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Ökonomie des Lauschens: Geheimer Rat ist teuer
REUTERS

Mehr als 50 Milliarden Dollar geben die USA pro Jahr für ihre Geheimdienste aus. Eine gewaltige Verschwendung von Steuergeld - denn die wirklich relevanten Informationen sind meist frei verfügbar.

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montaxx 03.07.2013, 16:06
1. Apropos

Zitat von sysop
Mehr als 50 Milliarden Dollar geben die USA pro Jahr für ihre Geheimdienste aus. Eine gewaltige Verschwendung von Steuergeld - denn die wirklich relevanten Informationen sind meist frei verfügbar.
Apropos Steuerverschwendung:Wo bleibt die Rechtsaußen-"Tea Party"?Die schreit doch sonst so lautstark gegen Steuerverschwendung.

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zonie73 03.07.2013, 16:08
2. optional

Tja, scheint als wäre die "fiskalische Klippe" nicht hoch genug gewesen...

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kantundco 03.07.2013, 16:13
3. Schön und richtig!

Aber, um Politiker gezielt erpressen zu können, Herr Münchau, braucht man schon geheime Daten und Informationen. Hier wird kein Kindergeburtstag gefeiert, sondern hier geht es um Machtinteressen, sehr viel Geld und den Status der USA als Weltwirtschaftsmacht.

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thinkrice 03.07.2013, 16:14
4.

Zitat von
Die USA haben seit vielen Jahren mehr oder minder große Leistungsbilanzdefizite - das schließt nicht gerade darauf, dass man US-Firmen auf Kosten der ausländischen Konkurrenz einen Informationsvorteil verschafft.
Das ist ein logischer Fehlschluss. Nur weil das Ergebnis mies ist, muss der Einfluss der Überwachung darauf nicht null sein. Vielleicht wäre das Ergebnis ohne Wirtschaftsspionage viel mieser!?

Ein schlechter Artikel, der die realen Auswirkungen lediglich verharmlost und keinerlei nennenswerten Beitrag zur dringend notwendigen Diskussion über die Abwägung von Freiheitsrechten und der notwendigen Sicherheit leistet.

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rst2010 03.07.2013, 16:15
5. na klar

die technik anzuschaffen kostet ein vernögen, sie am laufen zu halten nicht viel weniger. aber ein reiches land, wie die usa können sich das leisten, und sei es auf kosten der sozialetats (egntlich nur).
der gewinn aus den immensen aufwendungen für sicherheit dürfte in keiner relation dazu stehen, was das fehlen von geld an anderer stelle an schäden verursacht. totale sicherheit geht nur mit absoluter freiheit, denn dann kann man die bedürftigen mit 'jeder ist seines glückes schmied') bescheiden, selber schuld an deiner situation.

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vantast64 03.07.2013, 16:17
6. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser,

denkt manch ein einfältiger Mensch, vergißt aber, daß der Kontrollwahn im Osten zu Desastern geführt hat. Jede gute menschliche Beziehung lebt von und mit Vertrauen, vermutlich haben deshalb die Vetreter des Kontollwahns gestörte Emotionen, Beziehungen, fehlende Empathie, sie sollten auf die Couch und nicht in den Präsidentenpalast.

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mswrx 03.07.2013, 16:21
7. ach so...

dann hätte ich also auch ganz einfach googeln können oder ans schwarze Brett schauen, um zu erfahren, dass ein paar durchgeknallte Islamisten Sprengsätze an Modellflieger kleben und zivile Ziele attackieren wollen?

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abcd63 03.07.2013, 16:25
8. Spionage

Jetzt ist alles bloss noch teuer ? Ich verstehe gar nicht, warum es so einen Hype um die Stasi gab und gibt. Deren Überwachung war dagagen lächerlich, es gab keine Geheimgefängnisse und Waterboarding auch nicht. Also Herr Autor, alles nicht so schlimm, kostet nur zu viel Geld. Wir sind doch alle Demokraten, uns kann ja nichts passieren. Hoffentlich bleiben Sie schön in der Spur und fallen nicht weiter auf...

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EvilGenius 03.07.2013, 16:27
9. Ruhig schlafen

Zitat von sysop
Dass man befreundete Regierungen bespitzelt, mag nicht zum guten Ton internationaler Diplomatie gehören und sorgt für vorübergehende atmosphärische Störungen. Was bleibt, ist eine massive Fehlallokation knapper Ressourcen.
Ach so, dann ist das ja alles gar nicht so schlimm. Wie wärs: ich installiere ein paar Mikrophone bei Ihnen Herr Münchau. Nach Ihrer Argumentation dürfte ich dann ja nicht mehr über Sie erfahren, als wenn ich regelmäßig Ihre schlechte Kolumne lese...

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