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Niedrige Preise: Milchbauern sollen mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe bekomme
DPA

Die Milchpreise sind drastisch gesunken, nun sollen die deutschen Milchbauern Soforthilfen von mindestens 100 Millionen Euro bekommen.

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klmo 04.06.2016, 11:54
270.

Zitat von steinbl
Unverständlich hier werden Übermengen produziert auf Kosten des Steuerzahlers.Von wegen Pfleger der Kulturlanndschaft da wird systematisch Natur zerstört.
Kürzlich erzählte mir ein Jäger zu meiner Überraschung, dass es die Jagd auf Niederwild in seinem Gebiet nicht mehr gibt.
Der erklärte mir auch die Kausalitäten bzw. Ursachen, die eindeutig bei der Landwirtschaft liegen.

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regelaltersrentner 07.06.2016, 22:40
271.

Zitat von klmo
Kürzlich erzählte mir ein Jäger zu meiner Überraschung, dass es die Jagd auf Niederwild in seinem Gebiet nicht mehr gibt. Der erklärte mir auch die Kausalitäten bzw. Ursachen, die eindeutig bei der Landwirtschaft liegen.
Vor ein paar Jahren stand in der Lokalpresse, es gäbe keine Hasen mehr, schuld seien die Jäger, die schießen alle ab.

Diese Botschaft gab ich gerne 2 Jägern weiter.

Antwort war: Stimmt nicht, es gibt genug Hasen.

Meine Antwort : Genau das wollte ich hören.

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waechstwiebloed 08.06.2016, 06:32
272.

Zitat von klmo
Kürzlich erzählte mir ein Jäger zu meiner Überraschung, dass es die Jagd auf Niederwild in seinem Gebiet nicht mehr gibt. Der erklärte mir auch die Kausalitäten bzw. Ursachen, die eindeutig bei der Landwirtschaft liegen.
Es gibt genug Studien die das belegen,was Sie hier anführen. Aber unsere selbsternannten,sogenannten "Pfleger unserer Kulturlandschaft", nämlich die nicht nachhaltig wirtschaftende Landwirte, denken überhaupt nicht daran ihr Verhalten zu ändern. Da nimmt man lieber die Subventionen mit und schimpft über die geizigen Verbraucher, als die Schuldigen an dieser Misere!

Rückenwind bekommen die auch immer wieder, von unseren engstirnigen Landwirtschaftsministern, meist aus CDU/CSU, mit denen der Bauernverband aufs vortrefflichste vernetzt ist.

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waechstwiebloed 08.06.2016, 14:46
273.

Zitat von klmo
Kürzlich erzählte mir ein Jäger zu meiner Überraschung, dass es die Jagd auf Niederwild in seinem Gebiet nicht mehr gibt. Der erklärte mir auch die Kausalitäten bzw. Ursachen, die eindeutig bei der Landwirtschaft liegen.
Zitat aus 24.03.2016 aus Deutschlandfunk:
Dem Feldhasen geht es seit einigen Jahrzehnten in Deutschland zunehmend schlechter", sagte Johanna Arnold im Deutschlandfunk.
Als Hauptursache sieht die Mitarbeiterin des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) aber nicht etwa neue Fressfeinde, Krankheiten oder Jäger.
Den Hauptgrund für den Rückgang des Feldhasen in den vergangenen fünf Jahrzehnten sieht Johanna Arnold in der Intensivierung der Landwirtschaft. Von der Jägerschaft würden Feldhasen hingegen nur noch sehr zurückhaltend bejagt.
Zitatende

So viel zu Aussagen von Jägern: Es gibt genug Hasen!

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regelaltersrentner 08.06.2016, 14:50
274.

Zitat von waechstwiebloed
Es gibt genug Studien die das belegen,was Sie hier anführen. Aber unsere selbsternannten,sogenannten "Pfleger unserer Kulturlandschaft", nämlich die nicht nachhaltig wirtschaftende Landwirte, denken überhaupt nicht daran ihr Verhalten zu ändern. Da nimmt man lieber die Subventionen mit und schimpft über die geizigen Verbraucher, als die Schuldigen an dieser Misere! Rückenwind bekommen die auch immer wieder, von unseren engstirnigen Landwirtschaftsministern, meist aus CDU/CSU, mit denen der Bauernverband aufs vortrefflichste vernetzt ist.
Man wirft etwas in den Raum, was die meisten eh nicht beurteilen können, untermauert das noch mit angeblichen Studien, die nicht verlinkt werden und beschimpft die Landwirte.

Man fragt sich, was will man mit solchen Beiträgen bezwecken?

Man muss die Bauern noch vollends gesellschaftlich fertig machen, das auch der letzte noch die Lust an diesem Beruf verliert.

Nutznießer werden kapitalkräftige Investoren sein, welche die Flächen aufkaufen, oder Pachten um damit die" industrielle" Landwirtschaft verwirklichen, die angeblich niemand will.

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sapereaude! 08.06.2016, 15:23
275. Danke!

Zitat von regelaltersrentner
Nutznießer werden kapitalkräftige Investoren sein, welche die Flächen aufkaufen, oder Pachten um damit die" industrielle" Landwirtschaft verwirklichen, die angeblich niemand will.
Und ab heute verhilft Herr Draghi diesen kapitalkräftigen Inverstoren zu noch mehr (von meinem) Geld.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/europaeische-zentralbank-startet-mit-kauf-von-unternehmensanleihen-a-1096177.html

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espet3 08.06.2016, 15:24
276.

Eine Abschlachtprämie wäre sinnvoller. Weniger Kühe bedeuten weniger Milch und die Preise steigen. Aber dann sollte man mit diesem ungerechten Bauerndopping aufhören.

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