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Niedrige Renten: So schützen Sie sich am besten vor Altersarmut
DPA

Was bleibt von der Rente? Für viele Menschen nicht viel. Gerade Geringverdienern und Teilzeitbeschäftigen droht die Altersarmut. Private Vorsorge kann helfen - doch auch dabei lauern Fallstricke.

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ichbinsjetzt 24.04.2016, 10:15
280. Was war früher besser?

Die Einstellung hat sich geändert. Es werden Parteien gewählt, die jetzt das Geld verteilen, das später fehlt. Auch wer für offene Grenzen ist, muss damit rechnen, dass Armut und Niedriglöhne importiert und Arbeitsplätze exportiert werden. Überleben können nur diejenigen, die den Trend mitmachen und davon wirtschaftlich profitieren. Komischerweise halten aber gerade die politischen Gruppen daran fest, die meinen den unteren Rand zu vertreten, offene Grenzen und Zuwanderung, weil sie meinen politisch davon zu profitieren. Das deutsche System verliert immer mehr Finanzierer, der bisherige Ausgleich durch Produktivität geht an immer mehr Leistungsbezieher verloren. Wer Millionen von Menschen aufnimmt und diese mit gleichen Leistungen, sogar mit Zusatzleistungen versorgt, die man der arbeitenden Bevölkerung vorenthält, braucht nicht jammern und so tun, als ob das Problem nicht bekannt wäre.

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Andree Bremen 24.04.2016, 10:17
281. Weiterbildung

Weiterbildung und ein hohe Bildung sind das Mittel gegen Armut, Arbeitslosigkeit und ein kurzes Leben! Menschen an der Kasse und Sachbearbeiter im Büro wird es in 20 Jahren nicht mehr geben.

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bauklotzstauner 24.04.2016, 10:18
282.

Zitat von herbert
Rot Grün seinerzeit hatten den Spruch umgesetzt: Die staatlichen Leistungen des Staates zu kürzen! Die Rente wurde gekappt §55 und jedes Jahr wird sie weniger. Dann wurde Hartz4 eingeführt und die Riester Rente. Eine Rente wo sich die Versicherungen dumm und dämlich dran verdienen und für den Rentner kommt nichts raus. Fazit! Rot Grün sind die Verursacher dieser chaotischen Politik ! Die SPD wählt heute, der sich mit Politik auskennt, niemand mehr! Die Grünen als Mitverursacher geben sich heute aus, indem sie die Welt retten wollen. Bitte nicht darauf reinfallen !
Es ist NICHT nur Rot-Grün! Es sind und waren immer auch Union und FDP! die haben das Ganze mitgetragen (Bundesrat), bzw. vorexerziert. Beispiel "Nachhaltigkeitsfaktor". Das ist die von Ihnen erwähnte Rentenkürzung in Form einer Jahr für Jahr immer niedrigeren Rente für Neurentner, die mit 43 Prozent im Jahr 2030 vollends greift, und Hauptursache der künftigen Altersarmut ist. (Kleiner Ausflug in die Geschichte: Es WAREN mal fast 70 Prozent!!!)

Der Vorgänger dieses "Nachhaltigkeitsfaktors" war der "Demografische Faktor". Beschlossen von der Kohl-Regierung mit CDU, CSU und FDP im Jahr 1997!! Gestrichen von Rot-Grün 1998. Wiedereingeführt als "Nachhaltigkeitsfaktor" 2004.

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a.maassen 24.04.2016, 10:25
283. einfach ...

... nicht alt werden.
Muß ja nicht sein.

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maros 24.04.2016, 10:28
284. Endlich

Zitat von thequickeningishappening
Mit 34 war ich auch mal "Weltmeister" im Rechnen. Das Leben ist unberechenbar und das höchste Gut ist die Zeit, in der man gut gelebt hat.
Endlich einer, der es verstanden hat ;-)

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bauklotzstauner 24.04.2016, 10:32
285.

Zitat von gustavsche
Wie kommt man zu 570000 €? Jemand spart monatlich 1000 € in Aktien. 20 Jahre lang. 8 % darf man annehmen. Es wird thesauriert. Investiert wird immer am Monatsanfang. 1000 € * 1,08^(1/12) * (1,08^20 - 1)/(1,08^(1/12)-1) = 572660 €. Das schaffen Durchschnittsverdiener auch.
Durchschnittsverdiener, ja. Bei MEDIANverdienern wirds schon enger. Und erst recht bei denen, die derzeit 2000 Euro Brutto und weniger verdienen. Bei 2000 kommen bei Steuerklasse 1 1.360 Euro netto im Monat raus. Sparen sie davon mal 1000 Euro, Sie Schlaumeier! Erst recht, wenn Sie einen Niedrigglohn beziehen. Der Mindestlohn von derzeit 8,50 ergibt bei Vollzeit gerade mal diese 1000 Euro netto!

Und da haben Sie noch nicht gewohnt und nichts gegessen. Und diese 2000-Euro Grenze ist bewußt gewählt, denn soviel müßte man derzeit verdienen, um nach 40 Jahren Erwerbstätigkeit noch knapp unter HartzIV ("Grundsicherung im Alter") zu fallen! Das kommt nämlich dank "Rentenreform" raus!

Und wenn Sie jetzt fragen, wer um Himmels Willen so wenig Geld verdient?: Es sind derzeit 40 Prozent der Erwerbstätigen!! Fast schon die Hälfte!! Tendenz steigend.

Problem erkannt?

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neuroserve 24.04.2016, 10:33
286. Die Bürokratie ...

... der Riesterrente ist unglaublich. Gerade die Menschen, die sie am meisten nötig haben, werden hier unnötig gegängelt. Die Szenarien, die die Befürworter darstellen sind nicht immer realistisch.

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me-and-bobby 24.04.2016, 10:34
287. Zwangseinzahlung in ein Rentensystem, das extrem ungerecht ist...Nein Danke...

Zitat von El pato clavado
hat auch im Alter nichts.Wo von denn auch. Ich kann diese dämlichen Ratschläge nicht mehr hören
Der Deutsche lässt sich von der Politik und den Politik- Darstellern, als auch von den sogg. Experten verdummen...
Wir haben heute schon eine Altersarmut, die schamvoll versteckt wird...Selbst Griechenland hat ein besseres Rentensystem...
Wer mittelmäßig verdient sollte seinen Rentenbeitrag mit Arbeitgeberanteil für andere Dinge ausgeben können...Warum: weil er eh im Alter vom Staat abhängig ist und auf HARTZ IV Niveau rumdümpelt...Er darf aber nicht den Rentenbeitrag selbst benutzen, weil Zwangsabzug vom System Staat greift...Ein Staat, der Zwangsabgaben eintreibt und dann nicht in der Lage ist, angemessene Renten zu bezahlen, ist illegal und gehört bekämpft...

Der große Fehler ist auch, daß für den öffentl. Dienst und Beamte riesige Summen an Pensionen bezahlt werden, ohne daß der Staat wie im Grundgesetz festgelegt, die laufenden Pensionen aus Staatsfonds bezahlt...Tatsächlich werden Pensionen zu 99% aus dierekten Steuereinnahmen der arbeitenden Bevölkerung gestohlen...

Ein Beamter bekommt ca. 75 % seines letzen Netto-Einkommens, also z.B. A14 Stufe 8 Lehrer 5554 € also ca. 4.165 €...alles bezahlt vom Staat durch Steuereinnahmen...
Ein Angestellter oder Arbeiter bekommt nach 40 Jahren Betragszahlungen inkl. Arbeitgeberanteil bis zu ca. 1.200 €...
Geht es noch ungerechter...???...Die breite Masse zahlt die Pensionen von über 4.000 €, um am Ende selbst Sozialhilfe- Empfänger zu sein...Eine Verweigerungs-Revolution wäre angesagt...

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53er 24.04.2016, 10:35
288. Und genau da sollte

Zitat von Andreas1979
Alle anderen konnten zu guten Zinsen Vorsorge betreiben und danach weiß jeder, dass ohne Bildung in der Gesellschaft kein Baum mehr auszureißen ist. Da hat jeder in jungen Jahren auf sich zu schauen.
der massive Protest der Kurz-Vor-Rente-Generation ansetzen. Diese Generation sieht bereits einer massiven Abwertung ihrer Renten entgegen und weiß welche Risiken auf die Nachfolgegeneration zukommen werden. Dann zu sagen, weiter so mit Riester und Betriebsrente, das ist die optimale Lösung für Euch oder mit Fondseinzahlungen auf Arbeitslebensdauer Kapital zu binden, das dann (vielleicht) irgendwann einmal eine auskömmliche Rendite abwerfen soll, aber im Verlauf ständig dem Risiko bis hin zum Totalverlust inklusive Inflationsverlust unterworfen wäre, ist keine Lösung. Nur die Stärkung der gesetzlichen Rentenkasse kann eine verlässliche Basis für ein Leben ohne Lohn sein, auch ein staatlich gemanagter Fonds mit gemäßigtem Anlagerisiko bei minimaler Garantie der Einzahlungen könnte eine zusätzliche Stütze bilden. Private Versicherungen sollten in Zukunft das Sahnehäubchen für Gutverdiener (zu denen ich mich auch zähle) sein, die noch Geld übrig haben, natürlich ohne steuerliche Anreize. Ob die Nachfolgegenerationen höhere Beiträge in die Rentenkasse zahlen müssen oder zusätzliche Beiträge in dubiose Privatversicherungen kommt von den Beträgen aufs Gleiche heraus, höhere Einzahlungen in die Rentenkasse zahlen AG und AN in gleichem Masse, Einzahlungen in die Riesterei nur der AN. Soviel auch zum sozialen Gedanken der Schröderschen Chaostruppe.
Dass Riester den Gegenwind für seine zusammengeschusterte Rente nun bedauert ist verständlich, geraten dadurch doch die Erträge für seine Werbeveranstaltungen in Gefahr.

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Michael200669 24.04.2016, 10:37
289.

Zitat von rohanseat
evtl. mal von unserem hohen "lebensstandard" runter kommen? Die wünsche für wohnraum und lebensstandard haben sich schon lange von einem eigentlich notwendigen entfernt.-Das beginnt mit wohnungseinrichtungen die weit entfernt davon sind >dem einkommens niveau< zu entsprechen.Wenn ich jüngere menschen höre das ein wohnzimmer mindestens 25 m² haben muß und ein haus ca. 120m² wohnfläche (mit umkleideraum) dann stimmt die linie nicht mehr.-Für mich ist das maßlos.Essen muß im restaurant erfolgen, kochen zu hause??Es gibt doch fertig essen.Coffee to go ohne zeit für sich selber!-- Wir, ( ich bin 74 jahre alt) die wir dieses land aufgebaut haben waren froh wenn wir ein dach über dem kopf hatten.Leider werden die jüngeren durch gezielte werbung dazu verführt sich einen unrealen lebensstandard zu erträumen.-Was wichtig ist, ist nicht Riester oder sonstige zusatz renten da stopfen sich konzerne die taschen voll.-Die beste alters versicherung ist immer noch ein kleines bezahltes haus in verbindung mit der staatlichen rente.
Wo ist es maßlos, so welche Vorstellungen zu heben. Es ist mitnichten maßlos. Jeder Mensch sollte Träume und Wünsche haben, die er oder sie erreichen möchte.

Sie verhalten sich in ihren Statement maßlos, das sie anderen Menschen vorwerfen, wie sie leben wollen. Sie mögen mit ihrem erreichten zufrieden sein, vergessen aber, das sie heute weitaus besser leben, als es jemals ihre Eltern und Großeltern konnten.

Der größte Frust und Angst für Menschen ist, wenn sie das Gefühl haben, nicht voran zu kommen.

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