Forum: Wirtschaft
Niedrige Preise: Milchbauern sollen mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe bekomme
DPA

Die Milchpreise sind drastisch gesunken, nun sollen die deutschen Milchbauern Soforthilfen von mindestens 100 Millionen Euro bekommen.

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Ein Dr. 30.05.2016, 15:15
10. schon erstaunlich

wie Sie über die Milchkrise schreiben können, den Verfall der Preise, wie die Ursache an den große Milchmengen auf den Märkten zu finden wären ... und dabei kein einziges Wort über Sanktionen an einem grossen Abnehmermarkt verlieren.

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emailanmeldung24 30.05.2016, 15:15
11. Verteilung

bleibt nur abzuwarten, wie dieses Geld verteilt wird. Da diejenigen, welche mit diese Kriese verursacht haben (die Großbauern) hoffentlich nicht das meiste kriegen, sondern sie das Geld kriegen, welche es wirklich brauchen (die kleineren Landwirte). Weil gerade die haben es dringend notwendig. Aber vermutlich werden da leider wieder nur die Großbauern unterstützt, was zur Folge hat das die kleineren Höfe in Zukunft nicht mehr existieren werden.

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bde175bd 30.05.2016, 15:15
12. ANdere Berufsgruppen

haben nicht das Glück vom Steuerzahler gerettet zu werden. Wenn die Preise für "Übersetzungen" in den Keller rutscht, weil es zu viele auf dem Markt gibt, dann muss der Unternehmer umschwenken und kann nicht auf den Staat zählen.

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Unterschied 30.05.2016, 15:16
13. Millionen

Wieder -neben den Subventionen- die große Gelddusche für Jammern. Schämt Euch was!

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rorufu 30.05.2016, 15:16
14. 100 Millionen Euro Soforthilfe

wofür, wozu? Für Fehlverhalten, für eine irre Politik? Diese Regierung mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) an der Spitze ist Problem! Ihr Bauern, hört auf Milch zu produzueren und das Problem löst sich von alleine. Diese Vollpfosten in Regierung und Verbänden haben nicht begriffen und es ist immer wieder der selbe Reflex nachdem das abläuft.

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jakam 30.05.2016, 15:16
15.

Das ist doch verrückt - die Nachfrage sinkt stetig und dieser Geldvernichter subventioniert den Markt mit Steuergeldern, statt die situationsbedingten Veränderungen in Angriff zu nehmen.....Kuhmilchprodukte von armen Viechern, denen gewaltsam nonstop "schwanger" simuliert wird, dass man sie bis zum Umkippen ausquetschen kann....Milch...ist ihre Mutter eine Kuh? Nein? Weshalb trinken sie dann ihre Milch. *kopfschüttel*
Das ist Blödsinn aus dem letzten Jahrhundert, da hat man eben noch das große Geschäft mit der Kuh versilbert.

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heldheiko 30.05.2016, 15:16
16. marktwirtschaft...

wenns zuviel milch gibt, müssen halt ein paar kühe weniger gemolken werden. sind denn alle beteiligten zu blöd, das zu erkennen? oder denk ich da falsch?

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Strai 30.05.2016, 15:16
17. Wie an der Börse

Vor einer Woche las ich einen Bericht über einen lokalen Milchbauern. Der hatte den Bestand seiner Milchkühe in den vergangenen Jahren fast verdreifacht, weil er ein gutes Geschäft witterte, insbesondere wegen der (ehemaligen) großen Nachfrage aus China. So werden das viele Landwirte gemacht haben – und sie haben sich verzockt. Weil es nun zu viele Kühe gibt, gibt es auch zu viel Milch und der Preis ist im Keller. Marktwirtschaft halt. Warum also wirft man diesen Spekulanten nun auch noch Steuergelder hinterher?

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Strai 30.05.2016, 15:17
18. Wie an der Börse

Vor einer Woche las ich einen Bericht über einen lokalen Milchbauern. Der hatte den Bestand seiner Milchkühe in den vergangenen Jahren fast verdreifacht, weil er ein gutes Geschäft witterte, insbesondere wegen der (ehemaligen) großen Nachfrage aus China. So werden das viele Landwirte gemacht haben – und sie haben sich verzockt. Weil es nun zu viele Kühe gibt, gibt es auch zu viel Milch und der Preis ist im Keller. Marktwirtschaft halt. Warum also wirft man diesen Spekulanten nun auch noch Steuergelder hinterher?

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tetra_grammaton 30.05.2016, 15:18
19.

Die Rechnung ist denkbar einfach: Ein wachsendes Angebot führt, bei gleichbleibender oder sinkender Nachfrage, zu sinkenden Preisen.
100 Mio. € an Subventionen ändern daran nichts.
Wer als Landwirt bis heute ausschließlich auf Milchviehhaltung setzt, hat es versäumt sich den Gegebenheiten des Marktes entsprechend zu entwickeln.
Ergo: Muss es dem Markt erlaubt sein sich selbst zu bereinigen.
35000 Milchbauern weniger sollten es richten.

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