Forum: Wirtschaft
Niedrigzinspolitik der EZB: Schleichende Enteignung der Sparer
REUTERS

Mit Anleihenkäufen und ultraniedrigen Zinsen will die Europäische Zentralbank den verschuldeten Staaten helfen. Für den Durchschnittsbürger ist diese Politik katastrophal, seine Ersparnisse werden von der Inflation aufgefressen. Eine ganze Generation muss um ihre Altersvorsorge bangen.

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AndyK 27.07.2012, 17:44
1. absurdes Theater

Wir werden alles tun, um die Ursache des Problems zu retten.

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wolltsnursagen 27.07.2012, 17:45
2. Kapitalismus

In der heutigen Zeit ist es nunmal so.

Die die vernünftig wirtschaften, nur kaufen was Sie sich leisten können und keine Schulden machen sind schlecht dran. Während die die seit Jahren auf großem Fuß und auf Pump leben in Saus und Braus feiern, denn nach mir die Sintflut. Unsere Regierung machts uns schließlich vor, seit Gründung der BRD gibt sie mehr aus als sie einnimmt.

So ist das gewählte System und das sind die Folgen. Darüber nun zu klagen wird daran auch nichts ändern.

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Halodri73 27.07.2012, 17:46
3. Natürlich loht es sich...

Geld langfristig anzulegen. Nur eben nicht im Zinsbereich!

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Pinin 27.07.2012, 17:48
4. Die Investoren trauen dem ClubMed nicht - und ich traue denen auch nicht.

Die Investoren trauen dem ClubMed nicht - und ich traue denen auch nicht.

Und je höher die Rettungswälle und je größer die EZM-Bazookas werden, desto größer wird das Mißtrauen sein, dass die Pleiteländer es alleine jemals schaffen werden.

Aber der Plan der Euro-Phantasten ist in Wirklichkeit:
Die Investoren sollen auch nicht den Pleiteländern vertrauen, sondern darauf dass die totale Transferunion für alle Gelder bürgt.

Dieser Plan wird die Investoren aber auch nicht zurückbringen, denn dann sind eben alle - inclusive Deutschland - sehr schnell völlig pleite.

UND DAS FINALE ERGEBNIS:

- Es gibt keine Investoren von außerhalb des Euro-Raumes mehr, nur noch Zwangs-Investoren wie Versicherungen von innerhalb des Euros.

- Alle Gelder werden zentral von der Brüssel-Diktatur verwaltet.

- Eine Staatsform wie die Ex-UdSSR ist endlich implementiert worden.


Schlechte Chancen für die deutschen Bürger.
Wir sind jetzt von 3 Feinden umzingelt:

1. Dem ClubMed der auf Kosten Deutschlands leben will

2. Der EZB die von Nr. 1 kontrolliert wird

3. Der deutschen Regierung und CDUCSUFDPSPDGrünen die sich mit Nr. 1 und Nr. 2 verbündet haben

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snakesnif 27.07.2012, 17:51
5. Zinsen

Wozu mal jemand was schreiben müsste auf Spiegel.de, wäre das Konzept des Zinses allgemein. Auf eutopia-blog.blogspot.com habe ich das mal versucht. Zinsen führen dazu, dass die existierende Geldmenge immer geringer ist als das zu zurückzuzahlenden Schulden. Niedrige Zinsen tragen somit zum Schuldenabbau bei.

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spon-facebook-10000361426 27.07.2012, 17:52
6.

"Verheerend sind die niedrigen Zinsen dagegen für die große Mehrheit der Deutschen, die ihr Geld in Lebensversicherungen, Betriebsrenten und Sparbüchern hortet, um für das Alter vorzusorgen. Sie wird durch die dauerhafte Niedrigzinspolitik schleichend enteignet"

Das ist richtig, richtig ist aber auch dass eine so schlecht diversifizierte Sparausrichtung so oder so in der Regel zu einem Inflationsverlust führt oder maximal einen geringen Überschuss verspricht. Eine viel größere Schande ist die Tatsache dass sich viele Menschen selbst bei offener, ehrlicher und sinnvoller, auf den Anlegertyp ausgerichteten, Beratung als gänzlich resistent zeigen. Ich habe das alles erlebt. Ich bin dem Bankwesen entflohen weil es nicht gewünscht ist im Kundeninteresse zu handeln, aber selbst wenn man es tut wünscht es der Kunde nicht. Er scheut naiv dinge die er nicht kennt oder nur vom Hörensagen als schlecht beurteilt, lässt sich nicht vom Gegenteil überzeugen und ich generell selten gewillt über den Tellerrand zu blicken. Ich sage hier offen und ehrlich, ich fühle mit jedem Sparer/Anleger der aufgrund von schlechter oder falscher Beratung Geld verliert und finde das eine Sauerei, aber wenn die Leute Geld verlieren weil sie nicht auf die menschen hören wollen die ihnen differenziert und objektiv andere Wege nahe bringen wollen, dann sollen sie ihr Erspartes vom Inflationsmonster fressen lassen.. Das ist die ernüchterung und desillusioniertheit die mir am Ende geblieben ist. Schade um das einst erwürdige Bankwesen aber genauso schade um den "mündigen" Bürger der nur frisst was er kennt weil das schon immer so war. Höchst traurig, aber bitte....

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heinz.mann 27.07.2012, 17:54
7. Demnächst wird dei Inflation steigen

weil die Notenpressen angeworfen worden sind von den EU Staate, um die maroden Banken zu finanzieren.

Die Umverteilung von arm zu reich läuft so schnell wie nie zuvor.

Und alle machen mit. Alternativlos.

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e-cdg 27.07.2012, 17:54
8. na so was

Zitat von sysop
Mit Anleihenkäufen und ultraniedrigen Zinsen will die Europäische Zentralbank den verschuldeten Staaten helfen. Für den Durchschnittsbürger ist diese Politik katastrophal, seine Ersparnisse werden von der Inflation aufgefressen. Eine ganze Generation muss um ihre Altersvorsorge bangen.
Das Sommerloch bringt eine solche Leere in die Spiegel-Redeaktion, dass jetzt dieses Thema aufgewärmt wird! Dabei wird seit langer Zeit vor exakt diesem Inflations-Szenario gewarnt.

Die Grenzen des Wachstums sind erreicht. Ein internationaler Konflikt könnte über Zerstörungen und den anschließenden Wiederaufbau neue Absatzmärkte wachsen lassen. Die Krisen-Szenarien, wie im Spiegel detailliert geschildert, lassen vermuten, dass auf den wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsebenen bereits ein solcher Plan existiert.
Schon der Abschuß der türkischen Militärmaschine durch Syrien könnte als Vorwand benutzt werden. Ähnlich dem Mord am österreichischen Thronfolgerpaar in Sarajewo, 1914, der zum 1. Weltkrieg führte. Mit ihrer Weisheit zum Euro scheinen die Regierenden am Ende zu sein. Schau'n mer mal!
http://forum.spiegel.de/f22/umfrage-...l#post10501256

Denn für die Zustimmung von Rot und Grün zu diesem Merkel-Murks gilt das alte Sprichwort von den dümmsten Kälbern, die sich ihre Schlächter selber wählen.
Gute Nacht, Deutschland !
http://forum.spiegel.de/f22/eu-gipfe...l#post10456124

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cheechago 27.07.2012, 17:55
9. Wo Verluste sind, macht woanders jemand Gewinne...

das ist aber nun mal nicht der von Merkel oder Draghi entmündigte Bürger der europäischen Demokratien. Letztere werden durch die zur Zeit gültige Wunderglauben-Ökonomie im kalten Staatstreich beseitigt.
In der Ökonomie geht es um Macht. Es geht nicht darum, Alternativen zu entwickeln. Es ist das mächtigste Instrument, das die Eliten benutzt haben, um uns davon zu überzeugen, dass es keine Alternative gibt. Deshalb hatten sie auch nichts zu sagen, als nach dem ganzen Jubel das System zusammenbrach.

Der grösste Raubzug der Geschichte geht weiter.

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