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Niedergang einer Marke: Warum der Benetton-Gründer seine Firma retten muss
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Mit bunten Strickpullovern eroberte Benetton die Welt. Doch seit Jahren steckt das Modehaus in der Krise. Nun kehrt Firmengründer Luciano Benetton, 82, zurück, um sein Lebenswerk zu retten.

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rainerwäscher 09.12.2017, 16:51
1.

Als ich das Bild von Marinko Gragos blutverschmierter Kleidung auf den Plakatwänden sah, habe ich meine benetton- Pullover in den Müll geworfen und nie wieder etwas von denen gekauft. Ich wusste gar nicht, dass es die noch gibt.

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tkedm 09.12.2017, 17:05
2.

Das einzige Interessante an dem Unternehmen war doch immer nur die Werbung. Die Klamotten? "Basics" nennt man die normalerweise: Unauffällig, eintönig, langweilig.

'Benetton' ist für mich eher ein ehemaliger Formel 1-Rennstall als ein Klamottenproduzent.

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Frittenbude 09.12.2017, 17:22
3.

Als Jugendlicher fand ich die Werbekampagne in den 80ern auch abstoßend und krank.
Wenn ich heute aber die Motive wie die Kampfmontur des kroatischen Soldaten oder den Aidskranken sehe, begreife ich die Kraft und künstlerische Genialität dieser Kampagne.
Mitten im echten, ungeschönten Leben (und Sterben), anstatt in der künstlichen Hochglanzwelt - eine einzigartige, kraftvolle Botschaft.....

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helmut.alt 09.12.2017, 17:38
4. Die Zeichen der Zeit

zu spät erkannt und geglaubt es werden noch mehr Milliarden. Die Konkurrenz schläft nicht und die Zeit ist schnelllebig. Eine Geschäftsidee hält eben nicht ewig, nicht nur bei Benetton.

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IntelliGenz 09.12.2017, 17:38
5. was will er denn retten?

soll sich doch mit seinen Millionen zufrieden geben, die er nie im Leben noch selbst ausgeben kann. Warum diese alten Korinthen-Knacker sich immer in Ihrer "Ehre" oder beim "Renommee" gestört & verletzt fühlen? Die Karawane des Mode-Zirkus' ist doch längst weitergezogen, sein Label läuft bei den meisten Menschen unter "gewesen" . Das einzige was er "gewinnen" kann ist ein müdes Lächeln der Konkurrenz

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RalfBukowski 09.12.2017, 17:51
6. Die damalige Werbekampagne fand ich gut...

...aber die Klamotten sind in der Versenkung verschwunden, zumal heute ja eh weniger auf Marken abgefahren wird als in den 90ern. Zum Glück, das macht alles etwas entspannter.

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steve_burnside 09.12.2017, 17:58
7. @tkdem, seh ich genauso.

Zitat von tkedm
Das einzige Interessante an dem Unternehmen war doch immer nur die Werbung. Die Klamotten? "Basics" nennt man die normalerweise: Unauffällig, eintönig, langweilig. 'Benetton' ist für mich eher ein ehemaliger Formel 1-Rennstall als ein Klamottenproduzent.
Wenn ich Benetton hör, denk ich an Flavio Briatore und Schuhmachers erste WM-Titel. An die Klamotten denk ich da schon lang nicht mehr.

Die Werbung hab ich damals schon nicht verstanden, und hat bei mir das Gegenteil bewirkt, nämlich, dass ich nichts von denen gekauft hab.

Und ich denke nicht, dass der Alte jetzt noch was reißen kann. Die Zeiten haben sich eben geändert durch Online-Handel etc., da kommt doch der Senior nicht mehr mit.

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steve_burnside 09.12.2017, 18:06
8. @tkdem, seh ich genauso.

Wenn ich Benetton hör, denk ich an Flavio Briatore und Schuhmachers erste WM-Titel. An die Klamotten denk ich da schon lang nicht mehr.

Die Werbung hab ich damals schon nicht verstanden, und hat bei mir das Gegenteil bewirkt, nämlich, dass ich nichts von denen gekauft hab.

Und ich denke nicht, dass der Alte jetzt noch was reißen kann. Die Zeiten haben sich eben geändert durch Online-Handel etc., da kommt doch der Senior nicht mehr mit.

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b20a9 09.12.2017, 18:17
9. Skandalös ist anders

Ein Neugebohrenes, was ist daran skandalös? So ist nunmal die Realität. Nun ja, wer keine Kinder hat, denkt vielleicht, die Babys kommen wie auf einem Anne Geddes Bild auf die Welt. In den Augen der Eltern kann es kein schöneres Neugebohrenes geben. Natürlich kann man sich darüber aufregen, dass man damit konfrontiert wird, ohne es zu wollen. Aber so ist Werbung nunmal. Ich will auch keine Zigarettenwerbung an der Haltestelle vor der Schule sehen, oder Alkoholwerbung die ganz eindeutig auf U18-Jährige abzielt. Das ist doch wohl eher skandalös. Und hier wurde Gesellschaftskritik geübt, auf Probleme hingewiesen wie Gewalt und Krieg, Hunger, Rassismus. Das passt natürlich nicht in die heile Konsumwelt, das muss unterbunden werden. Und die Todesstrafe hinterfragen, da hört der Spaß jawohl auf!

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