Forum: Wirtschaft
Niedrige Preise: Milchbauern sollen mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe bekomme
DPA

Die Milchpreise sind drastisch gesunken, nun sollen die deutschen Milchbauern Soforthilfen von mindestens 100 Millionen Euro bekommen.

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alexzzz 30.05.2016, 15:20
20. Investieren

Ich würde vorschlagen, dass das Geld in effektivere Produktionsanlagen investiert wird.

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Georg_Alexander 30.05.2016, 15:20
21. 100 Millionen

Ich bin dafür, dass dies nicht der Steuerzahler bezahlen sollte, sondern die regierenden Parteien sich dies auf die Wahlkampkostenerstattung anrechnen lassen müssen. Dann wäre wenigstens wieder Transparenz zwischen Ursache und Wirkung hergestellt.

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Solid 30.05.2016, 15:20
22.

Welchen Sinn soll das haben? Besser wäre es, wenn das Geld verwendet würde, um 100 Milchbetriebe staatlicherseits aufzukaufen und zu schließen.

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Irene56 30.05.2016, 15:23
23. So funktioniert

nunmal der vielgelobte Kapitalismus.
Erst wird produziert, was das Zeug hält. Gibt es dann einen Überschuss, können von den Abnehmern die Preise bis ins Unendliche gedrückt werden. Zudem kann man die Milch wieder teuer an Hungerhilfswerke udgl. verkaufen. Jetzt gibt man den Bauern Hilfen in Millionenhöhe.
Fazit: Die Gewinner sind die Abnehmer, egal ob ALDI oder co.
Die Verlierer sind die Bauern und die Steuerzahler, denn schlussendlich müssen sie diesen Irrsinn finanzieren.

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nijesh 30.05.2016, 15:24
24. Russland...

Seltsam, dass eine der Ursachen für den Preisverfall, nämlich die Russland-Sanktionen mit keinem Wort erwähnt werden!!! Anstatt die Bauern zu subventionieren sollte der Handelsboykott mit den "bösen" Russen sofort aufgehoben werden. Dann stiege die Nachfrage und der Preis würde wieder steigen.
Aber das wollen natürlich die "guten" USA nicht...
Jämmerlich diese Unfähigkeit deutscher und europäischer Politiker zu erleben.

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paulvernica 30.05.2016, 15:25
25. wieso der Steuerzahler ?

Zitat von unixv
Für die Bauern und Flüchtlinge ist Geld vorhanden? was ist mit unserer Infrastruktur und unseren Rentnern?
Was hat der Steuerzahler damit zu tun? Ist doch die so gewollte Marktwirtschaft, oder ? Wenn der Markt mit einem Produkt überschwemmt wird sinkt halt der Preis !

Gäbe es weniger Milchbauern würden auch die Discounter gezwungen höhere Preise zu zahlen.
Also was soll diese Finanzspritze ?

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fabian_mangels 30.05.2016, 15:26
26. An die Kommentatoren

Kauft Ihr denn auch alle brav die Milch aus der Region für 1€ anstatt die Milch vom Discounter für 20Cent? Das Angebot kann nicht von der Nachfrage bestimmt werden, wenn der Preis künstlich niedrig gehalten wird. Das gleiche Gilt für Bananen. Es sind Produkte die nicht zum Realwert verkauft werden, sondern bei denen der Discounter Verlust einkalkuliert, nur um diese Produkte günstiger als die Konkurrenz anbieten zu können, damit die Leute dann bei ihm kaufen.

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!!!Fovea!!! 30.05.2016, 15:28
27. Frechheit

Jetzt darf der Steuerzahler die "verarmenden" Bauern finanzieren.

Im nächsten Leben werde ich auch Bauer, regnets zuviel werde ich heulen und nach Unterstützung brüllen, regnets zu wenig, habe ich auch eine´n Grund zu heulen und will Geld oder verpachte meine Äcker und sahne Geld ab.

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enivid 30.05.2016, 15:29
28. wo sind die Linken

wettern immer gegen die Hilfen für Banken aber für die gleiche Art der Hilfe für Bauern hört man von denen nichts. Es gibt lediglich 2 Unterschiede: 1. Erhalten Bauern bereits staatliche Subventionen und 2. ist der Erhalt der Bauern für die Volkswirtschaft nicht so bedeutungsvoll wie der Erhalt der Banken.

Unabhäng davon sollte der Staat nicht eingreifen und die Marktmechanismen arbeiten lassen. Wenn mein Arbeitgeber pleite geht oder sich verspekuliert hilft dem auch keiner und ich bin meinem Job los.

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holgrio 30.05.2016, 15:29
29. Milch...

...muss einfach teurer werden. Es ist wie bei vielen Lebensmitteln: es kann nicht sein, dass da nur in Centbeträgen gehandelt wird.
Leider wird sich eine positive Marktentwicklung wahrscheinlich nur über eine Marktbereinigung erzielen lassen, fürchte ich. Mal sehen, was da noch zukünftig passiert. Ich glaube, das ist noch nicht wirklich abzusehen.

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