Forum: Wirtschaft
Niedrige Preise: Milchbauern sollen mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe bekomme
DPA

Die Milchpreise sind drastisch gesunken, nun sollen die deutschen Milchbauern Soforthilfen von mindestens 100 Millionen Euro bekommen.

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regelaltersrentner 30.05.2016, 15:32
30.

Zitat von bde175bd
haben nicht das Glück vom Steuerzahler gerettet zu werden. Wenn die Preise für "Übersetzungen" in den Keller rutscht, weil es zu viele auf dem Markt gibt, dann muss der Unternehmer umschwenken und kann nicht auf den Staat zählen.
Können sie sich noch daran erinnern, wer das Kurzarbeitergeld der Beschäftigten der Automobilindustrie und deren Zulieferer während der Finanzkrise bezahlt hat?
Darf ich ihnen auf die Sprünge helfen, es war der Steuerzahler.

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INGXXL 30.05.2016, 15:33
31. Staatliche Hilfen

an die Milchbauern sind falsch. Schließlich wurde die Überproduktion von ihnen verursacht. Und auf den Export zu hoffen ist völlig daneben

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benuron 30.05.2016, 15:33
32. Unfassbar dämlich

Es fällt einem wirklich schwer zu entscheiden, wer in diesem Karussell der Dümmste ist: die Verbraucher, die im Regal nach der billigsten Milch greifen, um dann über ihre Steuern die Subventionen zu finanzieren? Oder die Bauern, die weiterhin konventionell und zweifelhaft hergestellte Milch in Unmengen produzieren? Oder die genossenschaftlichen Großmolkereien, die über ihre Abnahmemengen den Preis immer weiter gedrückt haben? Oder die Sauköpfe in der Regierung, die nach immer gleichem Prinzip mal eben quick-and-dirty Geld verteilen, statt endlich das System Hochleistungslandwirtschaft in Frage zu stellen? So ein Käse!

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Spiegelleserin57 30.05.2016, 15:34
33. Die Molkereien verdienen!

Was wir Endverbraucher bezahlen ist der Preis der Molkereien. Die Bauern wurden vorgewarnt und haben trotzdem ihre Betriebe erweitert. Biomilch kostet zur Zeit über 1€ Das zeigt doch deutlich wer hier verdient. Die Biobauern bekommen mit Sicherheit weniger als 50Cent.
Andere Wirtschaftszweige bekommen auch keine Unterstützung. Niemand fragt bei Angestellten wenn Firmen Pleite gehen wie die Familien weiter existieren. Ausserdem erhalten viele Bauern schon die umstrittenen Agrarsubventionen. Die Bauern müssen endlich wirtschaften lernen. Es ist nicht nachvollziehbar wieso jetzt Steuergelder fuer diese ungerechtfertigten Subventionen verwendet werden!
Wir Endverbraucher zahlen schon genug Steuern und da sollte der Minister mal die Molkereien in die Schranken weisen. Es ist auch nicht nachvollziehbar dass man einfach weiter wirtschaftet wie bisher OBWOHL schon vorher Warnungen an die Bauern ergangen sind!

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zweifler001 30.05.2016, 15:34
34. Das ist typisch für die Politik

Für den Erhalt der Schulen und Straßen ist kein Geld da. Aber wenn einige unfähige Bauern sich verspekuliert haben, ist auf einmal Geld reichlich vorhanden.

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westfalen7 30.05.2016, 15:34
35.

Zitat von EXFHSSZIGB
wir haben eine Wirtschaftsordnung die so etwas regelt. Lasst den Preis noch 30% fallen, es werden einige Anbieter wirtschaftlich nicht überleben und danach haben die restlichen Anbieter ein besseres Geschäft als vorher. Das ist das Wirtschaftsmodell auf dem unser Grundgesetz fusst.
Genauso ist es.Herr Gabriel hilft mir auch nicht,wenn es uns schlecht geht.Da müssen wir alleine raus und wollen es auch,ohne Staatsgeld!!

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elgrande78 30.05.2016, 15:35
36. Bingo

Zitat von nijesh
Seltsam, dass eine der Ursachen für den Preisverfall, nämlich die Russland-Sanktionen mit keinem Wort erwähnt werden!!! Anstatt die Bauern zu subventionieren sollte der Handelsboykott mit den "bösen" Russen sofort aufgehoben werden. Dann stiege die Nachfrage und der Preis würde wieder steigen. Aber das wollen natürlich die "guten" USA nicht... Jämmerlich diese Unfähigkeit deutscher und europäischer Politiker zu erleben.
Es kann halt nicht sein, was nicht sein darf....

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.ein-jahr-russland-embargo-embargo-kostet-bauern-eine-milliarde-euro.0df3c1be-5cfa-473a-86a7-877b10a1cd7f.html

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Iggy Rock 30.05.2016, 15:36
37. Papa Staat hilft

Verluste zu sozialisieren liegt derzeit voll im Trend. Bei den Bauern hätte ich sogar Verständnis dafür, wenn sie denn endlich alle daraus lernen würden. Ist es so schwer zu begreifen, dass konventionelle Landwirtschaft, mit immer größer immer mehr und möglichst billig produzieren, kein Zukunftsmodell mehr sein kann?

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monsineur 30.05.2016, 15:36
38. Ein paar pleite gehen lassen bitte..

Ich könnte auch anfangen was zu produzieren das keiner braucht und dann beim Staat das betteln anfangen.
Die denke die da in der Ecke herrscht und die Selbstverständlichkeiten versteh ich überhaupt nicht.
Sollte mal eine Unterversorgung mit Milchprodukten eintreten werden wir auch nicht sterben und es würden wohl schnell die benötigten Kapazitäten geschaffen.

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keksguru 30.05.2016, 15:37
39. Planwirtschaftsmethoden

sind die denn alle irre? Das ist ein einfaches Gesetz: Angebot höher als Nachfrage: Preis sinkt. Dafür darf man die Bauern nicht noch belohnen, die ja gezielt ihre Kapazitäten ausgebaut hatten nachdem die EU Milchquoten abgeschafft wurden. Die Quote hatte so ihren Sinn, nämlich die wildgewordenen Milchproduzenten im Zaum zu halten. Wenn man einen freien Markt will dann müssen die Bauern pleitegehen, die das Wirtschaften nicht gelernt haben.

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