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Niedriglöhner: Zwei Millionen Menschen droht Ausschluss vom Mindestlohn
DPA

Fünf Millionen Menschen in Deutschland könnten vom gesetzlichen Mindestlohn profitieren - doch Arbeitgeber fordern zahlreiche Ausnahmen. Setzen sie sich bei Minijobbern, Rentnern und Aufstockern durch, werden laut einer Studie zwei Millionen Niedriglöhner ausgegrenzt.

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testthewest 27.01.2014, 13:42
260.

Zitat von sysop
Fünf Millionen Menschen in Deutschland könnten vom gesetzlichen Mindestlohn profitieren - doch Arbeitgeber fordern zahlreiche Ausnahmen. Setzen sie sich bei Minijobbern, Rentnern und Aufstockern durch, werden laut einer Studie zwei Millionen Niedriglöhner ausgegrenzt.
Schaut bitte vorallem, dass die Praktikanten im Journalimus nicht von der Mindestlohnregelung ausgegrenzt werden.
Bei der TAZ werden z.B. keine Mindestlöhne gezahlt!

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fortion 27.01.2014, 13:43
261. arbeiter sind rechtlos dank der spd

Seitdem spd und gruene die normalen arbeitnehmer und rentner zur auspluenderung und verarmung freigegeben haben, geht es mit diesem land bergab.

Schroeders und Fischers Kniefall vor dem Grossen Geld war der Beginn eines nicht mehr zu stoppenden Verfallsprozesses.

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unsgehtsgut 27.01.2014, 13:43
262. Keine Ausnahmen...

...sonst wird es in Zukunft immer mehr Minijobs geben...das ist so klar wie die Absicht, die hinter diesem Vorhaben steckt. Entweder für alle oder ihr könnt es gleich lassen!

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Trouby 27.01.2014, 13:43
263.

Zitat von Hugo55
50% seiner Arbeitszeit in der Berufsschule verbringt und in den zweiten 50% vom Gesellen/Meister angelernt wird. Macht dann 17€/h Brutto pro (halbwegs) gearbeitete Stunde, mit Nebenkosten (Sozialbeiträge, Urlaub) 23,00€/h Arbeitskosten - und das ist noch kein Stundenverrechnungssatz, der liegt dann bei 35,-€/h aufwärts. Für das Geld will ich einen Gesellen, und keinen, der nicht weiß, was er tut.
Auszubildende sind davon ausgenommen. Das ist sowieso klar, steht aber auch ausdrücklich nochmal im Text. Da gibt es auch überhaupt keinen Dissens.

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Bastian__ 27.01.2014, 13:43
264. Lohndumping im Auftrag des Staates

Jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker arbeitet im öffentlichen Dienst. http://www.heise.de/tp/artikel/32/32175/1.html
Ist das Problem schon gelösst?
Es dürfte keinen Vollzeitbeschäftigten im Öffentlichen Dienst geben, der Hartz-IV-Aufstocker ist.
Das könnte die Politik in Eigenregie lösen; ist dieses Problem schon gelösst?

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pittiken 27.01.2014, 13:43
265.

Zitat von janbo
Ja, kann ich. Vergessen Sie bitte nicht, dass der Tarif auch noch Allgemeinverbindlich ist und der Zoll dies nicht nur Stichprobenweise ueberprueft.
Der Zoll überprüft das tatsächlich nur stichprbenweise wie beim Bauhauptgewerbe auch. Eigentlich müsste es genügen, der Krankenkasse mitzuteilen, ich bin zu diesem Entgelt für soundsoviele Stunden beschäftigt. Und die Krankenkasse müsste die Differenz zwischen tatsächlichem Lohn und dem Tariflohn sofort einfordern können, ein Mahnung, zweite Mahnung und dann Zwangsvollstreckung. Und zwar auch beim persönlichen Vermögen des Chefs.

Wenns ich das durchsetzt, hört der Spuk von allein aus.

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mirrorman3 27.01.2014, 13:44
266. stuecklohn ersetzt mindestlohn !

private postunternehmen haben z.B. Stücklohn (sendung panorama vor kurzer Zeit !), damit bleibt es bei Löhnen von 4-5 Euro/pro Stunde, liebe Frau Nahles!

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sponnerd 27.01.2014, 13:45
267. ...

Zitat von sysop
Fünf Millionen Menschen in Deutschland könnten vom gesetzlichen Mindestlohn profitieren - doch Arbeitgeber fordern zahlreiche Ausnahmen. Setzen sie sich bei Minijobbern, Rentnern und Aufstockern durch, werden laut einer Studie zwei Millionen Niedriglöhner ausgegrenzt.
Wieso wird hier ausser dem Namen des federführenden Instituts dieser Studie und der Zugehörigkeit zur Hans-Böckler-Stiftung nichts über die Tatsache erwähnt, dass sich hier einer die Zahlen so zusammenbaut, wie er sie gerne hätte. Sonst heisst es doch im Zusammenhang mit der Hans-Böckler-Stiftung "gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung". Und selbst das ist schon geschönt, denn "wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'!".
Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast und bilde Dir ansonsten Deine eigene Meinung!

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janbo 27.01.2014, 13:46
268. ALLGEMEINverbindlich

Zitat von Seffi
Eine verlockende Perspektive. Ersetzen wir doch die "absurd überbezahlten" Glas- und Fassadenreiniger durch Minijobber, Rentner oder Studierende und schon ist der mühsam ausgehandelte Tarifvertrag ad absurdum geführt worden.
ist und bleibt ALLGEMEINverbindlich. Es gibt da nicht eine Ausnahme, auch Minijobber, Rentner etc. bekommen den ALLGEMEINverbindlichen Lohn.

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magetasalex 27.01.2014, 13:50
269. Ich mag Ihre feine Ironie :-)

Zitat von DrSnow
Ich kenne KellnerInnen, die an einem einzigen Abend mit mehreren hundert Euro Cash nach Hause gehen.
ich mag Ihre feine Ironie. :-)

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