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Niedrige Renten: So schützen Sie sich am besten vor Altersarmut
DPA

Was bleibt von der Rente? Für viele Menschen nicht viel. Gerade Geringverdienern und Teilzeitbeschäftigen droht die Altersarmut. Private Vorsorge kann helfen - doch auch dabei lauern Fallstricke.

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Lagrange 23.04.2016, 10:08
10.

es wird auf die Banken, Versicherungen und die Politik geschimpft was das Zeug hält. Aber als Lösung präsentieren Verbraucherschützer und sog. Experten Banksparpläne (weil geringe Kosten) oder ETFs (kennt der "einfache" Arbeiter nicht). Lösungsvorschläge also gleich null. Hier wird sogar empfohlen sich reich zu heiraten ?.
Es ist zur Zeit einfach nicht möglich sein Geld sicher zu vermehren. Entweder hat man das Glück und bekommt von seinem Arbeitgeber eine ordentliche betriebliche Altersversorgung (mein Arbeitgeber verdoppelt meinen Beitrag = Rendite von 100%) oder man legt das Geld einfach aufs Konto. Durch die niedrige Inflation verliert man hier nicht viel.
Ich werde mein überschüssiges Geld in ETFs investieren - dazu muss man sich aber mit der Thematik etwas beschäftigen

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herr wal 23.04.2016, 10:08
11.

*
Sparer müssen aber in jedem Fall genau hinschauen. Denn die Unterschiede zwischen einem guten Riester-Vertrag und einem schlechten Riester-Vertrag machen (egal wann sie ihn abgeschlossen haben) beim Ansparen oft den Preis eines Kleinwagens aus. Die Unterschiede zwischen einer guten und einer miserablen Betriebsrente sind genauso groß. … Heiraten wäre auch eine Option - aber nur jemanden mit besseren Rentenaussichten. Liebe vergeht, Hektar besteht, hieß es früher in der Landwirtschaft.
*


Recht interessant. Aber wieso muß darüber überhaupt etwas geschrieben werden ? Es war doch vor einigen Jahren immer von „mehr Eigenverantwortung“ die Rede. (Ich weiß gar nicht mehr, war das die SPD ? Oder die FDP ?) Und wer diesen Appell pflichtgemäß ernstgenommen und sich zwischen Feierabend und Zubettgehen gründlich informiert hat, der hat das alles, was Herr Tenhagen hier schreibt, doch schon vor 10 Jahren selbst rausgefunden !

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gustavsche 23.04.2016, 10:09
12.

1. Riestern lohnt sich generell nicht, weder für Geringverdiener, noch für Normal- und Gutverdiener. Man muss nur mal gesunden Menschenverstand daran gehen. Man fässt sich an den Kopf, wie so ein Mist im 21 Jahrhundert entwickelt werden konnte. Riester ist nur für abhängige Beschäftigte, als ob man ein Leben lang abhängig beschäftigt ist oder selbstständig. Auf Biographien von Menschen, die von den Selbständigkeit in die abhängige Beschäftigung und zurückwechseln, hat Riester keine Antwort. Die Riester-Konzipierer waren gedanklich immer noch im 19. Jahrhundert verhaftet.

2. Sparen und Investieren (in Bildung und Aktien) sind das A und O. Was besseres gibt es nicht. Ich habe in diesem Jahr schon über 1200 € an Dividenden erhalten. Diese werden fleißig reinvestiert. Ich habe mir errechnet, dass mein Portfolio von 150000 € Wert jetzt schon Altersvorsorge genug sind. Bis zur Rente habe ich noch über 30 Jahre. Bis dahin wird der Wert noch kräftig steigen und es werden noch viele Dividenden ausgeschüttet werden.

3 Rentenversicherung sind Langlebigkeitsversicherungen. Was ist, wenn man frühzeitig den Löffel abgibt? Dann bekommt die Witwe noch ein kleines Taschengeld. Na prima. Aktien sind Eigentum und damit Erbmasse.

4. Auf die Politik ist kein Verlass. Die Gesellschaft muss aus sich heraus die Lösungen entwickeln. Die Beamten und Politiker, zu über 97 % keine Investmenterfahrungen vorweisen können noch auf selbst geschaffene Vermögenswerte, können die Lösungen nicht liefern. Es gilt: Lesen, Lesen, Lesen. Sich bilden. Und erste Erfahrungen an der Börse zu sammeln. Einfach anfangen. Es ist wie mit dem Fahrradfahren. Nur darüber zu sinnieren, bringt einen nicht von A nach B und zum Radfahrexperten wird man auch nicht. Man setzt sich rauf und fährt. Jeder ist als Radfahranfänger gestürzt. Ich bin sogar in die Dornenhecke gefahren. Als Aktionär habe ich anfangs auch ein paar Fehler gemacht. Aber da es nicht um viel Geld ging, ist es nicht schlimm. Wer jetzt mit 50 dasteht und 100000 € Cash hat und alles auf eine Karte setzen muss, überlebt das Fahren in die Dornenhecke nicht.

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gustavsche 23.04.2016, 10:10
13.

1. Riestern lohnt sich generell nicht, weder für Geringverdiener, noch für Normal- und Gutverdiener. Man muss nur mal gesunden Menschenverstand daran gehen. Man fässt sich an den Kopf, wie so ein Mist im 21 Jahrhundert entwickelt werden konnte. Riester ist nur für abhängige Beschäftigte, als ob man ein Leben lang abhängig beschäftigt ist oder selbstständig. Auf Biographien von Menschen, die von den Selbständigkeit in die abhängige Beschäftigung und zurückwechseln, hat Riester keine Antwort. Die Riester-Konzipierer waren gedanklich immer noch im 19. Jahrhundert verhaftet.

2. Sparen und Investieren (in Bildung und Aktien) sind das A und O. Was besseres gibt es nicht. Ich habe in diesem Jahr schon über 1200 € an Dividenden erhalten. Diese werden fleißig reinvestiert. Ich habe mir errechnet, dass mein Portfolio von 150000 € Wert jetzt schon Altersvorsorge genug sind. Bis zur Rente habe ich noch über 30 Jahre. Bis dahin wird der Wert noch kräftig steigen und es werden noch viele Dividenden ausgeschüttet werden.

3 Rentenversicherung sind Langlebigkeitsversicherungen. Was ist, wenn man frühzeitig den Löffel abgibt? Dann bekommt die Witwe noch ein kleines Taschengeld. Na prima. Aktien sind Eigentum und damit Erbmasse.

4. Auf die Politik ist kein Verlass. Die Gesellschaft muss aus sich heraus die Lösungen entwickeln. Die Beamten und Politiker, zu über 97 % keine Investmenterfahrungen vorweisen können noch auf selbst geschaffene Vermögenswerte, können die Lösungen nicht liefern. Es gilt: Lesen, Lesen, Lesen. Sich bilden. Und erste Erfahrungen an der Börse zu sammeln. Einfach anfangen. Es ist wie mit dem Fahrradfahren. Nur darüber zu sinnieren, bringt einen nicht von A nach B und zum Radfahrexperten wird man auch nicht. Man setzt sich rauf und fährt. Jeder ist als Radfahranfänger gestürzt. Ich bin sogar in die Dornenhecke gefahren. Als Aktionär habe ich anfangs auch ein paar Fehler gemacht. Aber da es nicht um viel Geld ging, ist es nicht schlimm. Wer jetzt mit 50 dasteht und 100000 € Cash hat und alles auf eine Karte setzen muss, überlebt das Fahren in die Dornenhecke nicht.

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INGXXL 23.04.2016, 10:12
14. #6

Die Aussage die Renten ist sicher War und ist richtig. Es geht um die zukünftige Höhe.

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rohanseat 23.04.2016, 10:12
15. Sollten wir

evtl. mal von unserem hohen "lebensstandard" runter kommen? Die wünsche für wohnraum und lebensstandard haben sich schon lange von einem eigentlich notwendigen entfernt.-Das beginnt mit wohnungseinrichtungen die weit entfernt davon sind >dem einkommens niveau< zu entsprechen.Wenn ich jüngere menschen höre das ein wohnzimmer mindestens 25 m² haben muß und ein haus ca. 120m² wohnfläche (mit umkleideraum) dann stimmt die linie nicht mehr.-Für mich ist das maßlos.Essen muß im restaurant erfolgen, kochen zu hause??Es gibt doch fertig essen.Coffee to go ohne zeit für sich selber!--
Wir, ( ich bin 74 jahre alt) die wir dieses land aufgebaut haben waren froh wenn wir ein dach über dem kopf hatten.Leider werden die jüngeren durch gezielte werbung dazu verführt sich einen unrealen lebensstandard zu erträumen.-Was wichtig ist, ist nicht Riester oder sonstige zusatz renten da stopfen sich konzerne die taschen voll.-Die beste alters versicherung ist immer noch ein kleines bezahltes haus in verbindung mit der staatlichen rente.

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zynik 23.04.2016, 10:14
16. Großes Kino mal wieder.

Genialer Tipp vom Renten-Experten für Geringverdiener: Mehr Geld verdienen und dann "privat" vorsorgen. Oder anders: Seht selbst zu, wie ihr klarkommt.

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tompat 23.04.2016, 10:15
17. Das System sellbst muss auf den Kopf!

Und zwar richtig. Die aktuellen Möglichkeiten i.S. "Vorsorge" sind eine absurde Zumutung, wie es bereits recht anschaulich beschrieben wird. Vorsorge, die diesen Begriff tatsächlich verdient, können sich nur noch wenige leisten. Gleichzeitig werden alle Versuche der Bürger, sich friedlich und effizient selbst zu helfen, im Keim erstickt. Z.B. wenn sie versuchen, zu vermieten, was sie selbst anbieten können: Wohnraum oder alle möglichen, sehr nützlichen Dienste. Hierunter fallen insbesondere auch die so genannten Tauschringe (1x googlen!!!), durch die Tausende endlich wieder, neben aktiver, konstruktiver Teilnahme an der Gesellschaft, auch echten, existentiell direkt brauchbaren Gegenwert für ihre Dienste bekommen. Musste man dringend totregeln und mit Steuern belasten, richtig? https://tinyurl.com/zr85sof

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frummler 23.04.2016, 10:16
18. wenn ich das immer lese grml?

der deutsche durchschnittsverdiener?
in welchem land leben die eigentlich alle?
in dem deutschland in dem ich wohne können mehr als die halfte überstunden schieben wie sie wollen und kommen doch niemals auch nur anssatzweise an den wert des angeblichen deutschen durchschnittsverdiener herran?
und dann immer die gelabbere von wegen vorsorge? vorsorge wovon denn?

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vox veritas 23.04.2016, 10:16
19.

Was das Land (und das Rentensystem) wirklich braucht, ist eine echte Familienpolitik, die es den Menschen erlaubt auch wirklich Kinder haben zu wollen. Momentan ist es doch eher so, daß sich niemand Kinder leisten kann oder will,

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