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OECD-Bericht: Kluft zwischen Arm und Reich lähmt deutsches Wachstum
DPA

Die Ungleichheit in Deutschland hat sich laut OECD deutlich verschlimmert - und den Aufschwung gebremst. Eine gerechtere Sozialpolitik hätte demnach bis zu sechs Prozentpunkte mehr Wachstum möglich gemacht.

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Progressor 09.12.2014, 07:10
1. Worums geht

Hohe Einkommen haben auch hohe Sparquoten. Sparen ist immer konjunkturschädlich _wenn_ es nicht gleich sofort als Kredit wieder herausgelegt wird. Wohlgemerkt: Als Kredite zum Zwecke des Konsums oder der Investitionen. Ein Picasso für 53 Millionen Euro zu kaufen oder ein dickes Aktienpaket gilt nicht.

Daran happert es, weil das Sparen in Folge von höherer Ungleichheit der Einkommen immer größere Dimensionen annimmt und der Zins den Ausgleich nicht mehr schafft.

In einer solchen Situation muss dann der Staat als Kreditnehmer einspringen, ansonsten geht's ab in die Rezession und dort nicht mehr heraus. Wenn der Staat dies aber immer alternativlos muss, dann brauchen sich die Unternehmen mit ihren Gewinnmargen auch nicht mehr zurück zu halten. Dann fließen die Konjunkturprogramme auf Pump genau dorthin, wo die Probleme durch hohe Sparquoten herkommen.

Die Abhilfe sind Vermögenssteuern in einer Höhe, dass der Staat damit Zins und Tilgung seiner Schulden begleichen kann. Wir harren dem, was passiert, wenn man das nicht will oder nicht fertig bringt.

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steinbock8 09.12.2014, 07:14
2. politk

wenn die Politik lesen und denken könnte wäre es schön diesen artikel sich auf die fahne zu schreiben die Vorraussetzungen für Politiker war noch nie Kompetenz Entscheidungen werden leider nicht nach Notwendigkeiten getroffen es geht bei sämtlichen immer um Machterhalt
und massenakzeptanz nie um Notwendigkeiten schade

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Mach999 09.12.2014, 07:15
3.

Gibt man einem Reichen 1000 Euro Steuerentlastung, legt er das Geld an, weil das für ihn relativ wenig ist und keinen Ausgabeanreiz schafft. Gibt man 10 Armen jeweils 100 Euro, geben sie das Geld aus, und zwar meistens sinnvoll, weil in armen Haushalten sowieso immer irgendetwas fehlt.

Eine Umverteilung von oben nach unten fördert daher die Nachfrage und sorgt für Wachstum.

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Spiegelleserin57 09.12.2014, 07:15
4. die alten Menschen ...

sind mal wieder kein Thema!
Außerdem sei an den Artikel des Spiegel mit der Überschrift: "bitte unten bleiben" erinnert der kürzlich in der Zeitung erschienen ist.
Es ist doch gar nicht erwünscht dass jemand aus den unteren Gesellschaftsschichten Karriere macht.
An dieser Stelle sei mal an die Ludwigs in Frankreich erinnert und auch wie dies geendet hat.
eine Zeitbombe!

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waltraudnetwall 09.12.2014, 07:17
5. Politik

Unseren Politikern geht es sehr gut,Steuern zahlen das Fußvolk! Eine Reiichensteuer lehnen sie ab. Dafür dürfen wir sie wählen.

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ricson 09.12.2014, 07:17
6. Hoffnung längst aufgegeben

es wird so lange so weiter gehen, bis sich alles Geld in der Hand einer kleinen minderheit befindet und alles zusammen bricht. das in einem System in dem Geld in einer begrenzten menge zur Verfügung und es immer leichter wird mehr davon zu bekommen je mehr man ohnehin schon hat zu einer extremen Fehlentwicklung kommen muss, ist eigentlich offensichtlich. aber es ist leider bei uns auch so, das der Michel aus Angst um seine 2,50? Zinsen den quatsch unterstützt, darauf können sich die Reichen verlassen, das der kleine Mann für ihre Einnahmen und seine eigene schroepfung jederzeit auf die Straße geht, oder zumindest afd wählt.

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nafets.renllaw 09.12.2014, 07:21
7. Bedinungsloses Grundeinkommen

Dieser Bericht bestätigt meine Meinung, dass die Kluft nicht größer sonder riesig ist. im Artikel heist es: "Die gestiegene Einkommensungleichheit hemme die wirtschaftliche Entwicklung" ist Politisch so gewollt, bzw. auf Druck von Wirtschaftslobbyisten durchgesetzt worden, ganz nach dem Motto "Wer kaum etwas Verdient und bei Kündigung (egal welcher Art) sofort in die Fänge des Hartz 4 - Jobcenters gerät,wird schon alleine umd dieses Menschenunwürdige System aus dem Weg zu gehen diese Finanziellen Einbußen hinnehmen".
Das ganze ist dank unserer korrumpierbaren Gewerkschaften, einer A-Sozialen Partei die mit einer Agenda 2010 viele Menschen in Sozialer Armut geschickt hat erst möglich geworden. Immer mehr Reiche, die gewissenlos unseren Sozialstaat ausbeuten (Subventionen, Steuerflucht etc.),die die Medien so im Griff haben, dass nicht sie, sondern der Hartz 4 Empfänger als Schmarotzer da steht. Der Mindestdumpinglohn von 8,50 € ist ein Witz! Er ermöglicht jedentlich ein Überleben, geringe Sozialbeiträge, kleine Rente, alles dass bedeutet letzt endlich Aufstockung durch Hartz 4, Rentenaufstockung auf eine Minni Grundrente, obwohl die Menschen 45 Jahre und länger gearbeitet haben,, stehen diese wie jeder "unwillige" Arbeitsverweigerer da. Deswegen kann diese kluft meiner Meinung nach nur mit einem Bedinungslosem Grundeinkommen entgegengewirkt werden. Zum einen ist es dann möglich von 8,50 € Mindestlohn zu leben, zum anderen können die Menschen für das Alter etwas zurücklegen und die Wirtschaft wird dadurch angekurbelt. Das ganze ist in unserem reichen Deutschland möglich, wenn man alle Subventionen an die Wirtschaft streicht, Jobcenter,ARGE, Rentenbehörde schließt.

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anderermeinung 09.12.2014, 07:22
8. Umverteilung von unten nach unten

Es wird fleissig umverteilt, und zwar von denen, die hart arbeiten und relativ wenig verdienen, hin zu denen, die nicht arbeiten. Beispiel: Rente. Auch bei geringem Verdienst wird Rentenbeitrag abgezogen, der aber nachher nicht zu einer höheren Rente führt, als die Grundsicherung darstellt. Auch Herr Blüm hat das kritisiert. - Sozialbeiträge könnten auch von Kapitalerträgen abgezogen werden, gerechterweise vor dem Abzug von Verlusten/ Werbungskosten - so wie das auch bei Arbeitnehmern der Fall ist. Wenn von mehr Einkommensarten abgezogen würde, könnten die Abzugsbeträge sinken. So hätten die "Kleinen" auch etwas davon. Leistung würde sich auch für sie wieder lohnen, und für ihre Kinder der fleissige Schulbesuch.

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stauss4 09.12.2014, 07:23
9. Wusste schon Ludwig Erhard:

"Wohlstand für Alle". Anders geht´s nicht

Reichtum für die Gierigen und Brosamen für das Volk hat noch nie funktioniert. Der Abbau des Sozialstaates durch die SPD (zu Zeiten hohen Wohlstandes, um die Reichen zu füttern) hat die neue Armut und damit den Niedergang der deutschen Gesellschaft verursacht. Der Wohlstandquell war immer der Fleiss und die Fähigkeiten der arbeitenden Menschen. Den hat man in den letzten Jahrzehnten durch die Herabwürdigung der Arbeit zerstört. Die Arbeitsethik der Deutschen ist nicht mehr vorhanden (weil Arbeit sich nicht "auszahlt") und die Ausländern konnten nie diesen "Esprit" ersetzen, der aus den vielen kleinen Verbesserungen im Arbeitsalltag bestand.

Bonzen begreifen in ihrem Machtstreben einfach nicht die Zweckrationalität und die ethischen Grundlagen der Ökonomie. Sie plündern, wo sie nur können und wundern sich dann, wenn nichts mehr nachwächst.

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