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Niedrigere Löhne und Renten: Mehr Frauen von Armut bedroht als Männer
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In Deutschland waren zuletzt rund 17,1 Prozent der Frauen armutsgefährdet, bei den Männern waren es nur 15 Prozent.

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taglöhner 07.03.2019, 08:59
1. 2%?

Ein Abgrund. Trost: Die Lebenserwartung holt das mehrfach wieder 'raus.

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haarer.15 07.03.2019, 09:17
2. Erst der Anfang

Das ist untere Grenze - würde ich sagen. Und klar - tendenziell wird es nicht besser werden. Es krankt an so vielen Stellen in unserem Land. Wir brauchen weniger Bremser und viel mehr Reformfreudigkeit in der hohen Politik. Leider wenig Hoffnung bei dieser Konstellation ...

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stoffi 07.03.2019, 09:21
3.

Zitat von taglöhner
Ein Abgrund. Trost: Die Lebenserwartung holt das mehrfach wieder 'raus.
Verständlich, denn Männer haben meist immer voll gearbeitet und Frauen vielfach Haushalt Kinder und Pflege der Angehörigen übernommen. Deshalb sind die meisten in der Zeit nur Teilzeit beschäftigt gewesen. Damals gab es noch keine Rentenpunkte für Pflege und Kindereziehung.

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ulmer_optimist 07.03.2019, 09:39
4. Frauen...

...arbeiten mehr Teilzeit und sie suchen sich ihre Berufe weniger danach aus, was es zu verdienen gibt. Elternzeiten sorgen für Rentenlücken. Mindestens da wird es Zeit, Rentenzeiten vom Mann am Jahresende immer aktuell zu übertragen, um für mehr Transparenz zu sorgen.
Ansonsten hilft nur: Jobs suchen, bei denen mehr verdient wird und entsprechende Ausbildungen machen.

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Hans-Dampf 07.03.2019, 09:40
5.

Wenn der Unterschied grob 2% beträgt, wie hoch ist die Fehlerquote?

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so-long 07.03.2019, 09:56
6. Die Bäckereifachverkäuferin

(diesen Beruf gab/gibt es!) kann mit einem 10ct-Brötchen nicht mehr einigermaßen bezahlt werden. Die Leute finden es trotzdem geil, weil alles billig.
Sollte die Dame geschieden sein, ist die Sache gelaufen: einmal geschieden ist wie einmal abgebrannt. Warum soll die Allgemeinheit dann für private Probleme aufkommen? Oder den Ex in die Pflicht nehmen. Zu zweit geht vieles besser!

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m82arcel 07.03.2019, 10:03
7.

Statt nur etwas für die 7,1 Millionen betroffenen Frauen zu unternehmen, sollte man lieber was zur Verbesserung der Situation der 13,2 Millionen betroffenen Menschen tun.

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Hans-Dampf 07.03.2019, 10:04
8.

Zitat von ulmer_optimist
Frauen......arbeiten mehr Teilzeit und sie suchen sich ihre Berufe weniger danach aus, was es zu verdienen gibt.
Nicht alle Frauen... selbst meine Großmutter sagte immer, dass Arbeit der Eintausch von Lebenszeit gegen Geld sei und dass man sich dabei nicht über den Tisch ziehen lassen sollte.
Und ich denke mir, je mehr Menschen sich Arbeit in schlechtbezahlten Berufen suchen, umso problematischer wird es, in diesen Berufen höhere Vergütungen durchzusetzen.

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Hans-Dampf 07.03.2019, 10:09
9.

Zitat von so-long
Die Bäckereifachverkäuferin (diesen Beruf gab/gibt es!) [...]
Und was bringt jemandem ein Bäckereifach, wenn sie/er es erworben hat? ;-)
Merke: ein Autoverkäufer verkauft Autos, ein Obstverkäufer verkauft Obst und ein Bäckereifachverkäufer verkauft ein Bäckereifach (jeweils in korrekter Bezeichnung w/m/d).

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