Forum: Wirtschaft
Norddeutschland: Arbeitgeber wollen Geld für neuen Feiertag
DPA

Die vier norddeutschen Bundesländer wollen einen neuen Feiertag einführen. Die Arbeitgeber fordern, dass sich die Beschäftigten an den Kosten beteiligen.

Seite 1 von 7
erst-denken 10.04.2018, 15:19
1. Was ist in Süddeutschland

Süddeutschland hat grundsätzlich mehr Feiertage als Norddeutschland. Die Anzahl der Feiertage scheint also nichts mit der Produktivität zu tun zu haben, ansonsten wären die Augsburger die Unproduktivsten aller in Deutschland.
Und dann müssten die Bayern grundsätzlich mehr in die Pflegeversicherung einzahlen.

Es geht doch nur darum, den Arbeitnehmern in Norddeutschland einen (sic!) Feiertag mehr zu gönnen, denn die Versprechungen der Inustrie, als die Feiertage nach und nach in Norddeutschland abgeschafft worden sind haben sich nicht bewahrheitet.

Aber für Arbeitgeber scheint die Kuh noch nicht ausreichend ausgewrungen zu sein. Aber auch in der Zahl der Feiertag sollte es in Deutschland gleichwertige Lebensverhältnisse geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bigroyaleddi 10.04.2018, 15:25
2. So so, die Arbeitnehmer sollen also ...

... für diesen Feiertag zahlen. Ist dnn dem Herrn Kampeter eigentlich schon mal aufgefallen, dass ausgerechnet jene Bundesländer, welche die meisten Feiertage haben, gleichzeitig auch die wirtschaftlich prosperierensten sind? Wenn ich von Niedersachsen nach Bayern wg. Arbeit umziehe habe ich automatisch und für omme 3 (in Worten DREI) freie Tage mehr.
Die Forderung müsste eigentlich heissen, her mit den Feiertagen im Norden, damit das hier genauso brummt wie im Süden und Südwesten!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
effing 10.04.2018, 15:27
3.

Was heißt hier "Ungleichgewicht beseitigen"?! Das Ungleichgewicht wird gerade einmal ein kleines bisschen verringert. Die Bayern haben nach wie vor eine volle Arbeitswoche mehr an freien Tagen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ayberger 10.04.2018, 15:39
4. Völlig richtig,

in Deutschland wirdohnehin schon am wenigsten gearbeitet und es gibt lange Urlaube, warum soll die Wirtaschaft einen zusätzlichen bezahlten Feiertag gewähren, man sollte überhaupt - abgesehen vom 1.1., 1.5. und 3.10. alle kirchlichen Feiertage abschaffen, diese dem Urlaub zuschlagen und es jedem überlassen, wann er seinen "Feiertag" nehmen möchte ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausbrecher 10.04.2018, 15:42
5. Sparpotential

also - entweder jeder Arbeitnehmer bekommt die Wahl, ob er frei haben möchte (und dafür zahlen) oder nicht. Noch besser - in der Logik - alle kirchlichen Feiertage werden gestrichen, dann müsst der AN bei der Pflegeversicherung ja noch etwas heraus bekommen (bei 0,5 % für 1 Tag frei Mehrbeitrag...)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
c.PAF 10.04.2018, 15:48
6.

Und womit? Mit Recht!

Wer viel (und vor allem wirtschaftlich erfolgreich) arbeitet, darf eben auch viel feiern. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
the_rover 10.04.2018, 15:49
7. *ohne*

Arbeitnehmer werde in der Regel nicht angestellt, um bei möglichst viel Freizeit finanziell versorgt zu sein. Arbeinehmer werden angestellt, um für das Unternehmen etwas zu erwirtschaften. Das wird offenbar von vielen vergessen.
Wenn es einen Feiertag mehr geben soll, dann stellt sich schon die Frage, wer für die Kosten aufkommt. Im Zweifel der, der Vorteile aus der Regelung hat!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
747-LR 10.04.2018, 15:49
8.

Zitat von hausbrecher
also - entweder jeder Arbeitnehmer bekommt die Wahl, ob er frei haben möchte (und dafür zahlen) oder nicht. Noch besser - in der Logik - alle kirchlichen Feiertage werden gestrichen, dann müsst der AN bei der Pflegeversicherung ja noch etwas heraus bekommen (bei 0,5 % für 1 Tag frei Mehrbeitrag...)
Leistung ist Arbeit pro Zeit. Da wir Bayern offensichtlich mehr leisten als die Fischköpp, in weniger Zeit, arbeiten wir mehr. Hier im Süden ständen uns also eher noch weitere 5 Feiertage zu!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hpt007 10.04.2018, 15:54
9. Was ist mit Sachsen?

Dort bezahlen die Arbeitnehmer schon seit Jahren den vollen Satz der Pflegeversicherung. Dafür konnten sie sich die Beibehaltung des Buß- und Bettages erkaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7