Forum: Wirtschaft
Occupy-Aktion in Hamburg: Herr Ackermann trifft auf den Protest

Josef Ackermann sollte in Hamburg über Moral in der Wirtschaft reden - da stürmen maskierte Occupy-Aktivisten die Bühne. Der Deutsche-Bank-Chef bleibt cool, sucht das Gespräch: Auf eine solche Gelegenheit warte er seit Jahren. Seine Gegner sind weniger schlagfertig.

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pirojito 23.11.2011, 02:09
20. haha

Wenn Ackermann Böse ist, bin ich der Weihnachtsmann.

Das ewige Geschwafel kann doch keiner hören. Ackermann sitzt doch nicht in seinem Büro und sagt "ach, jetzt tun wir der bösen Mittelschicht noch mal was schlechtes".

Ackermann selbst kommt für mich eh eher Staatstragend daher. Ich würd eher mal gegen die Politik demonstrieren, denn da gibts ne ganze Menge an Pfeifen.

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Ursprung 23.11.2011, 02:23
21. Ziemlich dusselig, gerade Ackerman auszusuchen

Herr Ackermann steht berufsbedingt in voller Hoehe der Debattierkunst. Ausserdem hat er innerbetrieblich gerade angeblich eine Hinterpruefung womoeglich Welthunger foerdernder Rohstoff-Spekulationen angeordnet. Woher soll all das ein "Occupyer" hernehmen koennen?

Die Aktion war insofern unueberlegt und naiv, offenbar etwas, was diese Bewegung ziemlich kennzeichnet.
Deren Bedeutung liegt weniger darin, strahlende Helden mit performance aufbieten zu muessen, sondern 2 Umstaende zu verdeutlichen:
1.
Die Arrivierten uebermitteln, vermutlich aus Abnutzungsgruenden, immer mehr, dass ihnen offenbar die Legitimitaet ihrer Vorrangstellung gegenueber dem Rest der Bevoelkerung abhanden kommt.
2.
Das Vereinbarungssystem, die einen arbeiten mit dem Kopf, die anderen mit ihrem Restkoerper, passt nicht mehr zum derzeitigen Stand der Technologie und den Kommunikationssystemen.

Das Politsystem der sogenannten Demokratien passt auch nicht mehr. Sie sind naemlich in Wahrheit nie Demokratien gewesen, sondern allenfalls temporaere Kurfuerstenprotektorate: gekuert werden alle 4 Jahre neue Fuersten mit anderem Hofstaat.
Demokratie ist was anderes (was, sagt schon die korrekte Uebersetzung aus dem Grichischen, naemlich Herrschaft DES Volkes und nicht UEBER das Volk, also:
Kontrolle des Volkes jederzeit ueber alle wichtigen Dinge des Gemeinwesens und die legale Moeglichkeit, Lieblingsprojekte falsch entscheidende Politiker jederzeit stoppen zu koennen.
Das wuerde auch anders gestrickte Politiker in die Arena entsenden, nicht das zahnlose Gesocks aus den Schleimspuren von Parteienkarrieren wie derzeit.
Solche waeren auch erheblich weniger anfaellig gegen zahlende Geldverfuehrer aus dem Finanz und Industriesektor, zu denen Leute wie Ackermann gerechnet werden.

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Dominik Menakker 23.11.2011, 05:51
22.

Ach wie nett. Haben ein paar Kiddies den großen großen Ackermann gestört. Wahrscheinlich werden sie noch ihren Enkeln von ihren "Heldentaten" erzählen, aber schiss davor mit offenem Visier zu diskutieren.

Nicht wirklich prickelnd.

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Maronno 23.11.2011, 05:52
23. 99%

Das letzte Mal, als eine Partei 99% erhielt, war in der DDR.

Es ist doch bezeichnend, wie die Neuen Totalitären die alten Methoden wieder entdecken.

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papayu 23.11.2011, 05:56
24. Was soll das?

Zitat von sysop
Josef Ackermann sollte in Hamburg über Moral in der Wirtschaft reden - da stürmen maskierte Occupy-Aktivisten die Bühne. Der Deutsche-Bank-Chef bleibt cool, sucht das Gespräch: Auf eine solche Gelegenheit warte er seit Jahren. Seine Gegner sind weniger schlagfertig.
Ist das nicht voellig nebensaechlich, werter Spiegel?
Was soll diese "LOBHUDELEI?" Ach, habe ich vergessen, die DEUTSCHE BANK setzt Anzeigen. "Die Hand die mich fuettert....

Unabhaengig, ueberparteilich steht ja auch nirgends mehr.
So und nun entfernen Sie diesen Beitrag. Passt Ihnen gewiss nicht ins Konzept oder Geschaeftsgebaren!

Tschuess FREIE PRESSE.

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tw2 23.11.2011, 06:47
25. Grins

Zitat von sysop
Josef Ackermann sollte in Hamburg über Moral in der Wirtschaft reden - da stürmen maskierte Occupy-Aktivisten die Bühne.
Da musste ich wirklich schmunzeln. occupy trifft auf die Realität. Ist schon erstaunlich was passiert, wenn man mal sein Kellerzimmerchen verlässt, in dem man sitzt und Verschwörungstheorien bastelt und dann feststellen muss, daß das mit den 99% irgendwie nicht hinkommt.

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Core Dump 23.11.2011, 07:01
26. So...

...doll kann das Rethorikseminar nicht gewesen sein, ansonsten haette er nicht die Dummheit begangen es zu erwaehnen. Somit wird seine ganze vermeintlich souveraene Gegenwehr naemlich als aufgesetztes Schauspiel entlarvt.
Klar redet er da gross von Diskussionsangebot. Erstens soll das nach rethorischer Binsenweisheit zeigen das man weiter die Situation bestimmen wuerde, Und laesst sich der Gegener drauf ein hat man dann die Moeglichkeit ihn mit noch mehr Rethorikgeschwafel wegzusuelzen, weigert er sich, kann man sich als Gewinner aufspielen.

Ich schaetze sein Herz duerfte, maskenhafter Mimik zum trotz, irgendwo weit unterhalb seiner Eier gerutsch sein waehrend des OWS-Auftritts.

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Pepito_Sbazzagutti 23.11.2011, 07:01
27. Der Joe

Da war er halt besser vorbereitet als bei der polizeilichen Durchsuchung, der Joe.

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Pyr 23.11.2011, 07:12
28. kein titel

Ackermann: 1!!!

Occupy: 0!!!

Danke, Danke!

Bitte, Bitte!

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frubi 23.11.2011, 07:33
29. .

Zitat von sysop
Josef Ackermann sollte in Hamburg über Moral in der Wirtschaft reden - da stürmen maskierte Occupy-Aktivisten die Bühne. Der Deutsche-Bank-Chef bleibt cool, sucht das Gespräch: Auf eine solche Gelegenheit warte er seit Jahren. Seine Gegner sind weniger schlagfertig.
Was will uns SPON damit sagen? "Seht her. Ackermann ist intelligent und ein Rhetorik-Gott" ???? Erzählt uns bitte was neues. Zudem ist Intelligenz noch kein pauschales Merkmal eines guten Menschen. Viele Serienmörder sollen sehr intelligente Menschen gewesen sein. Und weil die Occupy Aktivisten rhetorisch in der 2ten oder 3ten Liga spielen, ist ihr Protest lächerlich?

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