Forum: Wirtschaft
Niedrige Zinsen, hohe Gebühren: Wie sich Kunden gegen das Bankversagen wehren
DPA

Bankkunden haben derzeit nichts zu lachen. Für ihr Erspartes erhalten sie bei vielen Instituten kaum Zinsen - und müssen zudem oft noch hohe Gebühren zahlen. Schuld daran sind teilweise auch die Banken selbst.

Seite 1 von 8
uhrentoaster 29.10.2016, 11:58
1. einkaufen

Wenn es keine Zinsen gibt, muss man das Geld halt ausgeben und einkaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alpstein 29.10.2016, 12:02
2.

Banken mit Ideen ? welche Ideen denn ? Das verschweigt der Herr Redakteur leider.
Ich fürchte die Wahrheit ist viel einfacher : Die Geldmenge ist einfach viel zu hoch, mit Krediten lässt sich nichts mehr verdienen. Wenn die EZB so weitermacht wird eine gewaltige Inflation unausweichlich

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sraab 29.10.2016, 12:03
3. Ich versuche gerade

- durch lessen dieses Artikels - den "Finanzmarkt" zu verstehen. Fehlanzeige.
Ich bleibe bei einer ganz einfachen Ansicht: Geld das ich habe, kann ich investieren, Geld das nicht nicht habe, kann ich nicht investieren. Die Lebenhaltungskosten einer Durchschnittsfamilie läßt solche Investitionsrechnungen nur selten zu. Da der Staat jegliche sicheren Sparmöglichkeiten abgeschafft hat, ist selbst der Gedanke etwas für die "Rente" zurück zulegen lächerlich. Also lebe ich mehr oder weniger in den Tag hinein, hoffe für spatter auf ein paar Versichungsprodukte; spare mal für einen neuen Gebrauchten, mal für eine neue Couch oder Kleidung.
Das wars. So einfach ist das Leben - achja- und um der Datensammelwut zu entgehen, hebe ich Anfang des Monats die Summe ab, die ich brauche, und zahle danach alles bar.
Geld ist ein Tauschmittel. An dem Punkt, wo Geld selbst zu einem Produkt wurde ("Finanzmarkt") hat sich eine Blasenwirtschaft selbst erschaffen, die keinerlei Beitrag zum Leben leistet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
werder11 29.10.2016, 12:08
4. alle banken

verstaatlichen, denn diese milliarden, mit denen sie nichts anfangen können, haben sie ja nicht selbst erwirtschaftet, sondern sind ihnen vom staat (das sind wir alle) anvertraut worden und der staat (wir alle) sollte auch bestimmen, was damit zu machen ist, zb für allgemeinnützige projekte verwenden - unfähige politik, die das seit jahrzehnten weiß und nichts unternimmt ! die ezb ist ein großer betrug am arbeitenden bürger (und wähler) und ein handlanger der wirtschaft und die politik das ausführende organ!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainerwäscher 29.10.2016, 12:10
5.

Für 100 € Zinsen kann iich 10000 € bei dieser Genossenschaftsbank parken und was mache ich mit dem Rest?
Ich lebe ganz gut ohne Zinsen. Wenn ich mein altes Auto, das gut in Schss ist, noch ein paar Jahre weiter fahre, spare ich mehr, als ich je an Zinsen bekommen könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kewlo 29.10.2016, 12:14
6. Bisher ignorieren alle SPON-Beiträge dieser Art...

...die Tatsache, dass es Steuern (25%+ Ergänzungsabgabe) auf ALLE Zins- und Dividendeneinkünfte gibt. Es reicht NICHT, wenn eine Bank 1% Zinsen auf Einlagen gewährt, weil die reellen Einkünfte nur 0,75% sind. Und die Inflationsrate liegt selbst bei dem heutigen Zinsniveau höher. Die 1% Zinsen gleichen demnach NICHT die Inflation aus. Eine gegenteilige Behauptung ist Augenwischerei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darwins Affe 29.10.2016, 12:17
7. Alternative

Zitat von uhrentoaster
Wenn es keine Zinsen gibt, muss man das Geld halt ausgeben und einkaufen.
Das will ja die EZB mit ihrer Nullzinspolitik: Bis dann jeder allen möglichen Mist gekauft hat und immer ärmer wird. Alternativ bleiben für die nächste Währungsreform auch noch Sachwerte, z.B. Edelmetalle, Aktien und Immobilien. Gewiss diese erscheinen nicht mehr billig. Man sollte aber die Verschlechterung des Fiat-Geldes in Betracht ziehen. Geht das Vertrauen in die Währung erst mal ganz verloren, hat Herr Draghi endlich seine Inflation --- allerdings eine galoppierende.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ackergold 29.10.2016, 12:21
8.

Banken sind keine Sozialeinrichtungen, sie müssen Geld aus dem Besitz der Bürger aussaugen, um ihre überteuerten Managergehälter zu finanzieren und die Aktionäre zu befriedigen, denn Banken sind notorisch pleite, obwohl sie viel Geld von den Einlegern verwalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spontanistin 29.10.2016, 12:42
9. Einlagerungskosten?

Wo entstehen denn nun beim Absoeichern von Bits und Bytes relevante Einlagerungskosten? Die Banken karren doch nicht LKW-Ladungen von Münzen und Geldscheinen zur EZB nach Frankfurt! Wieder ein gutes Beispiel für seriöses Bankster-Gehabe - bestens bonifiziert!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8