlen, wie toll doch dieses neue Europa ist.
Ich empfehle als erstes, dass Sie sich mit den Grundlsgen des targetsystems beschäftigen....bislang verstehen Sie nichts davon.

Dann sollten Sie sich mit den Grundlagen der Währungstheofie beschäftigen, dann werden Sie wissen, wann eine Währung werthaltig und stabil ist. So wie der Euro eben!

Dann sollten Sie sich mit dem Immobilienmarkt beschäftigen, um zu sehen, dass es ganz normal ist, dass Investoren in Ballungsräumen gern investieren, um zu sehen, das besonders Berlin noch immer das Immobilienschnäppchej unter den Hauptstädten der Welt ist. Das die dortigen Entwicklungen zwar nicht immer schön aber völlig normale sind.

Irgendwann werden Sie begreifen, dass Deutschland nie wieder eine "eigenen Währung" und einen Kaiser haben wird! Man kann mit dieser Erkenntnis leben!

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marcaurel1957 30.12.2014, 12:15
317.

Zitat von dsch64
Wer hier Fakten verdreht ist noch lange nicht entschieden.
Na ja, ich will dem Foristen Bill nicht unterstellen, dass er bewußt Fakten verdreht ....so weit zu gehen ist unfair...Er weiß es eben nicht besser!

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kilix.brandenburg 30.12.2014, 12:15
318.

Zitat von marcaurel1957
Ihre Ausführungen sind also Unsinn. Selbstverständlich darf die EZB am Sekundärmarkt tätig werden und dort Papiere kaufen und verkaufen. Selbstverständlich darf sie, wie auch das Vorbild, die Bundesbank aber keine Staatsfinanzierung betreiben.
Die Bundesbank hatte das nur einmal getan und schon gar nicht in dem Umfang, wie es jetzt Draghi vorhat.
Nicht umsonst steht er ziemlich im Gegenwind, nicht nur von der Bundesbank.
Mal sehen ob er überhaupt den Mumm dafür hat.

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kilix.brandenburg 30.12.2014, 12:16
319.

Zitat von dsch64
In Südamerika gibt es genügend Beispiele was passiert, wenn der Schuldendienst eingestellt wird und ich hoffe die Griechen wollen nicht den Weg Argentiniens in den 80'ern gehen.
Warum nicht?
Nur so kann man für klare Verhälnisse sorgen.

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