Forum: Wirtschaft
"Nie dagewesene Marktmacht": E.on-Konkurrenten warnen vor steigenden Strompreisen
DPA

Konkurrenten von RWE und E.on befürchten, die beiden Stromgiganten könnten ein neues Monopol schmieden. Sie wollen kartellrechtlich dagegen vorgehen.

Seite 1 von 6
zwooosh 01.02.2019, 19:13
1. Strom MUSS teuer sein

Energie, solange sie konventionell gewonnen wird, muss teuer sein. Sonst legen wir eine ähnliche Mentalität zu Tage wie bei Lebensmitteln, wo heutzutage ja alles, was abgelaufen ist, entsorgt wird, Stichwort Verschwendung. Solange die Lobbyisten ihr Werk tun und billige, umweltschädliche Energie als Gemeingut und sicherheitsrelevant verkaufen, solange sind wir blind in unserer Verantwortung für unsere Kinder und Enkel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
m.klagge 01.02.2019, 19:17
2. Aber das ist doch von den feinen Damen und Herren in Berlin

genau so gewollt. Immerhin gibt es nette Aufsichtsratposten und mit Sicherheit noch andere Wohltaten für die, die es sich politisch verdient haben. Angefangen hat die "Energiewende" bekanntlich als bunter Haufen von Kleinstunternehmern. Dann kam die große Politik und hat das System so umgebaut, dass ein paar Großkonzerne den Reibach machen während das blöde Wahlvieh die Zeche bezahlt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wollipößneck 01.02.2019, 20:02
3.

Grüne Kapitalisten wie Lichtblick lenken vom eigentlichen Problem der steigenden Strompreise ab. Das ist die Energiewende. 80 Prozent im Strompreis sind staatliche Anteile, wie Steuern Umlagen, Gebühren oder Entgelte. Der Spielraum für Beschaffung und Vertrieb von ca. 20 Prozent ist gering. Übrigens vor der Energiewende und dem Energiewirtschaftsgesetz lagen die Strompreise bei unter 20 Cent pro kwh und das bei einem Markt, der nicht liberalisiert war. Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und der Kernenergie wird zu drastisch steigenden Strompreisen führen. Es wäre ein Lichtblick, wenn Lichtblick die wahren Umstände deutlich macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
amon.tuul 01.02.2019, 20:11
4. Fragen

EU soll sich doch komplett integrieren. Energiepolitik ist sehr relevante Stellgrösse für Infrastrukturen und Siedlungspläne, Alles.

Wieso darf Strom in Frankrrich oder Polen zum halben Preis verkauft werden?

Warum ist EAuto Strom ebenso teuer?

Wohne ich an der Grenze, kann ich ne ETankstelle aufmachen und Kabel rüberhängen?

Verrücktes Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
amon.tuul 01.02.2019, 20:14
5. Wer teure Energie will

muss sich damit beschäftigen, dass sowas in Deutschland vor allem Leute mit kläglichen Einkommen trifft.

Die Zumuter sind meist selber gut gebettet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Luscinia007 01.02.2019, 21:04
6.

So so, das also ist das Ergebnis der letzten neoliberalen Dekaden, wo im Stil von Thatcher und Reagan auch in Deutschland das wirtschaftsliberale Denken in allen Parteien von Gelb über schwarz zu rot, Einzug gehalten hat.
Ja, ja, Staatsbesitz ist böse, alles muss privatisiert werden, denn nur der Wettbewerb bringt für die Bürger günstige Preise^^ Ha! Ha!
Jetzt haben wir statt dem Staatsmonopol, das im Besitz des Bürgers war und dessen Preise politische und soziale Komponenten enthielt, ein Duopol von privatwirtschaftlichen übermächtigen Firmen, die die Bürger abzocken (und deren Schulden insbesondere in Punkto Atomausstieg die Bürger dennoch übernehmen dürfen).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iq4u 01.02.2019, 21:10
7. Na klar, 66%+ Marktmacht...

Wie realitätsfern oder dreist dekadent müssen diese 2 Konzerne sein, vom verd(r)ecktem Kartell offen auf Monopol, mindestens Duopol hoffen zu können.
Oder wie nutzlos hilflos sind Kartellamt und Bundesnetzagentur geworden in meiner Ansicht nach Aufsichtspflichtverletzung, dass die Unternehmen meinen können, dies ginge durch. Deregulierung ? Energie als Luxus, nicht nur bei Benzin mit 2/3 der Kosten an Staatsvergeudung, als Luxus-Steuer ? BEV und zig Andere Schneeballsysteme in Insolvenz lassen grüßen !
Das ist DDR 4.0 und undemokratischer sowie unsozialer denn je ! GELBE WESTEN AN IM WESTEN !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iq4u 01.02.2019, 21:12
8. Na klar, 66%+ Marktmacht...

Wie realitätsfern oder dreist dekadent müssen diese 2 Konzerne sein, vom verd(r)ecktem Kartell offen auf Monopol, mindestens Duopol hoffen zu können.
Oder wie nutzlos hilflos sind Kartellamt und Bundesnetzagentur geworden in meiner Ansicht nach Aufsichtspflichtverletzung, dass die Unternehmen meinen können, dies ginge durch. Deregulierung ? Energie als Luxus, nicht nur bei Benzin mit 2/3 der Kosten an Staatsvergeudung, als Luxus-Steuer ? BEV und zig Andere Schneeballsysteme in Insolvenz lassen grüßen !
Das ist DDR 4.0 und undemokratischer sowie unsozialer denn je ! GELBE WESTEN AN IM WESTEN !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrich g 01.02.2019, 21:21
9. Logisch

Ist doch logisch, dass die Unternehmen die physikalisch Strom erzeugen immer die Marktmacht haben. Da man kann soviel regulieren wie man will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6