Forum: Wirtschaft
Not auf dem Jobmarkt: Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus

Deutschlands Arbeitsmarkt entwickelt sich prächtig, bald sind wohl weniger als drei Millionen Menschen ohne Job. Doch was gut klingt, bereitet Ökonomen große Sorge: Dem Land droht ein Fachkräftemangel, der durch das Altern der Gesellschaft noch verstärkt wird. Der Ausweg: mehr Zuwanderung.

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snurdlebug 19.09.2010, 08:00
1. Zuwanderungswahn

Zitat von sysop
Deutschlands Arbeitsmarkt entwickelt sich prächtig, bald sind wohl weniger als drei Millionen Menschen ohne Job. Doch was gut klingt, bereitet Ökonomen große Sorge: Dem Land droht ein Fachkräftemangel, der durch das Altern der Gesellschaft noch verstärkt wird. Der Ausweg: mehr Zuwanderung.
Warum muss in Deutschland für das Ausland mit Ausländern produziert werden? Denn der unnötige Export ist doch verantwortlich für den "Facharbeitermangel" und kommt nur den Gewinnen der Firmen zu gute. Wer braucht denn diesen Export bzw. Handelsüberschuss? Lasst doch die Bevölkerung schrumpfen und die Wirtschaft gleichermassen!

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Uncle_Sam 19.09.2010, 08:06
2. Quatsch

So ein Qatsch, als ob Deutschland die Fachkräfte ausgehen. Wäre dem tatsächlich so, dann müssten auch die Löhne massiv steigen. Die stagnieren aber schon seit Jahren und viele Firmen versuchen Fachkräfte als Zeitarbeiter einzustellen, kein Wunder, dass sie so keine bekommen. Ich verstehe nicht warum SpOn immer wieder dieses Märchen aufgreift.

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rempfi 19.09.2010, 08:07
3. Lügen, Lügen nichts als Lügen

So, so, dem Land gehen also die Arbeitskräfte aus, daß ich mich nicht kaputtlache.

Dasselbe nachgeschreibe wie allüberall....

Ich verweise hierauf:

http://statistik.arbeitsagentur.de/S...cht-201008.pdf

Wer bei den Statistischen Auswertungen lesen kann, ist KLAR IM VORTEIL (am Ende des Berichtes).

Und erst wenn der letzte der Arbeitswilligen ein vernünftiges Gehalt, einen vernünftigen Lohn bezieht, der seiner Ausbildung entspricht, nicht mehr in Leiharbeit oder Zeitarbeit beschäftigt ist, ist ein solcher Bericht gerechtfertigt.

Einfach nur noch lachhaft, was in diesem Land an Lügen erzählt wird.

Und wer mir ferner erzählt, bei steigender Alterung sei es nicht möglich, diejenigen die wollen, geistig fit zu halten und mit alternativen Möglichkeiten, was die Zeit betrifft, zu der gearbeitet wird, dazu zu bewegen zu arbeiten, der erzählt gewaltigen Mist.

Erst wenn der letzte Zeitarbeiter oder Leiharbeiter zu vernünftigen Löhnen und Gehältern beschäftigt wird, hat irgendein Statistiker das Recht so einen Mist zu erzählen.

Erst wenn der letzte ohne Ausbildung, der aber eine Ausbildung machen möchte diese samt Arbeitsplatz hat, ist eine solche Aussage berechtigt.

Erst und einzig dann, wenn die Wirtschaft hergeht und die Arbeitskräfte umschult und ausbildet, um den sog. "Fachkräftemangel" zu stoppen, und zwar zu EIGENEN Kosten, dann hat diese das Recht das Maul aufzureissen.

Vorher heisst es, Maul halten und etwas tun, und nicht darüber zu klagen, daß man keine Arbeitskräfte haben, wenn man berücksichtigt daß wir insgesamt (incl. der H4-Bzieher)
9,4 Mio. Menschen ohne Arbeit haben.

Punkt aus Basta.

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RubyRhod 19.09.2010, 08:08
4. Propaganda

Ich lese mir diesen Artikel lieber nicht durch.

Diese Anti-Sarazin-Artikel gehen mir auf die Nerven.

Fachkräftemangel gleicht man sicherlich nicht durch ungebildete oder sich nicht bilden wollende Ausländer aus.

Und welcher Ausländer hat bitte einen guten Abschluss und will dann extra nach Deutschland? Das wäre doch schon reichlich dumm.

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kfbekar 19.09.2010, 08:09
5. Anstatt:

Anstatt immer gleich nach mehr Zuwanderer zu schreien sollte es bessere Förderung für junge "gebildete" Familien geben. Kinder bekommen ist eine sehr teure Angelegenheit zum einen und zum anderen verliert ein Elternteil an Arbeitsmarktwert wenn es dann längere Zeit zu hause bleiben musste. Daher weniger Einwanderer mehr Kinder von gebildeten Familien. Ich bin selbst in diesem Alter und habe auch viele Freunde die in dem gleichen Alter sind. Die aus der Realschule haben fast alle schon Kinder die Freunde von der Hochschule da hat noch niemand ein Kind bei gleichem Alter.

Wenn hier viel in Richtung Förderung und gesellschaftlicher Akzeptanz passieren würde dann würden auch mehr jungen (teils studierte) Paare Kinder haben und das wäre das wichtigste für Deutschland.

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Rodri 19.09.2010, 08:09
6. Wie viel Lobbyarbeit eigentlich noch?

Weniger Arbeitnehmer = höhere Löhne. Um das zu vermeiden muss natürlich Nachschub angekarrt werden. Durchsichtiger kann die Industrie ihr Spiel gar nicht mehr treiben.

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blowup 19.09.2010, 08:12
7. Zuwanderung

Wie schnell sich doch die Zeiten ändern. Da hätten die Unternehmen halt stärker in Qualifizierung investieren müssen. So was findet heute doch nur noch am Rande statt. Schneller Profit statt nachhaltige Perspektiven.

Und wenn schon Zuwanderung, dann nicht wie bisher die Türen auf für die Unqualifizierten, sondern eine richtige Einwanderungspolitik, wo gezielt bestimmte Qualifikationen gesucht werden. Machen die anderen Länder doch auch so.

Dann aber wird unser Arbeitsmarkt im internationalen Wettbewerb stehen. Und da sieht es nicht besonders rosig aus. Wir erleben ja jetzt schon, dass qualifizierte Jobsuchende lieber in andere Länder gehen. Dass bspw. qualifizierte Türken wieder zurück in die Heimat gegen und dass deutsche Fachkräfte und Eliten lieber auswandern.

Das gelobte Land ist Deutschland für die Qualifizierten jedenfalls nicht. Die schauen auch nicht nur aufs Geld, sondern weniger Bürokratie, mehr Lebensqualität, offene Kultur, gute Infrastruktur und Bildungschancen sind für diese Menschen eben so wichtig. Es darf bezweifelt werden, ob unser Arbeitsmarkt wirklich international konkurrenzfähig ist.

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Vierundsiebziger 19.09.2010, 08:14
8. Glaubt ihr das wirklich

Bei 7 Millionen Hartz4-Empfängern, 3 Millionen offizielen Arbeitssuchenden und vermuteten 2 Millionen ohne staatliche Leistungen haben wir Arbeitskräftemangel?

Und dann soll Zuwanderung das Problem lösen?

Glaubt ihr Journalisten wirklich was ihr schreibt?

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KurtFolkert 19.09.2010, 08:18
9. ...

..und wenn der Fachkräftemangel überwunden ist, gehen diese Menschen wieder?

Würde dieses Land nicht an so dermaßen querverdrahtet hohen Anfoderungen wegen jeder Kleinigkeit kranken, hätten wir Marketenderfachkräfte und kaum mangel. Aber bei den Vorschriften und Mindestanforderungen wird das selbst mit Zuwanderern - sprich Ausländern - nix.
Hier wird mal wieder an der Gesellschaft vorbeigeplant.

Allein die Forderung: Mehr Zuwanderung. Lass ich mir aufs Toilettenpapier drucken!

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