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Öffentlicher Druck: McDonald's reagiert mit Gehaltserhöhung auf Proteste
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Die Fastfood-Kette McDonald's beugt sich Protesten der Belegschaft in den USA. Der Konzern zahlt dort nun höhere Löhne - aber längst nicht allen Mitarbeitern.

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Schmerzbefreit 02.04.2015, 13:36
20.

Zitat von spon-facebook-10000015195
Mehr Gehalt ist natürlich schön für die Mitarbeiter - denkt man jedoch weiter, so wird es zwangsläufig zu Einsparmaßnahmen bei McDonalds kommen, d.h. dass dann an der Leistung pro Filiale gedrückt wird und somit die Arbeitsbedingungen noch stressiger werden. Wenn das dann nicht genug Einsparungen bringt, wird an anderer Stelle gespart, also als erstes Mal die Personalpolitik intern geprüft. Da werden dann sicher einige Ihren Job verlieren. Als letzte Konsequenz wird dann die Preispolitik analysiert und dann kosten Cheeseburger nicht mehr 1$ sondern plötzlich 2$. Oder man spart an den Zutaten der Burger. Auf Kurz oder Lang wird McDonalds mehr und mehr unter Druck geraten. Und das Image einer Fastfoodkette durch Bedienung am Tisch zu verbesssern, halte ich für absoluten Blödsinn. Dadurch bekommt man seine Burger auch nicht schneller. Hinzu kommt, dass die meisten Mcdonalds Filialen gar nicht genügend Platz für so viele wartende Kunden haben und es an den Kassen sowieso jetzt schon in Stoßzeiten extrem voll ist.
mal ne frage, warst du schon in den USA ? im McDonalds ? ja selten so relaxt gegessen im McDonalds wie dort muss ich dir sagen.

das es in deutschland grundsätzlich stressig und assig zugehen muss egal wo kann man auch prima sehen wenn man mal ins ausland geht, z.b. schweiz.
wo man in deutschland vergeblich nach verkäufern in nem media markt such - geh mal da in ne filiale >> du wurst umzingel, in 10 minuten beim durchlaufen wurde ich 6 mal angesprochen ob ich hilfe brüchte.

also vergleich nicht alles mit deutschland, im land des stresses, der unterbezahlung, und ausbeutung durch die obere schicht...

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weem 02.04.2015, 14:15
21.

Zitat von vitalik
Warum ist das Produkt mies? Würde mich wirklich mal interessieren. Es ist doch nur ein Brötchen mit gebratenem Hack und etwas Salat. Was ist es denn? Also ist ihre Tochter ein Vegetarier? Und was hat das nun mit McDonalds zu tun? Sie geht dann bestimmt auch nicht zu Dönermann um die Ecke oder?
Ach ja, ist ja nur ein Hackbrötchen? Dann schmeckt auch jedes Schnitzel, jeder Wein od. jeder von Ihnen erwähnte Döner gleich? Glauben sie mir, da gibt es qualitativ sehr große Unterschiede..

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GrinderFX 02.04.2015, 14:43
22.

Zitat von weem
Ach ja, ist ja nur ein Hackbrötchen? Dann schmeckt auch jedes Schnitzel, jeder Wein od. jeder von Ihnen erwähnte Döner gleich? Glauben sie mir, da gibt es qualitativ sehr große Unterschiede..
Ja, nur ist die Qualität eben nicht schlecht. Das wurde nun schon soooo oft gemessen, bestätigt und bewiesen.
Da können sie noch so viele Unterstellungen machen, es wird dadurch nicht richtiger!

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dhanz 02.04.2015, 15:42
23.

Zitat von ClausWunderlich
Das man von dem Geld (Lohn) leben kann also um die 12 Euro die Stunde. Ich wäre bereit je Menü 30 cent mehr zu zahlen. Denn mehr wäre nicht nötig um 12 Euro Stundenlohn zu zahlen. Würden sie auch die 30 cent mehr zahlen?
Da die meisten Angestellten dort in Teilzeit arbeiten, werden sie auch von 12 Euro/Stunde nicht leben können.
Ihre Absicht, 30 cent pro Menü mehr zu zahlen, wird bei weitem nicht reichen, weil a) Sie dort nicht den ganzen Tag essen können und b) nicht genügend Leute Ihrem Beispiel folgend würden.
Daher bleibt Ihr Beitrag nichts anderes als eine inhaltslose Sprechblase.

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DorianH 02.04.2015, 15:43
24.

Zitat von GrinderFX
Ja, nur ist die Qualität eben nicht schlecht. Das wurde nun schon soooo oft gemessen, bestätigt und bewiesen. Da können sie noch so viele Unterstellungen machen, es wird dadurch nicht richtiger!
Völlig egal, was da gemessen, bestätigt oder angeblich bewiesen wurde.
Das eigene Erleben ist entscheidend.

Und das sagte mir vor über 15 Jahren schon:
Schmeckt nach Pappe, also nach so gut wie gar nichts.

Letztes Jahr dann war ich mal nur zum Spaß bei nem Burger King und hab mir was mitgenommen.

Nach dem Essen hab ich gemerkt, daß ich in diesen über 15 Jahren nichts verpasst habe.

Braucht kein Mensch.
Wenn ich auf so etwas Lust habe, gehe ich nen schönen Döner holen.
Ist frischer, viel schmackhafter...und kostet letztendlich weniger.

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dhanz 02.04.2015, 15:44
25.

Zitat von jakam
Es geht hier nicht darum, ob sie diesen Job als "lächerlich in der Tätigkeit" einstufen, es geht darum, daß jeder Mensch in einem Arbeitsverhältnis auch einen menschenwürdigen Lohn zu erhalten hat.
Was ist denn ein "menschenwürdiger Lohn"?
Warum mischen Sie ökonomische Begriffe (Lohn) mit sozial-ethische Begriffe (menschenwürdig).
Das passt nicht zusammen.

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happy2010 02.04.2015, 18:21
26.

Wenn die Menschen wüssten, wieviele Milliarden McDonlads jedes Jahr der EU durch agressive Steuerkonstrukte stiehlt dann würde keiner mehr dort essen gehen

McDonalds stellt die rechnung immer doppelt:
-einmal am Schalter
-einmal vom Finanzminister, der den Wegfall kompensieren muss

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a7210915 02.04.2015, 21:06
27.

Über McDonalds äussern öffentlich viele gerne abwertig. Komischerweise ist der Laden immer rand voll wenn ich vorbei fahre. Ausserdem traue ich der Systemgastronomie durchaus höhere Hygienestandards als so mancher Hinterhofsbeiz. Und bei den Löhnen können sich die Mitarbeiter organisieren. Gastronomie ist einer der wenigen Branchen die nicht ausgelagert werden können. Und wer sich ständig unter übelsten Löhnen verkauft ist nunmal selber Schuld und trägt massgeblich für diese Umstände bei. Viel wichtiger ist das Jobs mit einem 100% Pensum rigolos vom Aufstocken beim Sozialstaat ausgeschlossen werden. Quersubventionierte Jobs brauchen wir nicht. Wer 100% Arbeitet soll auch davon leben, oder die Firma ist schlicht nicht Konkurrenzfähig und muss geschlossen werden!

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alias_=|||=_ 04.04.2015, 09:15
28.

"Meiner Tochter wird z.B. regelrecht übel, wenn sie zuerst die "glücklichen" Rinder auf der Weide sieht und anschließend jemand mit Wollust in das Rind beißt."
Dass wiederum zeigt nur, wie sehr sie ihr Kind von der Natur entfremdet haben.
Fleisch kommt nun mal nicht einfach so aus dem Kühlschrank.

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RainerCologne 07.04.2015, 16:47
29.

Zitat von ClausWunderlich
Ja tue ich wo ich es nur kann SIE etwa nicht? Es geht auch nicht um TOP Löhne (die bekommen andere zb. Banker, Politiker usw.) sondern um einen Lohn wo man von leben kann. Würden sie ihren job machen wollen wenn sie so wenig bekommen das sie nicht von leben könnten? Ihr Chef zahlt ihnen sicher gerne weniger sie müssen dem das nur sagen. Kopf hoch und nicht aufgeben!
Ich habe als Student Jobs gemacht, die waren schlecht entlohnt. Und ich wußte, durch Bildung bekomme ich mehr Geld.

Nun verdiene ich mehr als das doppelte eines McDonaldsangestellten. Ich könnte den Job eines McDonoaldsangestellten binnen 7 Tagen lernen (Erfahrung in der Gastro vorhanden), andersherum wird es schwer, das dürfte ohne jegliche Vorbildung 4-5 Jahre dauern.

Es steht jedem Mitarbeiter frei sich weiterzubilden und am Ende mehr Geld zu verdienen. Solange aber ein Job ausgeführt wird, der kein großes Können erfordert, bleibt auch der Lohn schmal.
Meine Putzfrau auf Arbeit hat jetzt eine Kollegin bekommen, 22 und Studentin. Die Festangestellte ist 50 und spricht nur schlecht Deutsch.
Sollte die Putzfrau also einfach nur so mehr Geld bekommen oder sollte die Putzfrau einen Anreiz haben, ordentlich Deutsch zu lernen und andere Qualifikationen zu erwerben?
Bei der Putzfrau hat die Faulheit gesiegt, sie wird weiterhin Putzfrau und somit von heute auf morgen ersetzbar bleiben. Die neue Kollegin, die Studentin, putzt nebenbei und wird bald das doppelte verdienen.

Zudem haben Sie nicht bedacht, dass die Preise steigen, sobald jeder Niedriglöhner mehr verdient. Denn verdienen alle 10% mehr steigen auch alle Preise um 10%, da sich nur die Geldmenge erhöht, aber nicht der Wert...

Was meinen Sie mit Kopf hoch und nicht aufgeben? Was plane ich denn aufzugeben?

Und nein, ich prüfe nicht, ob Unternehmen faire Löhne zahlen. Denn für die gerechte Entlohnung ist jeder selbst verantwortlich. Verkauft jemand seine Zeit für 20.000€ Brutto im Jahr scheint er froh zu sein überhaupt einen Job gefunden zu haben und ist damit dankbar, weil schlecht qualifiziert oder man beschwert sich von morgens bis abends, ändert aber nichts an seiner Lage. Zur 2. Sorte dürften 80% der Arbeitnehmer zählen.

Wer zwingt das Personal eigentlich bei McDonalds zu arbeiten? Würden die Menschen ausgepeitscht, würden sie kündigen oder wurde der Arbeitsvertrag dann doch in 100% der Fälle im Einvernehmen unterschrieben?

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