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Nobelpreisträger gegen Kryptowährung: "Bitcoin verbieten - er erfüllt keine sinnvolle
REUTERS

Der Bitcoin-Hype hat eine Goldgräberstimmung ausgelöst - doch das Investment ist riskant: Bei einem "Flash Crash" hat die Kryptowährung gerade 20 Prozent verloren. US-Ökonom Stiglitz wirbt für ein Verbot.

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crunchy_frog 30.11.2017, 08:34
20. Gute Idee

Finanzkostrukte verbieten, die keinerlei sinnvolle soziale Funktion erfüllen? Klasse Idee, der Mann gefällt mir. Aber warum fängt er da gerade bei Bitcoin an, mir fallen selbst als Laie jede Menge andere Konstrukte ein, die nicht nur keine soziale Funktion erfüllen, sondern im Gegenteil das Geld der Allgmeinheit (Steuern) entziehen und es einzlnen zuschaufeln. Also wenn schon Sozialromantik, dann bitte konsequent.

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fd2fd 30.11.2017, 08:39
21.

Erfolg und Beliebtheit des Bitcoin erklärt sich aus der zunehmenden Gängelung der Verbraucher durch Staats- und Steuerbehörden. Bargeld wird abgeschafft (die großen Banknoten werden bereits ersatzlos eingezogen), jede Kaugummi- und Kondompackung soll bitte nachvollziehbar mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden, damit man gleich noch ein Bewegungsprofil erhält, falls jemand wirklich mal sein Handy vergessen hat.
Der Verbraucher und Steuerzahler wird von vornerein kriminalisiert und um weiteren Schaden von ihm abzuwenden, soll er gleich gläsern werden, denn dann können (theoretisch) keine Fehler passieren.

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santoku03 30.11.2017, 08:57
22.

Zitat von domschra
Zudem kann man Bitcoin nicht verbieten, es ist dezentralisiert. Der Spiegel sollte mal wieder etwas reflektiertere Artikel unter Seiner Flagge veroeffentlichen. Sowas geht echt gar nicht.
Was ist denn das für eine seltsame Logik? Wenn der Spiegel über jemanden berichtet, der Unsinn redet, ist das also selber Unsinn? Oder sollte er den Unsinn in einem redaktionellen Artikel (wohlgemerkt: Keinem Kommentar oder Kolumne) etwa bewerten? Ist das der Wunsch? Oder lautet der Wunsch nur: Ich will nur lesen, was mir gefällt? Das können Sie ja jederzeit in Ihrer Filterblase tun ;)

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mrotz 30.11.2017, 09:03
23.

Zitat von StefanXX
Gold mit Bitcoins gleichsetzen zu wollen ist nun wirklich Humbug. Gold ist kein "Finanzprodukt", zumindest nicht nur, denn Gold ist zugleich auch ein rares chemisches Element. Gold ist ein anerkannter Sachwert und Bitcoins nicht, das bestätigt Ihnen jede halbwegs ernstzunehmende Person mit finanziellen Fachkenntnissen. Gold ist im Gegensatz zu Bitcoins etwas Physisches, das seit Jahrhunderten - ja Jahrtausenden - seinen Wert immer wieder bestätigt hat. Aber natürlich ist eine Sache immer nur so viel wert wie die Menschen bereit sind dafür zu bezahlen. Das trifft allerdings nicht nur auf Gold, sondern auf jeden Sachwert zu. Dann müssten Sie den Wert jeder Sache in Frage stellen. Mit Zertifikaten auf Gold verhält es sich hingegen völlig anders, da bin ich bei Ihnen.
>Gold mit Bitcoins gleichsetzen zu wollen ist nun wirklich Humbug. Gold
>ist kein "Finanzprodukt", zumindest nicht nur, denn Gold ist zugleich
>auch ein rares chemisches Element.

Wer in Gold investiert hält es physisch meist nicht in Händen und hat nur Papier gekauft.
Gold ist selten und teuer zu schürfen. Dies hat es mit dem Bitcoin gemein.
Die Verwendung in der Industrie ist nicht für den Wert des Goldes verantwortlich.
Der Schmuckwert ergibt sich auch nur aus selten und teuer im Schürfen.

> Gold ist ein anerkannter Sachwert und Bitcoins nicht das bestätigt
>Ihnen jede halbwegs ernstzunehmende Person mit finanziellen
>Fachkenntnissen.

Dinge haben einen Wert, was jemand anderes dafür bereit ist, dafür zu zahlen. Ob das Gold, Bitcoins, Papier mit der Aussicht auf Goldbesitz, Tulpenzwiebeln, etc. sind, ist egal.

Der Bitcoin kann als Satire auf die gesamte Finanzwirtschaft gesehen werden. Denn nichts von alledem hat einen intrinsischen Wert. Auch Gold nicht.

Andere Cryptowährungen mit schnellerer Transaktion und geringeren Transaktionsgebühren, sind ein Frontalangriff auf die Finanzwelt. Wer braucht (Zentral)Banken dann noch?

mfg

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Weltbürger-EU 30.11.2017, 09:07
24. Unterschied zwischen Bitcoin und Geld...

... Ist gleich Null. Denn beides sind soviel Wert wie es der Mensch selbst schätzt. Denn beide haben keinen Gegenwert. Früher hatten die Staaten Gold im Gegenwert. Heute, nichts. Das zeigt nur warum wir immer mehr Fantasie lieben anstatt echtes.

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Weltbild 30.11.2017, 09:10
25. Spekulativer geht es nicht mehr

Ein Bitcoin ist keine Währung !!! Der Wert wird von niemandem garantiert! Dies ist schon einmal fundamental einer der Grundsteine einer Währung. Es ist kein geseztliches Zahlungsmittel. Man akzeptiert Bitcoin oder nicht. Das Bitcoin hat auch keine Vertrauensbasis. Mit anderen Worten das Bitcoin ist rein spekulativ, und spielt nur in den Köpfen einiger die denken damit viel Geld zu verdienen. Achtung: nur aus diesem Grund steigt der Wert (Angebot und Nachfrage)
Wie soll man denn z.b. mit Bitcoins ein Auto kaufen wollen wenn niemand einen stabieln Wert garantieren kann???
Die die denken Kryptowährungen hätten Zukunft verstehen die Fundamente einer Währung nicht.
Finger weg vom Bitcoin (erinnert ihr euch noch an die Internetblase in 2000?) eben drum

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Scriptkiddy1337 30.11.2017, 09:11
26. Das ehemalige Nachrichtenmagazin...

... der Spiegel hat ja auch keine Funktion mehr, aber deshalb gleich ein Verbot dessen zu fordern schießt bei so einer flachen Begründung vielleicht übers Ziel hinaus?

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pariah_aflame 30.11.2017, 09:15
27. Naja

Zitat von In Vino Veritas
"Wie jetzt?" fragen Sie. Wir verbrennen fossile Brennstoffe, um Bitcoins zu erzeugen, gerne in Ländern mit billigen Energiekosten. https://www.theguardian.com/technology/2017/nov/27/bitcoin-mining-consumes-electricity-ireland
Diese Studie poppt plötzlich überall hoch und viele ihrer Annahmen sind mehr als übertrieben. Mein Tipp: War vom IWF finanziert.

Und zum Thema: Bitcoin verbieten - vom Grundgedanken so lächerlich, dass ihn wohl nur jemand äußern kann, der im Elfenbeinturm "nach Wirtschaft" forscht. Wir reden von einer dezentral gehaltenen Datenbank, nicht von irgendeiner Institution.

Noch mehr lachen muss man dann gewiss bei der Begründung "keine sinnvolle soziale Funktion." Die sind bei all den Zocker-Finanzderivaten, die vom Wert 90% des weltweiten BIP ausmachen, ja gewiss gegeben. Millionen-Boni für Hedgefond-Manager sorgen sicher für hunderte Jobs a la Gärtner, Hausmädchen und Co. Und das, was passiert, wenn uns diese Blase um die Ohren fliegt will ich mir gar nicht ausmalen.

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rupert_spoddig 30.11.2017, 09:16
28. Dann verbieten Sie doch bitte auch alle Derivate

Also keinerlei sozialen Nutzen, deswegen verbieten. AHA Verbieten sollta man dann aber auch 90 % alle Finanzinstrumente der Banken und Börsen. Alles reine Zockerei und die kleinen bezahlen die Zeche. Einziger Grund warum hier Panik gemacht wird, ist das er sich der Staatlichen Kontrolle entzieht. Sie dürfen auch dann gerne das Staatliche Lotto vebieten, auch reine Zockerei und auch hier verleiern die meisten nur Geld.

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oaonorm1 30.11.2017, 09:16
29. Sehe ich das richtig?

Die aus dem einem vollkommen überflüssigem Casino wollen das andere vollkommen überflüssige Casino verbieten?
Warum, der Markt regelt sich doch...
:)

Die sind nur neidisch darauf, aus dieser hochvolatilen Währung nicht selbst Kapital geschlagen zu haben.
Der "hype" jetzt ist auch nur Stütze...

Kommt mir das nur so vor, oder ist bei Politik, Medien und Wirtschaft seit 20 Jahren nurnoch Kasperletheater?
Kann auch sein es liegt an meinem vortschreitendem Alter und dem damit einhergehendem Wissen, aber ich kann mich nichtmal mehr richtig aufregen. Naja vielleicht war das ja auch das Ziel.

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