Forum: Wirtschaft
Nordkorea: Machtkampf um die Staatswirtschaft
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Warum wurde der nordkoreanische Generalstabschef Knall auf Fall entlassen? Neue Quellen deuten darauf hin: Es geht um die Wirtschaft. Diktator Kim Jong Un will offenbar den Generälen die Macht über die Staatsbetriebe entringen.

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ewerharzer 21.07.2012, 05:00
20. Südkorea strebt eine Vereiningung nicht an

Ein guter Freund von mir ist Südkoreaner. Er lebt seit über 10 Jahren in Deutschland. Wir diskutieren oft über Politk. Das Thema Nordkorea ist sehr heikel, denn seiner Meinung nach wollen die Südkoreaner keine Vereinigung, aus finanziellen Gründen (PUNKT). Er zeigt auch kein großes Interesse am Norden. Die Mentalität ist dort halt anders. Auch viele Zwischenfälle zwischen Nord und Süd interpretieren Sie anders. Er versteht z.B. nicht die Wiedervereinigung in Deutschland. Aus seiner Sicht würden nur wirtschaftliche Gründe einen Ausschlag geben.
Er gehört zur jungen Generation, die keine Beziehung zu Nordkorea hat. Egal was Kim macht, den meisten Südkoreanern gehts am Arsch vorbei, Haupstsache kein Krieg... Viele Südkoreaner wollen auch nicht in der Armee dienen und gehen zum Studium ins Ausland. Die sind schwer zu verstehen, haben aber Nationalstolz.
Auf alle Fälle gibts da keinen Kohl der alles aus der Portokasse bezahlt....

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subhuman 21.07.2012, 06:14
21. Der

Was SPON offensichtlich fehlt, ist ein neuer Babelfisch. "Illustrious", das englische Wort, von dem aus der Unfall offensichtlich herrührt, heißt nämlich übersetzt: erhaben, glänzend, erlaucht. Wie wär's mit ein wenig mehr Sorgfalt, Herr Lorenz?

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alBab 21.07.2012, 06:42
22. dieser Internatsschüler...

Zitat von sysop
Warum wurde der nordkoreanische Generalstabschef Knall auf Fall entlassen? Neue Quellen deuten darauf hin: Es geht um die Wirtschaft. Diktator Kim Jong Un will offenbar den Generälen die Macht über die Staatsbetriebe entringen.
scheint, u.a. auch optisch, nach seinem Großvater zu geraten.
Samt dessen politischen Durchsetzungsvermögen. Mit dem Militär
sollte er sanft umgehen und das "Entreissen der wirtschaftlichen
Autokratie" sollte er bei ca. 80% vollzogenen Umbau`s stoppen.
So könnte er überleben und etwas bewegen.

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mwroer 21.07.2012, 09:34
23.

Zitat von eltribun
bevor man ihn gleich zaghaft zum koreanischen JFK hochstilisiert. Noch ist nichts großes passiert, ausser Machtverschiebung. Und wenn er es ernst meint, sollte er langfristig neben China eher andere Modelle einbeziehen, wobei ich eher pessimistisch bin, was die Verbesserung der Menschenrechte und Lebensbedingungen dort betrifft. Aber wer weiss, kann mich ja irren und der Dicke bewegt wirklich was, und in 15 Jahren gibts die Wiedervereinigung....
Zum koreanischen JFK will ihn auch niemand hochstilisieren.

Man muss es einfach realistisch sehen: In einem so festgefahrenen System wird jede Veränderung, jede Öffnung und jede Reform nur scheibchenweise und vorsichtig erfolgen können. Da ist kein Platz für große Schritte oder eine Entwicklung ähnlich der UDSSR unter Gorbatschow - das kann kein Mensch leisten, auch nicht der Staatschef.

Wenn man sich anschaut in welchem Schneckentempo selbst bei uns Reformen vorangehen dann kann man sich so ansatzweise vorstellen welcher Kraftakt selbst dieses vorsichtige Experiment in der Landwirtschaft wirklich ist und welchen Mut es erfordert das Militär scheibchenweise zu schwächen.

15 Jahre werden auch nicht im Ansatz reichen, in 15 Jahren kann man vielleicht damit rechnen das die diplomatischen Beziehungen zu den Nachbarn sich an die 'Normalität' agenähert haben - zwischendrin wird es immer extrem martialische Töne geben um die mittleren Schichten des Militärs zu beruhigen - aber mehr auch nicht. Sollten die Landwirtschaftsreforme greifen steht zumindest zu hoffen das es dem nordkoreanischen Volk besser geht - und das ist für mich der einzig relevante Maßstab.

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mwroer 21.07.2012, 09:47
24.

Zitat von ewerharzer
Ein guter Freund von mir ist Südkoreaner. Er lebt seit über 10 Jahren in Deutschland. Wir diskutieren oft über Politk. Das Thema Nordkorea ist sehr heikel, denn seiner Meinung nach wollen die Südkoreaner keine Vereinigung, aus finanziellen Gründen (PUNKT).
Das hat die "Wieder"vereinigung der BRD und der DDR auch nicht aufgehalten. In Südkorea wird das Volk genau so wenig zu solchen Themen befragt wie in der BRD. Den Druck Nordkoreas auf den Süden in allen Ehren - aber Südkorea ist genau so wenig die reine Lehre was Demokratie betrifft wie x-beliebige andere Staaten.

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LeToubib 21.07.2012, 10:27
25.

Zitat von lifeguard
in dem steckt ja ne menge. scheint doch nicht so eine machtlose marionette des militärs zu sein, als die er anfangs hingestellt wurde. aber man sollte ihn nicht unterschätzen
Scheint so! Aber ich fuerchte, Herr Rudnick hat mit seiner Befuerchtung im Posting ueber Ihnen leider nicht ganz unrecht ...

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LeToubib 21.07.2012, 10:31
26.

Zitat von urlaubsabgeltung
an eine Wiedervereinigung hat man in Deutschland auch bis 1989 kaum gedacht ........
Doch! Mein Geschichtslehrer prophezeite dem Ostblock noch eine Dekade Uberlebenszeit. Das tat er genau im Jahre 1979 ...

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LeToubib 21.07.2012, 10:37
27.

Zitat von subhuman
Was SPON offensichtlich fehlt, ist ein neuer Babelfisch. "Illustrious", das englische Wort, von dem aus der Unfall offensichtlich herrührt, heißt nämlich übersetzt: erhaben, glänzend, erlaucht. Wie wär's mit ein wenig mehr Sorgfalt, Herr Lorenz?
Schoen! Aber genau dieses beinhaltet auch das ihnen nicht passende Wort "illuster" ...

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Litajao 21.07.2012, 10:39
28. Da kann man Kim Jong Un nur das Beste wünschen!

Zitat von sysop
Warum wurde der nordkoreanische Generalstabschef Knall auf Fall entlassen? Neue Quellen deuten darauf hin: Es geht um die Wirtschaft. Diktator Kim Jong Un will offenbar den Generälen die Macht über die Staatsbetriebe entringen.
Aber leider sind die Machtstrukturen in Nordkorea total
verkrustet und m.E. sind weder Südkorea noch China
an einer schnellen Öffnung von Nordkorea interessiert,
vor Allem auch, weil Keiner so richtig weiß, was dann
passieren würde.

Man kann aber den Menschen in Nordkorea nur das
Allerbeste wünschen.

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