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Niedrigere Pflichtgrenze: Chef der Privatversicherer will Eintrittshürde senken
DPA

Zehn Prozent der Deutschen sind privat krankenversichert. Dem neuen Cheflobbyisten der PKV ist das zu wenig: Verbandschef Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 52.200 Euro deutlich zu senken.

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Spiegelleserin57 23.07.2013, 07:27
1.

Zitat von sysop
Zehn Prozent der Deutschen sind privat krankenversichert. Dem neuen Cheflobbyisten der PKV ist das zu wenig: Verbandschef Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 52.200 Euro deutlich zu senken.
man sollte nicht darauf reinfallen denn ein zurück wird schwierig bis unmöglich und in der Rente wird es sehr teuer. Natürlich wollen die privaten Krankenkassen Profit machen ABER das geht auf Kosten der Menschen die irgendwann nicht mehr das Geld haben diese Kassenbeiträge zu bezahlen.

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lospi 23.07.2013, 07:29
2. nur eine Krankenversicherung notwendig

Privat oder gesetzlich - alles nur Lobbyposten von Vorständen, bezahlt von der Pharmaindustrie, aber letztlich alles vom Versicherten bezahlt.
Es reicht eine Krankenversicherung, die vom wirtschaftlichen und ärztlichen Anforderungen gesteuert wird und die der Pharmaindustrie die Preise vorschreibt, nicht umgekehrt.
Den Privaten muss ein Ende ihrer Preistreiberei vorgeschrieben werden, locken mit Billigangeboten in jungen Jahren und dann die Preise pro Jahr um 27% anheben und das begründen mit medizinischen Fortschritt, aber auf der anderen Seite mit sinnloser Werbung die Beitragsgelder verpulvern.
Bei Krankheit braucht es keinen Wettbewerb der Kassen, da braucht es einen Wettbewerb der Krankenhäuser. Die besten Krankenhäuser/Ärzte bekommen von der einen Kasse höhere Mittel zugewiesen.

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OstWest1 23.07.2013, 07:34
3. Obwohl ich

bei der Behandlung von schlimmen Unfallfolgen bemerkt habe, wie groß der Unterschied in der Behandlung doch ist. Als Kassenpatient hätte ich jetzt eine Beinprothese. Durch die Privatbehandlung kann ich mit meinem eigenen Bein sogar wieder Bergtouren machen,

kann ich vor einer Privatversicherung nur abraten. Wer die Absicht hat, zu heiraten und Kinder zu kriegen ist in der Privatversicherung auch als junger, gesunder Mensch fehl am Platz. Wer im späteren Leben mal nicht mehr so gut verdient, wie in jungen Jahren kommt sehr schnell in die Situation, daß er sich die Privatversicherung nicht mehr leisten kann, weil die im Verlauf der Jahre die Beiträge geradezu kriminell anheben. Ein Verbrechen ist es geradezu, daß man ab 52 überhaupt nicht mehr gesetzlich versichert werden kann. Wer dann nicht sehr gut verdient und eine hohe Rente bezieht, der nagt am Hungertuch bis er ins Grab fällt. Nur für seine Beamten hat der Staat wieder einmal optimal gesorgt. Da haben sich die Soziofaschisten der SPD wieder einmal durchgesetzt.

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saarpirat 23.07.2013, 07:39
4.

Zitat von sysop
Zehn Prozent der Deutschen sind privat krankenversichert. Dem neuen Cheflobbyisten der PKV ist das zu wenig: Verbandschef Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 52.200 Euro deutlich zu senken.
Nein, nicht senken: abschaffen!
Die GKV soll für alle gelten. Beiträge vom gesamten Einkommen (auch Zinserträge usw.) Und jeder, der will, soll die Möglichkeit haben, sich zusätzlich privat zu versichern.

Genau, wie das auch bei der Rente sein sollte. Hier aber mit einer Deckelung der ausgezahlten Renten und einer Mindestrente.

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Eppelein von Gailingen 23.07.2013, 07:47
5. Von wegen die Versicherungs-Pflichtgrenze deutlich senken

Dann hätte das Versicherungsgewerbe mit ihren Abzocker- und Betrüger-Maschen noch leichteres Spiel, Leichtgläubige aus der GKV herüber zu locken. Das ist der größte Betrug, den man eingeht, aus der gesetzlichen KV auszutreten. Im Alter wird man von den Versicherungsschwindlern ausgenommen mit astronomischen Beiträgen, die sich viele Bürger nicht mehr leisten können. Das Versicherungsgewerbe in der Hand von skrupellosen Investoren, ist leider ein Betrugsszenario geworden. Vornweg eine Allianz. Ob Kapital- oder Krankenversicherung, man wird ständig um die versprochenen und nicht eingehaltenen Erträge betrogen. Und unsere Politik schützt dieses kriminelle Treiben auch noch. An dieser Stelle könnte man schon wieder, das bezeichnende Wort gebrauchen: staatskrimineller Satansbraten (auch für das V-Gewerbe) http://apokalypse20xy.files.wordpres...05/bode-01.png

PKV: Uwe Laue fordert Senkung der Versicherungspflichtgrenze - SPIEGEL ONLINE

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clausde 23.07.2013, 07:54
6. Weg mit den unzähligen Versicherungen

Ende des Wettbewerbs bei PKV und GKV. Was soll der Schwachsinn Hunderte von Vorständen, Verwaltungs-Wasserköpfen, EDV-Systemen und Lobbyisten aus den Beiträgen der Versicherten zu bezahlen? Richtig, Laue hat Recht, es werden Arbeitsplätze wegfallen. Aber nur bei den KVs. Wenn diese unnötigen Kosten eleminiert sind, dann bleibt mehr für die Versicherten übrig. Und: Die Senkung von Lohnnebenkosten scheint in diesem Wahlkampf keine Rolle zu spielen?

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rkinfo 23.07.2013, 07:58
7. Privat = teurer ...

In den USA gibt es im Schwerpunkt die private Krankenkasse ... doppelt so hohe Ausgaben je Kopf wie in Kanada oder Europa !
Wie im Artikel geschildert können sich nur gut Verdiener in jungen Jahren den Luxus Privatversicherung leisten. Dazu kommt dass die private Krankenkasse lebenslang sich den Kunden krallt der ihr dann ohne Kündigungsmöglichkeit ausgeliefert ist ! Die Privatkassen müssen sich erst einmal der Kündigungsmöglichkeit öffnen.
Konfus die Idee von Rot/Grün zur Bürgerversicherung denn jene würde sich nur per Kopfprämie gegen die privaten Kassen klar rechnen. Aktuell müsste man zwangsweise die Privatkassen verbieten was mindestens europarechtlich nicht machbar ist. Wobei Europa - wir benötigen ein Krankenversicherungssystem das auch Länderwechsel ermöglicht.

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MeFFM 23.07.2013, 08:02
8. Schon vergessen

Herr Laue hat wohl ganz vergessen zu sagen, wie viele Bürger nach heutiger Gesetzeslage wechseln könnten und es nicht tun. Das hat auch einen Grund. Die private Krankenversicherung ist nämlich nur etwas für Menschen die nie Krank werden. Wer ernsthaft Krank wird, wird ganz schnell abgeschoben. Am liebsten wieder in die gesetzliche Versicherung, sprich wer zahlt ist willkommen, wer kostet nicht.
Zudem hat Herr Laue ganz vergessen zu erwähnen, dass auch eine Ausweitung der privaten Versicherung das System in Schieflage bringen würde. Die gesetzliche Versicherung ist nur dann finanzierbar, solage auch Leistungsträger dort einzahlen und nicht nur schutzbedürftige Problemfälle.

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bluestar2000 23.07.2013, 08:04
9. Ja klar ...

wie dämlich ist das denn? Schon jetzt können viele ältere, ehemals Gutverdiener die Beiträge nicht mehr bezahlen, weil das System eben erst im Alter die ganze Härte seiner Schwäche zeigt: unkalkulierbare Beiträge. Und jetzt sollen auch noch geringer Verdienende diese Sackgasse gehen dürfen? Ist doch klar, wo das hinführt. Die Versicherer verdienen sich zu Zeiten eine goldene Nase mit der PKV und in 20 Jahren, wenn 100Tausende Versicherte durch die horrenden Beiträgen privat Pleite gehen, alt und krank und damit für das Gesundheitssystem teuer geworden sind, dann soll wieder der Sozialstaat diese Beitragsvermeider aufnehmen. Tolle weitere Ausplünderung der Sozialkassen! Blanker Unsinn ist auch der Hnweis darauf, dass die GKV nur für Schutzbedürftige gedacht sein soll. Die GKV stell ein SOZIALES Instument zur Grundversorgung der Gesellschaft im Gesundheitswesen dar. Wenn man es nciht hat, müssen wir nur nach Amerika schauen, wie gut uns dieses System "gefällt". Toll ist auch wieder die faktenlose Panikmache per suggerierter Arbeitsplatzverluste. (Als wenn das je einen Lobbyisten interessiert hätte, lachhaft!) Es kann nur ein gerechtes System geben und das gehört endlich eingeführt: Grundversicherung für ALLE - wirklich ALLE! Und was man darüber hinaus versichern will, kann jeder privat betreiben. Aber für diesen Befreiungsschlag müsste eine Bundesregierung am Ruder sein, die nicht 100%ig durch Lobbyisten gesteuert ist!!! Also, das wird dann wohl leider nix ...

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