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Niedrige Renten: So schützen Sie sich am besten vor Altersarmut
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Was bleibt von der Rente? Für viele Menschen nicht viel. Gerade Geringverdienern und Teilzeitbeschäftigen droht die Altersarmut. Private Vorsorge kann helfen - doch auch dabei lauern Fallstricke.

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Hirndummy 23.04.2016, 17:40
180. In der Schweiz gibt es doch auch Sterbhilfe

Zynisch kann man inzwischen sagen, dass bis in den Bereich der Durchschnittsverdiener hinein der Schutz vor Altersamut nur noch der Gang in die Schweiz wäre: zu einem Sterbehilfeverein. Aber vielleicht lassen sich ja doch nicht so viele Menschen auf Dauer verdummen, dass ihnen Flüchtlinge ihre Arbeit, Hartz IV und zuletzt die Rente wegnehmen. Keines der Probleme ist mit den Flüchtlingen enststanden und keines der Probleme wird sich lösen, verschwänden über Nacht alle Flüchtlinge. Aber es könnte sich der politische Druck der Wähler auf die etablierten Parteien so sehr erhöhen, dass Reformen auch gegen einfussreiche Interessengruppen durchgesetzt werden, wollen die Parteien "überleben": Selbstständige, Beamte, Besserverdiener jenseits der Freigrenze u.a. rein in das gesetzliche Rentensystem. Sicherlich sind auch weitergehende Reformen und eine Ergänzung des Solidarprinzips notwendig. KApitalstock, Rücklagen usw. Wobei die extrem zu schützen wären, denn bei unserer politischen Klasse wäre die Anlage eines Kapitalstocks so, als wenn man einen Junky bitten würde, ein paar Päckchen Koks aufzubewahren. Das Rentensystem muss erweitert werden: nicht nur um mehr Beitragszahler, sondern auch um zusätzliche Finanzierungsquellen. Die lassen sich für Nomalverdiener eben nicht selbst realiseren (aktuelles Beispiel: Lebensversicherungen), sondern nur gesamtgesellschafdtlich organiseren.

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cearense2 23.04.2016, 17:41
181. Immer die gleiche Leier

Zitat von tatsache2011
Schon heute zahlen die Beitragszahler für kinderlose Rentner .......
hatten Sie schon mal einen Steuerbescheid eines gut verdienenden kinderlosen in der Hand ? Sicher nicht !

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Paul-Merlin 23.04.2016, 17:42
182. Stimmt so auch nicht ..

Zitat von justus65
Damit meine ich, daß die Basis der solidaren Einzahler verbreitert werden muß. Beamte, Selbständige und Freiberufler wie Sie, müssen genauso in das solidare Rentensystem einzahlen und schon klappt es wieder mit der ausreichenden Auszahlung. Mit Verlaub verehrter Mitforist, aber das ist grober Unfug. Wenn diese Menschen einzahlen, wollen sie säter auch Rente beziehen, es sind zwar mehr die einzahlen, aber auch mehr die bezahlt bekommen, es wird nicht funktionieren. Zu den Beamten - ich hatte mal dei gleichen Vorurteile, wie sie: 1. Die Pension soll die gesetzliche rente + eine Betriebsrente abdecken, muss demnach höher sein als die reine gesetzliche Rente. 2. Beamte zahlen über 25% Rentenversicherungsbeitrag, sehen sie zwar nicht auf der Kohnabrechnung, ist aber so. Der Betrag wird schon vor der Nennung des Bruttolohns abgezogen. Wie kommt man auf die Prozentzahl? In den 50er Jahren wurde beschlossen, dass der Bruttolohn von Beamten um 7,5% geürzt wird - wegen Pension. Mit Arbeitgeberanteil macht das 15%. In den 70er Jahren wurd das auf 8,25% erhöht - macht also 16,5%. Seit Kohls Zeiten werden Beamten bei jeder Gehaltserhöhung 0,2% abgezogen, mit Arbeitgeberanteil also 0,4%. Bei im Schnitt einer Gehaltserhöhung pro Jahr und 25 Jahren macht das weiter 10%, insgesamt also 26,5% Rentenbeitrag. Würde der Staat das Geld anlegen, wie es sich für eine Betriebsrente gehört, gäbe es keine Probleme mit Pensionszahlungen, die Beamten hätten genug angespart. Aber as Geld wird im Budeshaushalt verfrühstückt. Denken sie mal daran, wenn sie wieder staatliche Leistungen in Anspruch nehmen (Straßen, Kultureinrichtungen, Kindergäten, Schulen, Universitäten, Krankehäuser, etc.) überall stecken auch die Rentenversicherungsbeiträge von Beamten drin.
Denn mit der Verbreiterung der Einzahler wird in jedem Fall Zeit gewonnen, mindestens 25 Jahre, weil die Einzahler lange Zeit die Zahl der Empfänger überschreiten wird. Verbindet man dies mit einer nach oben ungedeckelten Einzahlungspflicht für Jedermann und einer Rentenobergrenze (schweizer Modell) dann wird das System schon mal wesentlich stabiler, einfach weil mehr Geld hereinkommt. Mit diversen Maßnahmen, u. a. der 0,2 % Kürzung bei den linearen Besoldungserhöhungen hat der Gesetzgeber versucht die BfA-Kürzungen auch bei den Beamtenbesoldungen nachzuvollziehen. Die enormen Einschnitte bei den BfA-Renten sind den Beamten gleichwohl erspart geblieben. Ein Höchstruhegehalt von 71,25 % des letzten Gehalts bleibt selbst für Betriebsrentenempfänger ein unerreichbarer Traum, davon abgesehen, dass ein Großteil der Arbeitnehmer eben gar keine Betriebsrente bezieht. Die Höhe der BfA-/Betriebsrente richtet sich zudem nach dem deutlich niedrigeren Durchschnittsverdienst seines ganzen Arbeitslebens. So bleibt es eben ein Fakt, dass die Pensionen so im Schnitt doppelt so hoch ausfallen wie die Renten.

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hadwerker 23.04.2016, 18:03
183. Ungerecht

Später wird in Deutschland die Binnennachfrage zusammenbrechen. Wer von der jetzt normalverdienenden und 8,50 Euro Jobern soll dann noch Geld für Konsum übrig haben. Die Städte und deren Geschäfte,die Internetshops etc,alle werden das merken,im negativem Sinne. Meiner Meinung gibt es eine Lösung für das Rentenproblem. Alle ,auch Beamte etc. sollen in die Rentenkassen einzahlen un d zwar jeder etwa 40 Jahre. Das schaffen doch schon viel nicht. Und Menschen, die mit 15 in eine Lehre gegangen sind und mit 60 45 Jahre Einzahlzeit hinter sich haben haben ihren Ruhestand mit halbwegs vernünftiger Alterversorge sehr wohl verdient!!!

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geotie 23.04.2016, 18:08
184.

Zitat von INGXXL
Alert Armut ist ein gutbezahlter Job bei einem Konzern der eine gute Betriebliche Altersversorgung hat. Der zweit beste Weg ist Beamter zu werden. Wer halbtags arbeitet muss es sich halt leisten können.
Und der dritte beste Weg ist gleich Politiker werden. Nur wenige Jahre und schon hat man im Alter vollends ausgesorgt.

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supergrobi123 23.04.2016, 18:12
185.

Zitat von karl-felix
möchte nicht gerne Wasser in Ihren Wein schütten , aber RWE hat z.B. die Dividende auf 0 gesetzt. Da waren vorher schon mal 4,50 Euro drin . Rendite von ca. 10% auf 0 in ganz kurzer Zeit. Dividenden sind stark von der Unternehmensphilosophie abhängig und das ist so in Ordnung, da diese öffentlich kommuniziert wird. Richtig gute Firmen z.B. haben die angenehme Angewohnheit nur minimale Dividenden auszuschütten . Die Argumentation klingt schlüssig : Der Gewinn wird in das eigene Unternehmen reinvestiert und wo wollen Sie Ihr Geld besser anlegen als in dem besten Unternehmen der Welt ? Ausserdem spart es eine ganze Menge an Kapitalertragssteuern . Die Höhe der Dividende schwankt also von Untern ehmen zu Unternehmen sehr stark , genau wie von Branche zu Branche. Kleiner Tipp : Schauen Sie nicht auf die absolute Dividende sondern auf die Dividendenrendite. Beispiel : Johnson&Johnson. Die Dividenden Rendite ist gefallen von 3,5% aufjezt 2,8% und Gustavsche lobt die ständig steigenden Dividenden und will zum Höchstkurs kaufen . Brandgefährlich, da die sinkende Dividendenrendite aus eine evtl. Überbewertung hinweist . Der Junge betreibt Kamikaze und will bei einer Brutto-Dividendenrendite von 2,8% im Schnitt nach Steuern 4% erwirtschaften . Der erzählt hier was vom Pferd. Eine hohe Dividendenrendite kann oft ein Zeichen der Unterbewertung eines Unternehmens sein und Kurssteigerungen wahrscheinlich machen , vice versa. Nie ein fundamentales Kriterium allein betrachten .
Keine Ahnung, worauf Sie hinaus wollen. Ich habe nirgendwo gelesen, dass Gustavsche irgendwem RWE zum Kauf empfohlen hätte.
Johnson&Johnson hingegen ist ein sog. Dividend Aristocrat, ein Unternehmen das rund 50% der Gewinne reinvestiert (was Ihrer Ansicht nach ja das tollste überhaupt ist) und die andere Hälfte an die Aktionäre ausschüttet (was man als Aktionär durchaus begrüßt, mein Bäcker akzeptiert nämlich nur Euro). Seit nunmehr 53 Jahren in Folge hat J&J die ausgezahlte Dividende erhöht, in den vergangenen 10 Jahren hat sie sich dadurch nach und nach verdoppelt. Dass der aktuelle Kurs recht hoch ist, ist weitesgehend nebensächlich. Sie können sich noch heute J&J-Aktien kaufen und sich über 2,8% "Zinsen" freuen, die sich Jahr für Jahr erhöhen und wahrscheinlich in 10 Jahren wieder verdoppelt haben werden. Dann kassieren Sie 5,6%. 10 Jahre später sind es 11,2%. Nach 30 Jahren, zum Renteneintritt dann 22,4%. Ihr eingesetztes Kapital hat sich bis dahin wahrscheinlich auch noch vervielfacht.
Sie haben recht, man könnte eventuell einen günstigeren Zeitpunkt finden, aber der Kauf von J&J-Aktien als Teil(bitte Risiko streuen!) der langfristigen Altersvorsorge ist alles andere als Kamikaze! Das ist eine grundsolide Sache, die mit einiger Sicherheit drastisch weniger finanzielle Risiken in sich birgt als ein Immobilienkauf samt sechsstelliger Verschuldung. Und drastisch mehr einbringt als jede Riesterrente.

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Stäffelesrutscher 23.04.2016, 18:12
186.

Zitat von joG
....man "Die Renten sind sicher" nicht zivil-und strafrechtlich verfolgt. Die Aussage war erkennbar nicht durch die Personen zu halten, handelt es doch technisch um ein Schneeballsystem bei dem damals zu erkennen war, dass die es tragende Demographie weg brach. Ein Banker würde dafür ins Gefängnis landen und mit seinem privatem Vermögen haften.
Völliger Quatsch. Die Rente war sicher, bis die Agenten von Maschmeyer und Co beschlossen, viel Geld zu machen, indem sie die gesetzliche Rente kaputtmachten.
Österreich zeigt, wie es anders geht - und auch Österreich ist erzkapitalistisch.

Übrigens, Herr Tenhagen, erklären Sie doch mal dem erstaunten Volk, wie »Ein solcher Rentenpunkt ist in Westdeutschland 29,21 Euro spätere Rente wert, in Ostdeutschland 27,05 Euro.« mit dem Grundgesetz vereinbar sein soll.

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cearense2 23.04.2016, 18:14
187. Nagel auf den Kopf getroffen

Zitat von Attila2009
ne Bertelsmannstudie ? Schon mal nachgedacht wer die finanziert ? Wir haben kein demografisches Problem ( das haben die Schweizer und Österreicher auch ) sondern ein Verteilungsproblem. Alles andere ist Ablenkungsmannöver der oberen Eliten.
Richtig, oben wird abgesahnt der Rest bekommt die Krümel. Man muss sich nur die Ansprüche unserer lieben Politpromis mal anschauen um zu begreifen was hier eigentlich abläuft. Jedoch bei geschätzten 85% Stimmvieh wird das wohl nix mehr werden in diesem Leben ! Keine Steuern für Großkonzerne, Befreiung und Förderung der Industrie mit Steuergeldern, keine Vermögenssteuern, Versicherungsfreiheit von Beamten Selbständigen u.a........

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moi1 23.04.2016, 18:26
188.

Private Vorsorge kann überhaupt nicht helfen, weil es bei privaten Geldgeschäften in nicht unerheblichen Maß darum geht den "Geschäftspartner" übers Ohr zu hauen.

Und da der Gesetzgeber mit Lobbyisten unterwandert ist, gibt es auch keine Transparenz und Regeln.

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herbert 23.04.2016, 18:27
189. Die Ursache ist bei Fischer und Schröder zu suchen

Rot Grün seinerzeit hatten den Spruch umgesetzt: Die staatlichen Leistungen des Staates zu kürzen!
Die Rente wurde gekappt §55 und jedes Jahr wird sie weniger.
Dann wurde Hartz4 eingeführt und die Riester Rente. Eine Rente wo sich die Versicherungen dumm und dämlich dran verdienen und für den Rentner kommt nichts raus.

Fazit!

Rot Grün sind die Verursacher dieser chaotischen Politik !

Die SPD wählt heute, der sich mit Politik auskennt, niemand mehr!

Die Grünen als Mitverursacher geben sich heute aus, indem sie die Welt retten wollen. Bitte nicht darauf reinfallen !

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