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Niedrigzinsen: Großinvestor Icahn warnt vor Börsencrash
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Ist es ernste Besorgnis oder will er die Märkte manipulieren? Großinvestor Carl Icahn warnt vor einem Crash an den Aktienmärkten. Viele Zahlen seien eine "Fata Morgana", orakelt der 77-Jährige. Die Anleger kann er damit offenbar beeindrucken: Prompt fallen die Kurse.

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Arabsalam 19.11.2013, 17:35
1. Heuchrecken

Eine Heuschrecke warnt vor Parasitenbefall des Finanzmarkts, wenn da mal keine eigenen Optionsscheine zur weiteren unproduktiven Vermögensmehrung dahinterstecken.

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kdshp 19.11.2013, 17:35
2.

Zitat von sysop
Ist es ernste Besorgnis oder will er die Märkte manipulieren? Großinvestor Carl Icahn warnt vor einem Crash an den Aktienmärkten. Viele Zahlen seien eine "Fata Morgana", orakelt der 77-Jährige. Die Anleger kann er damit offenbar beeindrucken: Prompt fallen die Kurse.
Ich denke er hat recht! Hohe gewinne können nur durch "zockerei" gewonnen werden und zur zeit wird halt auf aktien spekuliert. Das kann dann auch wieder zu einem Crash führen.

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cato. 19.11.2013, 17:48
3. ...

Zitat von sysop
Ist es ernste Besorgnis oder will er die Märkte manipulieren? Großinvestor Carl Icahn warnt vor einem Crash an den Aktienmärkten. Viele Zahlen seien eine "Fata Morgana", orakelt der 77-Jährige. Die Anleger kann er damit offenbar beeindrucken: Prompt fallen die Kurse.
Vielleicht ist es ja auch einfach beides, dass die Aktienmärkte nicht mehr den Zustand der Wirtschaft abbilden ist ja jetzt nicht wirklich eine Neuigkeit, dass sagen einem auch viele andere Investoren (auch die die früher schon Crashs richtig vorrausgesagt haben).
Die Manipulation geht wohl eher von anderen Seiten aus ...

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muellerthomas 19.11.2013, 17:49
4.

Zitat von sysop
Die Anleger kann er damit offenbar beeindrucken: Prompt fallen die Kurse.
Wow, -0,4% seit Schlußkurs Montag im S&P-500. Ob das nun auf Icahn zurückzuführen ist oder nicht eher eine ganz normale Tagesbewegung ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

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spon72 19.11.2013, 17:52
5. Diesen Kindergarten namens Börse...

...beeindruckt sogar ein halber Reis in China, der umkippen könnte. Das zeigt, wie überflüssig und sinnlos diese Anstalt der Werteverbrennung geworden ist! Und klar, natürlich steht uns die nächste Krise bevor, hat sie je aufgehört? Wer den Zinssatz am liebsten bis in den Minusbereich senken würde, um so den Großbanken für den nächsten Tag den Kopf vor irgendeinem Stresstest zu retten, auf dass sie ihren Geldverbrennungsofen am laufen halten können, der darf sich nachher nicht beklagen. Aber gut, auch die nächste Suppe darf der Steuerzahler auslöffeln und er scheint es ja auch wieder gern zu machen, oder wie erklären sich mir die letzten Wahlergebnisse. Solange wie gierige Privatkunden jeden Tag vor der Tagesschau den zugedröhnten TV-Börsengurus glauben schenken und daraufhin sinnfreie Wertpapiere erwerben (ist ja grad wieder cool, weil die Kurse fallen) und alle 4 Jahre einer Partei des Geldes ihre Stimme geben, solange wird sich das Rad des Schweinezyklus drehen.

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fmh28021952 19.11.2013, 17:53
6. niemand hat etwas gelernt

alte reiche Männer sehen die Welt als Monopoly. Statt ernsthafte Projekte zu fördern die auch Arbeitsplätze schaffen haben sie nur das Dagobert Duck Syndrom, in Geld baden

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klaus meucht 19.11.2013, 17:54
7. Dazu braucht man kein Experte sein

Alleinig der DAX macht mir Sorgen. Er macht riesige Höhenflüge während die reale Wirtschaft jährlich um weniger als 1 Prozent steigt.

Die Finanzwirtschaft ist weiterhin der Realwirtschaft enteilt. Wahrscheinlich nicht nur national sondern auch international. Die Krise 2008 war ja nicht einmal eine vollständige, sondern nur eine teilweise, Bereinigung.

Ist Finanzwirtschaft und Realwirtschaft zu sehr entkoppelt muss es zwangsläufig zu Blasen und Krisen kommen. Viele glauben sie haben eine einigermaßen sicherer Altersvorsorge und Ersparnisse, aber dem Geld stehen nicht genügend Waren gegenüber.

Entscheidend für das Wohl einer Volkswirtschaft ist die Realwirtschaft. Die Aktienkurse selber spielen - wenn sie enteilen - nur Reichtum vor.

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muellerthomas 19.11.2013, 17:54
8.

Zitat von cato.
Vielleicht ist es ja auch einfach beides, dass die Aktienmärkte nicht mehr den Zustand der Wirtschaft abbilden ist ja jetzt nicht wirklich eine Neuigkeit, dass sagen einem auch viele andere Investoren (auch die die früher schon Crashs richtig vorrausgesagt haben).
An welche Investoren denken Sie denn da so?


Denn eigentlich passt die Entwicklung der Börsenkurse doch sehr gut zur Entwicklung der Unternehmensgewinne.

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nemensis_01@web.de 19.11.2013, 17:54
9. Es wäre mal interessant,

wie weit es einer wie Icahn oder Buffet wohl treiben könnte. Ob nicht auch mal so ein kleiner Staatsbankrott, sagen wir von Portugal oder so, jedenfalls von einem Land das kein Mensch braucht, auch drin wäre. Alleine durch dummes Geschwätz. Das wär doch einmal schön anzusehen. Wie dann die Zentralbanken rumkaspern, um den maroden Haufen zu retten und die Heuschrecken weiter reden und reden, bis alles zusammenfällt. Nur um dann hinterher vor die Weltpresse zu treten und zu rufen; April April.

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