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Niedrige Renten: So schützen Sie sich am besten vor Altersarmut
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Was bleibt von der Rente? Für viele Menschen nicht viel. Gerade Geringverdienern und Teilzeitbeschäftigen droht die Altersarmut. Private Vorsorge kann helfen - doch auch dabei lauern Fallstricke.

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Andreas1979 23.04.2016, 19:13
200. Mir tun nur die Generation 87-99 Leid.

Alle anderen konnten zu guten Zinsen Vorsorge betreiben und danach weiß jeder, dass ohne Bildung in der Gesellschaft kein Baum mehr auszureißen ist. Da hat jeder in jungen Jahren auf sich zu schauen.

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gustavsche 23.04.2016, 19:16
201.

Zitat von pasajo
Die deutsche Einheit wäre DIE Gelegenheit gewesen dieses unfaire und bald unbezahlbare System der Altersrenten zu erneuern. Statt dessen kamen Hundertausende Empfänger dazu die nie Einzahler waren, von den ganzen versicherungsfremden Leistungen gar nicht zu reden. Ich würde das skandinavische Modell bevorzugen. Alle zahlen ein weil es steuerfinanziert ist, und Steuern zahlen auch Selbständige und Beamte. Das verfilzte Steuersystem auch mal vereinfachen, ohne Steuersparmodelle und Schlupflöcher. Einfacher und gerechter. Aber ist halt politisch nicht gewollt und richtig rangetraut hat sich auch noch keiner.
Ich kann es einfach nicht mehr hören: Es kamen aber auch sehr viele neue Einzahler dazu. Außerdem waren die Fertilitätsrate in der DDR bis 1990 stabil über 2 Kinder pro Frau.

Aber natürlich hätte man das Rentensystem umbauen müssen und man hat die Chance vertan.

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Boone 23.04.2016, 19:18
202. Astronomischer Reichtum

Dieser Planet, Deutschland allein, ist unvorstellbar reich. Wir ist müssen nur einfach denen das Geld wegnehmen, die es zuvor uns weggenommen haben. Wenn 1 % der Bevölkerung 60% des gesamten Vermögens der BRD besitzen, dann ist es an der Zeit, diese Leute zur Kasse zu bitten. Anschliessend beenden wir den Raubtierkapitalismus, schaffen die Zinsen ab, nehmen den Banken die Lizenz zur Geldschöpfung und v.a.m. und dann klappts auch mit der Rente.

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sasscha 23.04.2016, 19:27
203.

Heiraten wäre auch eine Option - geiler Tipp.

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gustavsche 23.04.2016, 19:28
204.

Zitat von gorlois7
Ich habe einen Arbeitsweg von 40 Km. Mit dem Auto 25 Minuten, mit dem ÖPNV 1,5 Stunden und 5X umsteigen. Mehrere meiner KollegeInnen haben solch einen Anfahrtsweg.( Bitte, bitte keine Fahrgemeinschaft empfehlen!) Auch gibt es Leute, die Kinder gekriegt haben statt sich mit Aktien zu beschäftigen! Wenn ein Kind krank wird, nutzt ein Fahrrad nix! Mag es noch so teuer und wohlgepflegt sein. Auch ab einen gewissen Alter fährt man nur noch ungern bei Regen Es ist schön, dass Sie so gut für sich vorgesorgt haben, aber es gibt halt eine grosse Anzahl an Menschen, die aus verschiedenen Gründen dazu nicht in der Lage sind. und denen es auch nicht hilft, wenn Sie Ratschläge erteilen: auch Ratschläge sind Schläge!
Natürlich muss man differenzieren, für wen ein autoloses Leben geeignet ist und für wen nicht. Deswegen ist mein Hinweis, wie man sparen kann, nicht falsch.

Ich kenne aber genug kinderlose Singles, die mit mit fetter Karre vorfahren und einen ähnlichen Arbeitsweg wie ich habe (ca. 3 km).

Hätte ich Familie, sähe es sicherlich auch anders aus. Ich würde aber auch nicht panisch in ein Haus auf dem Land ziehen, nur weil ein Kind da ist. Solche Leute kenne ich auch und dann wundern die sich, dass sie lange Fahrwege haben, wenn zum Kinderarzt geht.

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karlsiegfried 23.04.2016, 19:29
205. Ein sicherer Tipp

Vorher und mit dem Restgeld in die Karibik oder anderswohin abhauen. Spass haben und zum richtigen Zeitpunkt .....

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gustavsche 23.04.2016, 19:36
206.

Zitat von gorlois7
Kucke an! Ist das so? Den Staat fordern, aber dem Staat nicht geben und Anderen Moral predigen!
Natürlich sollte man schwarz vermieten, wenn das möglich ist. Ich erlebe gerade, wie der Staat Menschen zur Kasse bittet, weil in einem Testament ein lebenslanges Wohnrecht vererbt wurde. Da hält der Staat die Hand auf. Ich finde das unmöglich, denn dass die Person keine Miete zahlen muss, ist für sie notwendig, überhaupt wirtschaftlich tätig sein zu können. Ansonsten hätte sie einen Anfahrtsweg von 50 km statt 6 km.

Ich finde das unverschämt, denn der Erblasser hatte sich sozial vernünftig gehalten und dem Staat fällt nichts anderes ein, eine Phantasiemiete und einen Barwert auszurechnen, um vom einen Erbe von zigtausend Euro auszugehen, dass dann besteuert wird.

Übrigens: Wo fordere ich den Staat? Wo predige ich Moral? Ohne Schattenwirtschaft wäre unser Land längst pleite.

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supergrobi123 23.04.2016, 19:38
207.

Zitat von eifrigerleser
Ich verfolge die gleiche Strategie wie Sie. Ich kümmere mich selber um meine Angelegenheiten und bleibe daher flexibel. Was meine "Gerechne" angeht: Es ging um ein sogenanntes "Riester"-Produkt, wenn ich mich nicht irre. Der Herr zahlt pro Jahr: 12*120 € = 1440€ + 154 € Zulage = 1594 € =! 4% des Jahresbruttos daraus folgt: Sein Jahresbrutto beträgt knapp 40.000 € Unter Annahme von LSt.Klasse I folgt ein Grenzsteuersatz von 35.84 % (2016) (1594 € * 35.84 %) - 154 € = 417,29 € Steuervorteil Das heißt: Der Herr spart jedes Jahr 1594 € inkl. Zulage Sein Nettobeitrag beträgt damit 1022,71 € und er bekommt 154 € + 417,29 € = 571,29 € jedes Jahr geschenkt. Das entspricht einer Förderquote von 35.84 % Auf 13 Jahre Laufzeit gerechnet: Es werden 20722 € angespart. Davon kommen 13295,23 € aus seinem Portemonnaie + 2002,00 € Grundzulage +5424,77 € Steuererstattung Abzüglich der Verwaltungs- und Abschlusskosten. 13 Jahre ist tatsächlich ein bisschen kurz. Der Herr erhält trotzdem eine lebenslang garantierte Rente in Höhe von 125 Euro.
Das ist falsch formuliert. Er erhält keine lebenslange Rente. Er erhält eine Rente ab dem 65 Lebensjahr für den Rest des Lebens.
Laut Statistik hat er dann noch rund 15 Jahre.
Davon abgesehen stimmt was mit Ihrer Rechnung nicht.
Ich komme allein auf eine Einzahlung von 18720 Euro in 13 Jahren.

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gustavsche 23.04.2016, 19:42
208.

Zitat von supergrobi123
Keine Ahnung, worauf Sie hinaus wollen. Ich habe nirgendwo gelesen, dass Gustavsche irgendwem RWE zum Kauf empfohlen hätte. Johnson&Johnson hingegen ist ein sog. Dividend Aristocrat, ein Unternehmen das rund 50% der Gewinne reinvestiert (was Ihrer Ansicht nach ja das tollste überhaupt ist) und die andere Hälfte an die Aktionäre ausschüttet (was man als Aktionär durchaus begrüßt, mein Bäcker akzeptiert nämlich nur Euro). Seit nunmehr 53 Jahren in Folge hat J&J die ausgezahlte Dividende erhöht, in den vergangenen 10 Jahren hat sie sich dadurch nach und nach verdoppelt. Dass der aktuelle Kurs recht hoch ist, ist weitesgehend nebensächlich. Sie können sich noch heute J&J-Aktien kaufen und sich über 2,8% "Zinsen" freuen, die sich Jahr für Jahr erhöhen und wahrscheinlich in 10 Jahren wieder verdoppelt haben werden. Dann kassieren Sie 5,6%. 10 Jahre später sind es 11,2%. Nach 30 Jahren, zum Renteneintritt dann 22,4%. Ihr eingesetztes Kapital hat sich bis dahin wahrscheinlich auch noch vervielfacht. Sie haben recht, man könnte eventuell einen günstigeren Zeitpunkt finden, aber der Kauf von J&J-Aktien als Teil(bitte Risiko streuen!) der langfristigen Altersvorsorge ist alles andere als Kamikaze! Das ist eine grundsolide Sache, die mit einiger Sicherheit drastisch weniger finanzielle Risiken in sich birgt als ein Immobilienkauf samt sechsstelliger Verschuldung. Und drastisch mehr einbringt als jede Riesterrente.
Ich habe tatsächlich J&J kürzlich gekauft. Das KGV schwankt um die 16. Nix Kamikaze. Dividendenrendite alleine, interessiert mich nicht. Dividendenwachstum ist viel charmanter. Viele Ami-Aktien sind mittlerweile recht teuer und J&J war mit das günstigste, was ich finden konnte.

Mein Depot kommt aber tatsächlich auf 4 % im Durchschnitt, weil manche Unternehmen richtig fette Dividenden auskehren. Hannover Rück habe ich 2010 für 37 € kauft. Im letzten Jahr gab es 4,25 € pro Aktien. In diesem Jahr sind es 4,75 €. Persönliche Dividendenrendite beträgt als 12,8 %.

Diversifikation ist wichtig und habe ich von Beginn an betrieben.

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gustavsche 23.04.2016, 19:48
209.

Zitat von Boone
Dieser Planet, Deutschland allein, ist unvorstellbar reich. Wir ist müssen nur einfach denen das Geld wegnehmen, die es zuvor uns weggenommen haben. Wenn 1 % der Bevölkerung 60% des gesamten Vermögens der BRD besitzen, dann ist es an der Zeit, diese Leute zur Kasse zu bitten. Anschliessend beenden wir den Raubtierkapitalismus, schaffen die Zinsen ab, nehmen den Banken die Lizenz zur Geldschöpfung und v.a.m. und dann klappts auch mit der Rente.
Die Reichen horten aber nicht ihr gesamtes Vermögen als Bargeld. Die haben Sachwerte, wie beispielsweise eine Weinsammlung. Wenn Sie dem Pöbel geben, wird der Pöbel das versaufen. Wenn Sie Firmenbeteiligungen umverteilen, dann wird der Pöbel diese an die Scheichs und Amis verkaufen und das Geld versaufen.

Es hat einen Grund, warum die einen reich und die anderen nicht reich sind. Und wenn Sie heute alles Vermögen gerecht verteilen würden, dann sähe es in wenigen Tagen wieder vorher aus. Manchen Leuten kann man einfach nicht erklären, dass ein dickes Aktienportfolio eine tolle Sache ist und einem mehr gibt als ein dicker Audi, Benz oder BMW.

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